Die Gaskonzentration immer im Blick. Gaswarnanlage für Flurförderzeuge der Ex-Schutzzone 2 - prozesstechnik online

Gaswarnanlage für Flurförderzeuge der Ex-Schutzzone 2

Die Gaskonzentration immer im Blick

Ab sofort ist für Linde-Elektrostapler im Traglastbereich von 1,4 bis 3,5 t und Ex-Schutzzone 2 optional die funkgesteuerte Gaswarnanlage des französischen Spezialisten Centrexpert verfügbar
Anzeige
Flurförderzeuge, die in der Ex-Schutzzone 2, Atex-Kategorie 3 G (Gas) arbeiten, benötigen entweder entsprechende sicherheitstechnische Modifikationen (Vollschutz) oder sind mit einer Gaswarnanlage auszurüsten, die kontinuierlich die Gaskonzentration in der Umgebungsatmosphäre überwacht und das Fahrzeug bei Grenzwertüberschreitung kontrolliert stilllegt. Daher ist für Linde-Elektrostapler im Traglastbereich von 1,4 bis 3,5 t jetzt die funkgesteuerte Gaswarnanlage des französischen Spezialisten Centrexpert verfügbar.

Das Gaswarnsystem von Centrexpert besteht aus einem Ex-geschützten Tablet-PC, einem Sensor mit kleinem Tank für das Testgasgemisch sowie einer Relaisbox mit Steuerung. Für die drahtlose Verbindung zwischen Temperatursensoren und Steuerung sorgt das besonders ausfallsichere Funkprotokoll Zigbee.

„Mit der funkgesteuerten Gaswarnanlage von Centrexpert schaffen wir ein Alleinstellungsmerkmal für Linde-Stapler, die in der Ex-Schutzzone 2 zum Einsatz kommen“, betont Herbert Kunkel, Geschäftsführer der Proplan Transport- und Lagersysteme, einem Tochterunternehmen von Linde Material Handling. Denn die gesamte Einheit zur Gasdetektion ist in einem Gehäuse untergebracht, das gerade einmal die Größe einer Getränkedose besitzt. Da sich das System bei jedem Fahrzeugstart selbst kalibriert und die Sensoren auf Funktionsfähigkeit prüft, ist es sehr komfortabel. Und auch im Betrieb zeigt es dem Fahrer fortlaufend alle Ex-Schutz-relevanten Betriebszustände wie beispielsweise Temperatur oder Gaskonzentration in der Luft an. Lediglich einmal pro Jahr ist die Box mit Sensor und Testgasgemisch im Rahmen üblicher Wartungsarbeiten durch den Servicetechniker auszutauschen. Gleichzeitig kann das System als Zugangskontrolle genutzt werden. Dabei lassen sich für Fahrer, Einsatzleiter und Servicemonteure unterschiedliche PIN-Codes vergeben. Hat sich ein Fahrer erfolgreich angemeldet, besteht die Möglichkeit, dem Start des Gerätes ein kurzes Abfrageprozedere vorzuschalten, um ihn daran zu erinnern, dass er mit einem speziellen Fahrzeug arbeitet und in Ex-Schutzzone 2 tätig ist. Während der Schicht erstellt das System eine lückenlose Historie über die aufgetretenen Gaskonzentrationen, und zwar unabhängig davon, ob die Gaskonzentration in der Luft den Grenzwert überschritten hat oder nicht. Im Fall eines Überschreitens wird das Fahrzeug kontrolliert stillgesetzt und, wenn gewünscht, kann das System per Funkverbindung eine Nachricht an den Einsatzleiter schicken. Sobald die Gaskonzentration wieder unter den Grenzwert sinkt, erhält der Fahrer eine entsprechende Nachricht am Display. Anschließend kann das Fahrzeug entweder von einem Vorgesetzten freigegeben und wieder in Betrieb genommen werden oder es wird so eingestellt, dass der Bediener selbst das Fahrzeug wieder starten kann.
Übergreifendes Sicherheitskonzept
Für den Einsatzleiter ist mit dem angeschlossenen Berichtswesen eine deutlich größere Transparenz verbunden, da er sich sämtliche Ereignisse wie Alarme oder den Verlauf der Gaskonzentration über das angeschlossene Berichtswesen anschauen kann. „Mithilfe dieses Monitorings kann er das vorhandene betriebliche Sicherheitskonzept immer wieder überprüfen“, fasst Kunkel zusammen. „Besonders interessant dürfte das System für die Betreiber aber nicht zuletzt wegen der möglichen Vernetzung mit anderen stationären oder mobilen Überwachungs-, Sicherheits- und Meldesystemen sein.“ In diesem Fall könnte das Gaswarnsystem verhindern, dass der Stapler überhaupt in einen Bereich fährt, in dem die Gaskonzentration das erlaubte Maß gerade überschritten hat. Darüber hinaus ließen sich Stapler oder Staplerflotte in ein bereichsübergreifendes Sicherheitskonzept für das gesamte Werk einbinden, mit täglicher Dokumentation und Überwachung sicherheitsrelevanter Zustände.
prozesstechnik-online.de/cav0115452
Anzeige

aktuelles Whitepaper

Leitfaden zur richtigen Auswahl von Wägemodulen

Mitmachen und gewinnen

50 Jahre cav - Schicken Sie uns Ihr Selfie!

Webinare & Webcasts

Technisches Wissen aus erster Hand

Whitepaper

Hier finden Sie aktuelle Whitepaper

Prozesstechnik-Videos

Hier finden Sie alle aktuellen Videos

Prozesstechnik-Kalender

Alle Termine auf einen Blick

Top-Produkt

Wählen Sie Ihr Top-Produkt und gewinnen Sie monatlich einen unser attraktiven Preise.

Quergerätselt

Mitmachen und Gewinnen!
Anzeige

Industrie.de Infoservice

Vielen Dank für Ihre Bestellung!
Sie erhalten in Kürze eine Bestätigung per E-Mail.
Von Ihnen ausgesucht:
Weitere Informationen gewünscht?
Einfach neue Dokumente auswählen
und zuletzt Adresse eingeben.
Wie funktioniert der Industrie.de Infoservice?
Zur Hilfeseite »
Ihre Adresse:














Die Konradin Verlag Robert Kohlhammer GmbH erhebt, verarbeitet und nutzt die Daten, die der Nutzer bei der Registrierung zum Industrie.de Infoservice freiwillig zur Verfügung stellt, zum Zwecke der Erfüllung dieses Nutzungsverhältnisses. Der Nutzer erhält damit Zugang zu den Dokumenten des Industrie.de Infoservice.
AGB
datenschutz-online@konradin.de