70 Jahre Metalldetektion in Aachen. Vom Pionier zum Technologieführer - prozesstechnik online

Vom Pionier zum Technologieführer

70 Jahre Metalldetektion in Aachen

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Im Jahr 2016 erweiterte Minebea Intec das Portfolio für die Fremdkörperdetektion um das innovative Freifall-Metalldetektionssystem Vistus Bild: Minebea Intec
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Als Technologieführer bietet Minebea Intec ein komplettes Portfolio an Metalldetektoren zur Gewährleistung der Produktqualität sowie zum Schutz der Konsumenten und Produktionsanlagen verschiedener Branchen. In diesem Jahr begeht Minebea Intec am Standort Aachen ein erfreuliches Jubiläum: 70 Jahre Metalldetektion. Im Jahr 1948 begann die Firma Dr. Hans Boekels GmbH & Co. mit der Entwicklung ziviler Metallsuchgeräte und stellte damit die Weichen für den Beginn einer Erfolgsgeschichte. Die ersten Produkte waren Metallsuchgeräte, die im Tagebau Verwendung fanden. Detektiert werden sollten nicht explodierte Munition und Bomben, die durch Braunkohlebagger aufgenommen wurden.

Bis heute kommen im Tagebau die größten Metalldetektoren der Welt zum Einsatz. In der Holzindustrie wurden die Geräte zum Schutz der Sägeblätter eingesetzt. In Flüssen, unter anderem im Hamburger Hafen, wurde mit Metalldetektoren unter Wasser nach Kriegsüberresten gesucht. Mit der wachsenden Automatisierung in der Lebensmittelindustrie und dem damit verbundenen Risiko der Kontaminierung wurden Metalldetektoren zunehmend zum Schutz von Konsumenten eingesetzt. Die Geräte entwickelten sich zur Standardausstattung in der Lebensmittel- und Pharmaindustrie. Hierdurch stiegen die Anforderungen nach immer höherer Suchempfindlichkeit. Ein wesentlicher Meilenstein Ende der 1970er Jahre war der Einsatz von Phasengleichrichtern, die eine Mehrkanaltechnologie ermöglichten, um störende Produktsignale besser ausblenden zu können.

Die Entwicklung zu immer höheren Frequenzen wurde vorangetrieben, um insbesondere die Suchempfindlichkeit für den immer häufiger eingesetzten Werkstoff Edelstahl zu erhöhen. In den 1990er Jahren betrug die Arbeitsfrequenz über 300 kHz. Nach der Jahrtausendwende wurde die Multifrequenztechnologie eingeführt, die insbesondere bei der Produktion von unterschiedlichen Produkten auf einer Linie signifikante Verbesserungen brachte. Heutzutage operieren moderne Metalldetektoren bei Frequenzen bis zu 1 MHz. Dies ermöglicht eine maximale Suchempfindlichkeit von 0,2 mm bei kleinster Spule und höchster Frequenz.

Sukzessiv erweiterte die Dr. Hans Boekels GmbH & Co. ihr Produktportfolio und entwickelte im Jahr 1969 über die Metalldetektion hinaus die erste dynamische Kontrollwaage mit selbstentwickelten, elektromagnetischen Kraftkompensations-Wägezellen, welche neue Dimensionen bei der Wägegeschwindigkeit und -genauigkeit ermöglichten.

Im Jahr 1998 akquirierte die Sartorius AG das Unternehmen Boekels. Zehn Jahre danach wuchs die Produktpalette mit Röntgeninspektionssystemen noch weiter. Nach der Übernahme durch die Minebeamitsumi Group, erfolgte im Jahr 2016 die Umbenennung zu Minebea Intec. Das Kerngeschäft mit den bekannten Produkten und Services blieb unverändert. Mit der Zugehörigkeit zur Minebeamitsumi Group und damit verbundenen Investitionen in technologische Entwicklungen wird das Geschäft durch Wachstum, Expansion und Zukunftsfähigkeit weiter gestärkt.

Die vielseitige Produktpalette, bestehend aus Metalldetektoren, Kontrollwaagen und Röntgeninspektionssystemen, macht den Standort Aachen einzigartig: Minebea Intec ist der einzige Hersteller, der an einem Standort Kontrollwaagen und Metalldetektoren sowie Kombinationsmaschinen herstellt und somit optimal aufeinander abgestimmte Produkte anbietet.

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