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Linde und Shell arbeiten gemeinsam an kohlenstoffarmer Ethylenherstellung

Alternatives Herstellverfahren für Ethylen
Linde und Shell arbeiten gemeinsam an kohlenstoffarmer Technologie

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Edhox-Pilotanlage bei Linde Bild: Linde
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Die Linde GmbH und Shell gaben eine exklusive Kooperationsvereinbarung über die Technologie der ethanoxidativen Dehydrierung (E-ODH) zur Herstellung von Ethylen bekannt. Das katalytische Verfahren ist ein alternativer Weg zum Ethan-Dampfkracken und besutzt einen deutlich niedrigeren Gesamt-Carbon-Fußabdruck.

Die beiden Unternehmen entwickeln seit vielen Jahren unabhängig voneinander E-ODH, und diese neue Zusammenarbeit bringt ihre sich ergänzenden Patentpositionen, ihr Expertenwissen und ihr gemeinsames Engagement für eine kohlenstoffärmere Zukunft zusammen. Die Vereinbarung wird eine beschleunigte Einführung dieser Technologie im gesamten Chemiesektor ermöglichen, wobei Linde diese unter dem Namen Edhox an Kunden vermarktet.

Edhox-Verfahren

„Mit dem Edhox-Verfahren haben wir nicht nur eine kosteneffiziente Alternative entwickelt, sondern stellen der petrochemischen Industrie auch ein emissionsarmes Verfahren zur Verfügung“, sagte John van der Velden, Senior Vice President Global Sales & Technology bei Linde Engineering. „Seit Jahrzehnten entwickeln wir aktiv Technologien für mehr Nachhaltigkeit in dieser Industrie – von Effizienzsteigerungen über Kohlenstoffmanagement bis hin zu neuen Prozessrouten.“

Die Edhox-Technologie wurde erfolgreich für die kommerzielle Nutzung in einer Demonstrationsanlage in Pullach, Deutschland, validiert. Das Verfahren, das bei moderaten Temperaturen (unter 400 °C) arbeitet, eignet sich sowohl für Ethylenhersteller als auch für industrielle Kunden, die sowohl Ethylen als auch Essigsäure zur Herstellung von Chemikalien wie Vinylacetatmonomer, Ethylen-Vinylacetat-Copolymer und Polyvinylalkoholprodukten benötigen. Ein weiterer Vorteil ist, dass der gewonnene reine CO2-Strom für weitere nachgeschaltete Prozesse oder die Lagerung geeignet ist. Das Edhox-Verfahren kann auch mit anderen Linde-Technologien kombiniert werden, wie z.B. dem Flexasu-Verfahren zur flexiblen Herstellung von Gasen oder verflüssigten Gasen wie Sauerstoff, oder es kann die Kapazität von Steamcrackern mit CO2-Reduktionspotenzial erhöhen.

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