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Bügelflasche: Für die Zukunft gerüstet

Flexible Anlage
Bügelflasche: Für die Zukunft gerüstet

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Die Bierspezialitäten von Schwaben Bräu in der Bügelflasche stellen ein stetig wachsendes Produktsegment dar. Dinkelacker-Schwaben Bräu investierte daher in ein modernes Abfüllsystem für Bügelflaschen, das sich durch eine hohe Flexibilität und eine einfache Bedienung auszeichnet.

Günter Unkrig, Mike Hermann

Die Dinkelacker-Schwaben Bräu AG steht für Tradition und Innovation. Grundsteine für den Erfolg des Unternehmens wurden Ende des 19. Jahrhunderts gelegt. Robert Leicht gründete damals die Bier-Brauerei Robert Leicht, Carl Dinkelacker die Brauerei Dinkelacker. Beide waren Persönlichkeiten, die sich technischem Fortschritt und neuen Ideen gegenüber äußerst aufgeschlossen zeigten. Diese Aufgeschlossenheit sollte sich durch die Unternehmensgeschichte hindurch ziehen und prägt das Unternehmen Dinkelacker-Schwaben Bräu AG bis zum heutigen Tage. Zur führenden Brauerei Baden-Württembergs wurde die Dinkelacker-Schwaben Bräu AG nach dem Zusammenschluss der beiden Traditionsunternehmen Dinkelacker und Schwaben Bräu im Jahre 1996. Unter der Ägide der Spaten-Franziskaner-Gruppe fand eine weitere Stärkung von Brauerei, Produktvielfalt und Spezialitätenpalette statt. Mit dem Verkauf der Bieraktivitäten der Spaten-Franziskaner-Gruppe an Interbrew wird die Dinkelacker-Schwaben Bräu AG künftig zur Tochtergesellschaft der Brauerei Beck & Co. Zu der Produktpalette von Dinkelacker-Schwaben Bräu zählen verschiedenste Dinkelacker,- Sanwald-, Cluss- und Schwaben-Bräu-Biere.
Passendes Konzept
Insbesondere das Spezialitätensortiment der Marke Schwaben Bräu in der Bügelflasche wächst beständig. Bei einem rückläufigen Gesamtbiermarkt in Baden-Württemberg von etwa 4 % erreichten die Bügelflaschen von Schwaben Bräu in 2003 einen Zuwachs von über 25 %. Dass Bierspezialitäten in der Bügelflasche auch künftig ein wachsendes Produktsegment darstellen werden, davon ist Karl-Heinz Lindner, Technischer Direktor Dinkelacker-Schwaben Bräu, überzeugt. Und so war die Investition in eine neue Abfüllanlage für Bügelflaschen die logische Schlussfolgerung auf die Konsumentenwünsche. Die Bügelverschluss-Linie verfügt über eine Leistung von 20 000 Flaschen/h. Herzstück der Anlage ist das 60stellige mechanisch gesteuerte Einkammer-Druckfüllsystem Innofill DMG-SVF von KHS. „Wir haben uns ganz bewusst für das mechanische KHS-Füllsystem entschieden und sehen hier die Vorteile der Robustheit ebenso wie das Plus der einfachen Bedienung und Wartung bei gleichzeitiger hervorragender Produktsicherheit“, so Lindner. Für Ferdinand Kostalek, Leiter Flaschenabfüllung Dinkelacker-Schwaben Bräu, ist insbesondere auch die einfache Bedienung des Systems hervorzuheben. „Hier genügen Grundkenntnisse am PC. Selbst Mitarbeiter, die sich bislang nur marginal mit dem neuen Füllsystem beschäftigt haben, kommen dank einfacher Bedienerführung zügig sehr gut damit zurecht.“ Für KHS-Produkte besteht generell eine einheitliche Bedienstruktur. Stets dienen umfangreiche Grafik- und Texterläuterungsfunktionen der Bedienerunterstützung. In Farbe eingeblendete Hinweise helfen zusätzlich. Im System hinterlegt sind jederzeit abrufbare Maschinenstatistiken zur schnellen Information über Produktion, Wartung und Instandhaltung. Anwenderspezifische Erweiterungen des Systems sind dabei problemlos realisierbar, was neben höchster Flexibilität die Zukunftssicherheit einschließt.
Präzise abfüllen
Innofill DMG-SVF füllt das komplette Schwaben Bräu-Spezialitätensortiment in die 0,5-l-Bügelflasche. Eventuellen Sortiments- und Flaschenänderungen steht das System offen gegenüber. Ob es künftig Sortimentsergänzungen oder auch weitere Bügelflaschengrößen und -formen sein sollen – Innofill DMG-SVF ist nach entsprechenden Umstellarbeiten dafür gerüstet. Das Füllsystem arbeitet füllrohrlos mit Rückgasrohr und setzt das Verfahren der doppelten Vorevakuierung ein. Für eine äußerst geringe Sauerstoffaufnahme im Produkt ist dieses Verfahren geradezu prädestiniert. Während der Vorevakuierung der angepressten Flasche erfolgt eine CO2-Spülung mit anschließender Endevakuierung. Die im Unterdruckbereich durchgeführte Spülung besitzt eine hervorragende Wirkung. Über das Rückgasrohr eintretendes CO2 durchdringt den Flaschenraum. Das Einfließen von Produkt in nahezu reines CO2 ist die Folge. Die Sauerstoffaufnahme tendiert auf diese Art und Weise gegen Null. Durch die Füllhöhenbestimmung über Gasrohr und Gassperre wird mit dem Innofill DMG-SVF eine präzise Füllhöhengenauigkeit erreicht. Die hohe CO2-Konzentration im Flaschenhals erfordert nur ein geringes Aufschäumen zwischen Füller und Verschließer. Das Gesamtergebnis: niedrige Sauerstoffwerte bei einem gleichzeitigen Minimum an Getränkeverlust.
Maximale Hygiene
Der mikrobiologische Füllervortisch steht für beste Sicherheit im Füllerumfeld. Durch die geometrische Form des Vortisches ist der gezielte Abfluss von Produktresten, Schaum, Wasser und Scherben aus dem biologisch kritischen Bereich des Füllers zum Boden gewährleistet. Alle Antriebselemente sind tief gelagert. Auf den sich daraus ergebenden kegelförmigen Säulen sind Verschließer, Ein- und Auslaufsterne sowie Flaschenführungen montiert. Dank Glaseinhausung des Füllers ist das komplette Füllerkonzept transparent, auch geringste Verschmutzungen lassen sich sofort erkennen und schnellstens beseitigen. Sowohl Lindner als auch Kostalek sind von dem hygienisch hervorragend gestalteten KHS-Füllkonzept begeistert. „Der Füller wurde bei uns aufgestellt, eingeschaltet und hat funktioniert. Ganz genau so, wie es sein soll“, erklärt Lindner.
Innovative Filterlösung
Ferner wurden bei Dinkelacker-Schwaben Bräu zwei vorhandene KHS-Filter, die seit mehr als 30 Jahren treue Dienste leisten, auf die innovative Kerzenfilter-Technologie Innopro Getra Eco umgerüstet. Bei bisherigen Filterlösungen wurde standardmäßig in zwei Stufen vorangeschwemmt. Bei der Lösung Innopro Getra Eco ist das nicht mehr notwendig. Durch die Optimierung des Filterkerzenelements über eine deutlich verringerte Spaltweite muss nur noch eine Voranschwemmung sein. Die Folge: hohe Einsparung an Kieselgur und damit verbunden eine Vereinfachung des gesamten Kieselgurhandlings. Die optimierten Abmessungen der Filterkerze haben neben einem erhöhten Kieselgur-Aufnahmevermögen noch den weiteren Vorteil einer verringerten Kerzenanzahl. Im Vergleich zu herkömmlichen Filtern ist zudem eine hohe Wassereinsparung gegeben. Gereinigt wird nicht mehr über eine Flutung des Filterkessels. Wasser wird im Gegenstromverfahren durch Einsatz eines neu entwickelten Düsenspritzsystems in die Filterkerze geleitet. Eine kontrollierte Strömungsführung mit gezielter Verteilung und gerichteten Spritzungen sorgt dafür, dass das Wasser die zu reinigenden Flächen äußerst effektiv beaufschlagt. Dieses Verfahren steht neben minimiertem Wasserverbrauch bei höchster Reinigungseffektivität auch für geringe Reinigungszeiten. Bei der Filterlösung Innopro Getra Eco ist der Kerzenkopf mit einem Bajonett-Schnell-Verschluss ausgestattet. Ein Aus- und Einbau der Filterelemente ist einfach und schnell durchzuführen. Für die innovative Filterlösung Innopro Getra Eco entschieden sich Lindner und Kostalek trotz genannter Pluspunkte nicht nur auf Basis technischer Gegebenheiten, sondern ganz einfach auch, so Lindner, „aus einem guten Bauchgefühl heraus“. Die beiden umzurüstenden Filter sind für das komplette Dinkelacker-Schwaben-Bräu-Produktspektrum im Einsatz, eine Umrüstung muss daher nicht nur schnell, sondern auch zuverlässig vor sich gehen.
Halle 5, Stand 125
dei 400

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Internationale Fachmesse BRAU Beviale 2004
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