Plattenmolekularverdampfer sorgt für hohe Durchsätze

Zwei Prinzipien wirksam kombiniert

Im Plattenmolekularverdampfer (Prinzipskizze links) wechseln sich beheizte und gekühlte Platten ab (rechts im Bild) 1 Gehäuse, 2 Einförderstutzen, 3 Vorverteiler, 4 Verteiler, 5 Verdampfer, 6 Kondensator, 7 Sammler, 8 Vakuumanschluss, 9 Destillationsaustrag, 10 Rückstandsaustrag, 12 Kühlmedium, 13 Heizmedium
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Bei der Entwicklung des Plattenmolekularverdampfers kombinierte der Hersteller das Prinzip der Kurzweg- oder Molekulardestillation mit dem des Plattenfallfilmverdampfers. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Der Apparat trennt temperaturempfindliche Stoffgemische wie Öle, Fette, Pharmazeutika und Vitamine mit hohen Durchsatzleistungen schonend in einzelne Fraktionen.

Um die hohen Investitions- und Wartungskosten zu minimieren, hat GIG Karasek den klassischen Apparat zur Molekulardestillation weiterentwickelt. Die Idee bestand darin, das Prinzip des Plattenfallfilmverdampfers mit dem der Kurzwegdestillation nach dem Rotationsprinzip zu vereinen. Clou dieser Entwicklung sind nicht nur die hohen Durchsatzleistungen, mit der Weiterentwicklung erreicht man signifikante Einsparungen von etwa 80 % der bisherigen Wartungskosten und 40 % der Investitionskosten. Besondere technische Merkmale des Plattenmolekularverdampfers sind:

  • Beheizte und gekühlte Plattenpaare sind abwechselnd angeordnet.
  • Im Apparat befinden sich keine bewegten Teile.
Der Plattenmolekularverdampfer ermöglicht es, mehrere 10 t/h Produkt unter Fein- oder Hochvakuumbedingungen in einem einzelnen Apparat zu destillieren. Das war bislang unter derart schonenden Bedingungen fast unmöglich.
Das weiterentwickelte System hat ein zylindrisches Gehäuse. Das Ausgangsprodukt wird mit Hilfe eines Verteilersystems oben auf die Außenflächen von beheizten Verdampferplatten aufgegeben und fließt als dünner Film nach unten. Die leichtflüchtigen Komponenten verdampfen und werden an gekühlten Platten unmittelbar kondensiert. Durch das Abwechseln der beheizten und gekühlten Plattenpaare in Sandwich- oder Lamellenanordnung erhält man große Verdampfungs- und Kondensationsflächen auf engstem Raum. Die an den beheizten Platten produzierten Dämpfe schlagen sich in nur wenigen Zentimetern Entfernung an den gekühlten Flächen nieder. Damit kann der Druck während der Destillation auf weit unter 1 mbara, bis in den Hochvakuumbereich abgesenkt werden. Im unteren Bereich des Apparats werden Destillat und Rückstand getrennt aufgefangen und ausgeschleust. Nicht kondensierbare Gase werden über kurze Distanzen seitlich abgesaugt.
Online-Info www.cav.de/0810425
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