Jung Process Systems feiert 10. Firmenjubiläum

Schraubenspindelpumpen im Hygienic Design

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Firmensitz von Jung Process Systems im norddeutschen Kummerfeld. Hier werden auch die hygienischen Schraubenspindelpumpen der Hyghspin-Baureihe gefertigt. Bild: Jung Process Systems
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Hygienische Schraubenspindelpumpen für die Lebensmittel- und Getränkeindustrie – das war 2009 eine echte Neuigkeit. Vorgestellt wurde sie von der im selben Jahr gegründeten Jung Process Systems GmbH auf der Drinktec. Zwischenzeitlich haben sich die Pumpen der Hyghspin-Baureihe von einem Nischenprodukt zu einem Förderaggregat entwickelt, das überall auf der Welt im Einsatz ist.

Hans Jung, der Gründer von Jung Process Systems, hatte mit seiner Jung & Co. Gerätebau GmbH bereits seit Ende der 1980er-Jahre in großen Serien Bauteile für namhafte Pumpenhersteller gefertigt. Dieses Know-how nutzte er, um ein eigenes Produkt auf den Markt zu bringen und die Unabhängigkeit seines Unternehmens zu sichern.

Schraubenspindelpumpen wurden damals überwiegend in der Gas- und Ölindustrie eingesetzt. „Wir sind dann auf die Idee gekommen, eine hygienische Schraubenspindelpumpe zu entwickeln“, erzählt Anke Jung, die Tochter des Gründers. Zusammen mit dem Pumpenspezialisten Weshen Christov leitet sie das mittelständische Familienunternehmen aus dem norddeutschen Kummerfeld.

Mit Know-how zum Hygienic Design

Das Ergebnis dieser Entwicklungsarbeit: die Hyghspin-Schraubenspindelpumpen. „Wir erreichen mit unseren Hyghspin-Modellen einen wohl einzigartig hohen Hygienestandard“, betont Christov. „Unsere Pumpen sind totraumfrei konstruiert. Alle medienberührenden Teile werden – das ist einzigartig auf dem Markt – aus Edelstahlvollmaterial gespant. Damit vermeiden wir, dass Lunker und Risse entstehen, wie das bei Verwendung von Gussteilen geschehen kann.“ Außerdem macht der außerordentlich breite Viskositätsbereich, den die Pumpen abdecken, die Förderaggregate sehr wirtschaftlich, weil sehr viele Medien mit ein und derselben Pumpe gefördert werden können. Die CIP-fähigen Hyghspin-Pumpen erreichen Förderleistungen von bis zu 300 m3/h und einen Förderdruck von bis zu 35 bar. Dabei wird das Produkt axial durch die Pumpe geschoben, sodass die Medien sehr schonend gefördert werden – ein Umstand, der bei empfindlichen Produkten wie Früchten sehr wichtig ist.

Das Familienunternehmen fertigt bewusst nur diesen einen Pumpentyp. „Dass wir innerhalb von sechs Monaten eine komplette, marktreife Baureihe mit vier Pumpengrößen entwickelt haben, zeigt, dass wir den Bedarf der Lebens- und Getränkemittelindustrie gut kannten“, erinnert sich Jung. „So ist es uns in einigen Bereichen schnell gelungen, die Marktführerschaft zu übernehmen.“

Die Baureihe bildet bis heute die Basis für alle Hyghspin-Modelle, von denen auch mobile Varianten zur Verfügung stehen.

Großer Exportanteil

Weltweit bedient Jung Process Systems über 1000 Kunden. „Fast 85 % unseres Umsatzes erwirtschaften wir im Ausland. Aber auch in Deutschland holen wir stetig auf“, freut sich Christov. „So werden wir beim Neubau von Produktionsanlagen immer häufiger in die Planung eingebunden. Gleiches gilt für den Retrofit.“ Außerdem hat das Unternehmen den Vertrieb für Deutschland neu strukturiert.

www.prozesstechnik-online.de

Suchwort: dei0819jung

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