Best year ever knapp verpasst

Auch Endress+Hauser spürt globale Wirtschaftskrise

Klaus Endress, CEO von Endress+Hauser: „Die weltweite Wirtschaftskrise hat auch uns erreicht, aber wir wollen gestärkt aus dieser Krise hervorgehen“
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Starkes Umsatzwachstum und ein Gewinn auf dem hohen Niveau des Vorjahres kennzeichnen das Geschäftsjahr 2008 für Endress+Hauser. Die Firmengruppe hat weltweit zahlreiche Stellen geschaffen und stark investiert. Zum Jahresende jedoch bekam das Unternehmen die globale Wirtschaftskrise zu spüren. Firmenchef Klaus Endress blickt dennoch zuversichtlich nach vorn: „Wir wollen gestärkt aus dieser Krise hervorgehen“, betonte er an der Bilanzmedienkonferenz in Basel.

Chief Executive Officer (CEO) Klaus Endress sprach bei der Vorstellung der Geschäftszahlen von einem „geteilten Jahr“. „Lange sah es für Endress+Hauser nach einem weiteren Best year ever aus“, sagte der Firmenchef. Nach und nach sei der anfangs gut zweistellige Zuwachs aber abgeflacht. Mit 1,211 Mrd. Euro Nettoumsatz und einem Wachstum von 8,8 % übertraf die Firmengruppe dennoch ihre ehrgeizigen Ziele. „Wir sind wiederum stärker als der Markt gewachsen“, betonte der Firmenchef. Insgesamt legte die Branche der Prozessautomatisierung 4 bis 5 % zu.
„Unser Wachstum war breit abgestützt“, führte Chief Financial Officer (CFO) Fernando Fuenzalida aus. Als stabil erwies sich Europa mit einem Plus von 8,4 %. Neben den neuen Märkten im Osten behaupteten sich Exportnationen wie Großbritannien, Italien, die Schweiz und insbesondere Deutschland. Trotz der guten Entwicklung in China, Indien und Südostasien verlor das Geschäft in Asien (+ 8,1 %), bedingt auch durch die Wechselkurse, an Fahrt. In Amerika (+6,2 %) war der Abschwung in den USA und Kanada früh spürbar. Dynamisch entwickelte sich der Nahe Osten; die Region Afrika/Nahost legte um 33,3 % zu. Sämtliche Branchen mit Ausnahme der Papier- und Zellstoffindustrie trugen zum guten Wachstum bei. Besonders starke Impulse kamen aus den Bereichen Öl und Gas, Energie und Kraftwerke, Erneuerbare Energien sowie Schiffbau. „Fragen der Energieeffizienz und des Umweltschutzes haben unsere Kunden besonders bewegt“, berichtete Michael Ziesemer, als Chief Operating Officer (COO) zweiter Mann an der Unternehmensspitze. Obgleich Messgeräte für die industrielle Verfahrenstechnik nach wie vor den Kern des Geschäfts bilden, wächst Endress+Hauser besonders stark mit Dienstleistungen und Automatisierungslösungen.
„Die weltweite Wirtschaftskrise hat auch Endress+Hauser erreicht“, stellte Klaus Endress fest. Der Auftragseingang liege derzeit etwa 15 % unter Plan. Die Zahlen variierten stark mit einer Tendenz zum Besseren. „Trotzdem steht schon heute fest, dass wir unsere ehrgeizigen Ziele nicht erreichen werden.“ „Nullwachstum“, so der Firmenchef, „wäre ein Erfolg.“
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