Das Thema Effizienz beherrscht die Szene. Hannover Messe bietet Lösungen gegen steigende Rechnungen - prozesstechnik online

Hannover Messe bietet Lösungen gegen steigende Rechnungen

Das Thema Effizienz beherrscht die Szene

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Auf der Hannover Messe 2011 präsentieren sich vom 4. bis 8. April 2011 13 internationale Leitmessen unter dem übergreifenden Thema „Smart Efficiency“. Für die Prozessindustrie besonders wichtig sind in diesem Jahr die Industrial Automation für den Bereich MSR- und Automatisierungstechnik, die MDA zum Thema Antriebstechnik und die ComVac, die die Bereiche Drucklufterzeugung und Vakuumtechnik abdeckt.

Das übergreifende Thema der Hannover Messe 2011 lautet „Smart Efficiency“. Unter dieser Überschrift präsentieren die Unternehmen aller 13 internationalen Leitmessen vom 4. bis 8. April 2011 die Schlüsseltechnologien der weltweiten Industrie. Doch was heißt das? Dr. Wolfram von Fritsch, Vorsitzender des Vorstandes der Deutschen Messe AG, erklärt: „Effizienz in den unterschiedlichen Bereichen ist seit Jahren das beherrschende Thema in der Industrie. Aber bei der Gestaltung industrieller Prozesse geht es um mehr: Es geht um die intelligente Verbindung und Nutzung einzelner Effizienz-Potenziale. Smart Efficiency verbindet konkret die Bereiche Kosten-, Prozess- und Ressourceneffizienz. Erst das intelligente Zusammenspiel ermöglicht es Unternehmen, langfristig am Markt zu bestehen und international wettbewerbsfähig zu bleiben. Konkret bedeutet dies den Ressourcen schonenden Einsatz von Material und Energie, optimierte Produktionsprozesse sowie kosteneffizientes Management.“ Die Hannover Messe bietet mit ihrem breiten Spektrum die Möglichkeit, die Effizienz industrieller Prozesse in allen denkbaren Facetten zu ergründen.

Prozessautomatisierung zieht um
Die Industrial Automation ist seit vielen Jahren die internationale Leitmesse für die Prozessautomation, Fertigungsautomation und Systemlösungen. Sie präsentiert alle relevanten Bereiche der industriellen Automation von der Fertigungs- über die Prozessautomation bis hin zu übergreifenden Automatisierungstechniken. Die Prozessautomation zieht in diesem Jahr in die Halle 11 um und schließt sich so direkt an die Energiethemen an. Im Fokus stehen branchenspezifische Lösungen für die Bereiche Chemie, Pharma, Biotechnologie und Nahrungsmittel, denn gerade bei den energieintensiven Branchen spielt Energieeffizienz eine äußerst wichtige Rolle.
Ein anderes Themenfeld der Industrial Automation ist in diesem Jahr die Reduktion von Produktpiraterie. Durch Plagiate entsteht allein der deutschen Wirtschaft nach Schätzungen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung ein jährlicher Schaden in Höhe von rund fünf Milliarden Euro. Auf der Hannover Messe 2011 zeigen Unternehmen und Forschungsinstitute, welche Möglichkeiten es gibt, sich dagegen zu schützen. In Halle 17 finden Besucher den gesonderten Ausstellungsschwerpunkt Identification, Vision & Protection. Im Detail zeigen Hersteller industrielle Markierungs- und Identifizierungstechnologien oder Bildverarbeitungslösungen.
Mithilfe entsprechender Technologien können Unternehmen Plagiate erkennen und sich gleichzeitig den eigenen Produkt- und Know-how-Schutz sichern. Ein weiterer wesentlicher Faktor für Unternehmen: Die Produktverfolgung sorgt für mehr Effizienz in der Logistik und trägt maßgeblich zum Vermeiden von Fehlern und Kostensenken bei. Schwerpunkte im Ausstellungsbereich Identification, Vision & Protection sind daher auch branchenübergreifende Lösungen wie intelligente Bildverarbeitung, RFID-Tags, Barcodes oder Data Matrix Codes, mit denen Produkte identifiziert und gesteuert werden können.
Condition Monitoring im Fokus
Die Motion, Drive & Automation (MDA) legt auf der Hannover Messe 2011 einen ihrer Schwerpunkte auf „Condition Monitoring Systems“ (CMS). Als wichtiger Beitrag zum branchenübergreifenden Thema „Smart Efficiency“ trägt diese Technologie mit permanenter Datenerfassung und Interpretation von Zustandsinformationen über Anlagen und deren Komponenten maßgeblich zu einer Erhöhung der betrieblichen Effizienz bei. „Die Forderung der Betreiber nach höherer Produktivität, Anlagenverfügbarkeit und Prozesssicherheit macht ein hohes Maß an Zuverlässigkeit und Sicherheit von Maschinen notwendig. Daher ist es wichtig, den Zustand von Komponenten oder Systemen zu überwachen, um Wartungsarbeiten gezielt zu planen und mögliche Ausfälle vermeiden zu können. Das senkt die Instandhaltungskosten und ergibt klare wirtschaftliche Vorteile für den Betreiber von Maschinen und Anlagen. Das MDA-Forum in Halle 24 greift CMS-Themen mit Praxisvorträgen unter dem Motto ,Aus der Industrie für die Industrie’ auf“, umreißt Peter-Michael Synek, Forum Mechatronik im Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA), das Potenzial des Condition Monitoring.
Energieeffizienz schwebt über allem
Wie bei der Antriebstechnik spielt auch bei der Drucklufterzeugung das Thema Energieeffizienz in den letzten Jahren eine beherrschende Rolle. Höchstmögliche Energieeffizienz jeder einzelnen Druckluft-Systemkomponente ist zwar eine notwendige, aber noch keineswegs hinreichende Voraussetzung für die optimierte Energieeffizienz des Gesamtsystems Druckluft. Mit Ausnahme von kontinuierlich ablaufenden Prozessen der Verfahrenstechnik weist das per Analyse gewonnene Bedarfsprofil üblicherweise Schwankungen auf. Abhängig von einer Energiekostensimulationsberechnung kann es fallweise sinnvoll sein, einen drehzahlgeregelten Kompressor in ein Gesamtkonzept zu integrieren. Eine Entscheidung darüber, ob ein drehzahlgeregelter Kompressor integriert wird oder eine Splitting-Lösung die wirtschaftlich sinnvollere Lösung ist, sollte auf jeden Fall immer davon abhängig gemacht werden, welche Lösung letztendlich die effizienteste ist.
Ein zusätzliches ganz erhebliches Energieeinsparpotenzial erschließt sich über Wärmerückgewinnung. Schließlich wird der Großteil der zugeführten Antriebsenergie eines Kompressors in Wärme umgewandelt. Für eine möglichst umfassende Rückgewinnung und weitere Nutzung dieser Energie sind sowohl luft- und fluidgekühlte Schraubenkompressoren als auch wassergekühlte ölfrei verdichtende Kompressoren hervorragend geeignet. Am einfachsten und effizientesten ist es, die vom Kompressor erwärmte Kühlluft direkt zu nutzen. Ein Luftkanalsystem leitet die Warmluft in benachbarte Lagerräume oder Werkstätten. Natürlich lässt sich die Kompressorabwärme auch in vorhandene Warmwasserheizsysteme und Brauchwasseranlagen einspeisen. Je nach Verdichtungsprinzip und Kühlung ist dadurch ein Teil der installierten Kompressorleistung wärmetechnisch nutzbar.
Besucher der ComVac können sich zu diesen Themen in Hannover schnell einen Überblick verschaffen. Ein zentraler Anlaufpunkt ist dabei der ComVac Eco-Park – ein Pilotprojekt der Deutschen Messe AG als Veranstalterin sowie des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e. V. (VDMA). Hier können Interessierte sehr leicht in die aktuellen Themen der Druckluft- und Vakuumtechnik einsteigen. Stetig steigende Energierechnungen verlieren damit ihren Schrecken.
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