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Nürnbergmesse ist optimisch bezüglich Powtech 2020

Beate Fischer im Interview
Nürnbergmesse ist optimisch bezüglich Powtech 2020

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Beate Fischer, Leiterin Powtech bei der Nürnbergmesse Bild: Nürnbergmesse
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Sie könnte eine der ersten Herbstmessen sein, die 2020 tatsächlich durchgeführt wird. Vom 29. September bis 1. Oktober 2020 steht die Powtech, die Leitmesse für mechanische Verfahrenstechnik, Handling und Analyse von Pulvern und Schüttgütern im Messezentrum Nürnberg auf der Agenda. Trotz der Absage größerer Veranstaltungen wie des Oktoberfests in München hält die Nürnbergmesse an der Veranstaltung fest. Momentan werden von der Messegesellschaft die Stimmen der Aussteller eingeholt. Sollte die Messe dann wie geplant stattfinden, können die Aussteller endlich wieder ihre Innovationen rund um das Trennen, Mahlen, Mischen und Agglomerieren und begleitende Technik, etwa zur Belüftung, zum Ex-Schutz sowie zur Analyse und Steuerung, live präsentieren. Im Kurzinterview erläutert Beate Fischer, Leiterin Powtech bei der Nürnbergmesse, den Stand der Vorbereitungen.

Die Vorbereitungen der Powtech 2020 fallen in eine äußerst turbulente Zeit, die im Zuge der Corona-Krise viele persönliche und wirtschaftliche Herausforderungen mit sich bringt. Wie wirken sich die Entwicklungen auf die Powtech 2020 aus?

Beate Fischer: Wir setzen in unseren Planungen alles daran, die Powtech so sicher wie nur möglich zu gestalten und gleichzeitig den hohen Nutzwert der Fachmesse aufrechtzuerhalten. Wenn die Krise uns eines gezeigt hat, dann dieses: Die aktuellen Herausforderungen lassen sich gemeinsam und partnerschaftlich am besten angehen. Daher gehen wir aktuell intensiv in den Dialog mit der Branche, zum einen über unseren Fachbeirat, zum anderen über eine Befragung aller bisher angemeldeten Aussteller. Wir suchen gemeinsam jetzt den besten Weg, die Geschäftsbeziehungen der Branche wieder in Gang zu bringen.

Die Powtech war schon immer die Messe, auf der Verfahrenstechniker und Produktionsleiter ganz konkret Hilfe und Lösungen für ihre Probleme gefunden haben und so soll es auch 2020 sein.

Wie ist aktuell der Stand der Vorbereitungen und welche besonderen Programmpunkte dürfen Besucher wie Aussteller erwarten?

Fischer: Neben der aktuellen Ausstellerbefragung ist die Vorbereitung des Fachprogramms ein wichtiger Meilenstein. Hier sind wir zusammen mit unseren Partnern aus der Branche und unseren ideellen Trägen, der Arbeitsgemeinschaft für pharmazeutische Verfahrenstechnik (APV) und der VDI-Gesellschaft für Verfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen (VDI-GVC), dran. Die APV entwickelt im Rahmen des Life Science Forums ein starkes Programm speziell für die Branchen Pharma- und Foodproduktion, ergänzt um eine eigene Fachtagung. Der Networking Campus, der letztes Jahr auf der Powtech Premiere feierte, nimmt ebenfalls Gestalt an und fokussiert wieder auf Zukunftsthemen. Bereits vor unserem eigentlichen Messetermin im September stellen wir am 27. Mai zusammen mit der APV die Powtech Virtual Talks zum Thema Digitalisierung auf die Beine.

Welche fachlichen Themen nehmen im dieses Jahr besonderen Raum ein?

Fischer: Die großen Treiber bei der Entwicklung neuer oder verbesserter verfahrenstechnischer Anlagen sind weiterhin die Themen Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Besser vernetzte, intelligente und effizientere Maschinen helfen den Anwendern in den verschiedenen Branchen, ihre Produktions- und Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. Auch wenn die schwierige wirtschaftliche Lage heuer es sicher nicht allen interessierten Besuchern und Ausstellern möglich macht, an der Powtech teilzunehmen, erwarten wir dennoch Networking auf hohem Niveau und hochqualifizierte Fachbesucher. Dabei werden auch Herausforderungen diskutiert, die die Krise neu ins Bewusstsein gerückt hat, wie Lieferkettenabsicherung, Remote Services und flexiblere Produktionsplanungen.

Save the Date: Powtech Virtual Talks „Digitalisierung“

Bereits im Vorfeld der Powtech findet in Kooperation mit der APV ein kostenfreies virtuelles Seminar zum Thema Digitalisierung in der Verfahrenstechnik statt. Das Seminar startet in deutscher Sprache am 27. Mai 2020 von 13:00 Uhr bis 15:00 Uhr und wird am 17. Juni als englischsprachiger Talk wiederholt.

Die Themen und Speaker sind:

  • Digitalisierung in der Instandhaltung (Dr. Johannes Krämer – CSL Behring GmbH)
  • Design und Möglichkeiten eines cyber-physischen Digital Twin Modells für die Pharmaindustrie 4.0 (Gerald Mathe & Bertram Srugies – BakerHicks)
  • Annex 15 – regulatorische Neuerungen und deren Auswirkungen (Wolfgang Hähnel – Testo Industrial Services AG).
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