VDI regelt Nachfolge

Dr. Jürgen Dahlhaus ist neuer Vorsitzender der GVC

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CO2-neutrale Produktion und Nachwuchsförderung sind die besonderen Anliegen Bild: BASF
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Dr. Jürgen Dahlhaus von BASF SE ist seit 01. Januar 2020 neuer Vorsitzender der VDI-Gesellschaft Verfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen (GVC). Er tritt die Nachfolge von Dr.-Ing. Claas-Jürgen Klasen, Evonik Degussa (China) Co., Ltd, Shanghai an und übernimmt damit den Vorsitz einer der größten Gesellschaften des VDI mit über 13 000 Mitgliedern.

Dahlhaus ist seit 1994 bei BASF SE und hatte verschiedene Positionen in Forschung, Produktion und Strategie inne. Er war u. a. global verantwortlich für die Technologie bei Polyurethanen und bei Petrochemikalien. Seit 2016 ist er in Ludwigshafen als Senior Vice President für Process Engineering (Verfahrensentwicklung und Verfahrenstechnik) tätig. Mit Dahlhaus übernimmt erneut ein erfahrener und hochrangiger Vertreter eines bedeutenden deutschen Chemieunternehmens den Vorsitz der GVC und sichert damit den Bezug zu Praxis, Produktion und verfahrenstechnischer Anwendung.

Vor dem Hintergrund der aktuellen Klimadiskussion betont Dahlhaus, wie wichtig Innovationen zur CO2-neutralen Produktion sind. Dies gelte vor allem für eine vergleichsweise energie- und CO2-intensive Branche wie der Chemieindustrie. Die komplexer werdenden Herausforderungen müssen laut Dahlhaus gemeinsam von Industrie, Hochschulen und Politik angegangen werden. Produktionsanlagen sollten nicht nur zuverlässig und sicher, sondern auch ressourcenschonend betrieben werden. Um dies auch für den Standort Deutschland möglichst wettbewerbsfähig zu gestalten, sind Ingenieurinnen und Ingenieure für die Optimierung bestehender und die Ausarbeitung grundlegend neuer Technologien von großer Bedeutung.

Besonders wichtig sind dem neuen GVC-Vorsitzenden auch die Nachwuchsförderung und die verstärkte Zusammenarbeit von Forschung und Produktion. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse und Methoden müssen für alle Ingenieurinnen und Ingenieure in der Praxis besser verfügbar sein, um in Zeiten immer schnelleren Wandels den sich ändernden Anforderungen gerecht zu werden. „Wir haben es zusammen mit unserem wissenschaftlichen Nachwuchs in der Hand und im Kopf, Verfahren und Prozesse zu verbessern und wertvolle Ressourcen zu schonen“, erklärt Dahlhaus bei seiner Wahl.

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