Virtueller Spaziergang durch die Anlage

Effizienz-Plus beim Anlagenmanagement

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Viele Anlagenplaner und -betreiber vertrauen beim Daten- und Anlagenmanagement auf Comos. Die Softwarelösung verwaltet riesige Mengen projektrelevanter Daten und schafft bei Planung und Betrieb verfahrenstechnischer Anlagen die ideale Basis für mehr Produktivität. Mit der aktuellen Softwareversion sorgt die Erweiterung der Comos Generation 10 für ein großes Effizienz-Plus.

Autorin Verena Schlierf Marketing Manager Comos, Siemens

Für eine gewerkeübergreifende Zusammenarbeit wurde mit dem aktuellen Release 10.1 die Comos-Enterprise-Plattform weiterentwickelt. Die integrierte Datendrehscheibe ist individuell an die Anforderungen einzelner Branchen anpassbar und gewährleistet, dass die immer weiter ansteigenden Datenmengen bei Projekten zügig bearbeitet und sicher verwaltet werden. Erstanwender profitieren dabei von einem verringerten Customizing-Aufwand und einer einfacheren Installation.
Auch im Bereich der Rohrleitungs- und Instrumentierungsplanung steigert das Release den Integrationsgrad: Rohrleitungs- und Instrumentierungsfließbilder im PDF-Format können einfach mit einem Verfahrensfließbild in Comos P&ID verknüpft oder sogar komplett übertragen werden. Dabei stehen anschließend sämtliche Daten der PDF-Zeichnung, z. B. Textbezeichnungen der einzelnen Komponenten, in Comos zur Verfügung und lassen sich regelbasiert bestehenden Objekten wie Rohrleitungen, Bauteilen etc. zuordnen. Bei Bedarf können die Komponenten in der Comos-Datenbank auch neu angelegt werden, wodurch sich der Aufwand für eine Bestandsdatenübernahme erheblich reduziert. Für Anlagenplaner, die häufig Rohrleitungs- und Instrumentierungsfließbilder von Subkontraktoren übernehmen, wird dank der verbesserten Importfunktion in Comos das manuelle Mapping vereinfacht oder sogar unnötig. Das spart Zeit und zudem werden Dateninkonsistenzen durch fehlerhaftes Übertragen minimiert.
Der Daten- und Informationsaustausch zwischen verfahrenstechnischer Planung und leittechnischer Projektierung wurde mit der bidirektionalen Schnittstelle zwischen Comos und dem Prozessleitsystem Simatic PCS 7 bereits mit der letzten Softwareversion optimiert. Das aktuelle Release knüpft hier nahtlos an und führt diese Entwicklung fort: Nach Übergabe von Hardware-Konfigurationen, Anlagenstrukturen und typbasiertem Datenaustausch auf Einzelsteuerebene können nun zusätzlich in Comos funktional geplante Ablaufsteuerungen (Typen und Instanzen) an eine anlagenspezifische Automatisierungsfunktion übergeben werden. Das sorgt für Zeit- und Kostenreduzierung in der Gesamtanlagenplanung.
Die Planung verfahrenstechnischer Anlagen obliegt vielen Gewerken und Fachdisziplinen, die mit unterschiedlichen Softwarewerkzeugen arbeiten. Comos ermöglicht dies durch eine offene Systemarchitektur und standardisierte Schnittstellen.
Neben Verbesserungen für den vereinfachten und beschleunigten Datenaustausch mit Drittanbieterprogrammen sorgen neben dem Update der XMpLant-Import-Möglichkeiten auch Veränderungen bei Comos PipeSpec. Hier wurde die Kompatibilität zu Probad, der IBM-Berechnungssoftware zur Auslegung von Druckteilen, weiter ausgebaut. Der bidirektionale Datenaustausch von Rohrleitungsspezifikationen inklusive Revisionsmanagement ermöglicht nun eine weitere Steigerung von Datenqualität und Engineeringeffizienz.
Für einen verbesserten Informationsaustausch zwischen Produkt- und Anlagendesign sorgt das Process Data Interface, mit dem der Anwender nun auch Komponenten und Kataloge zwischen Comos und der Siemens-PLM-(Product Lifecycle Management)Software Teamcenter noch effizienter synchronisieren kann: Anlagenstrukturen aus dem 2-D-Anlagen-Engineering mit Comos werden konsistent mit dem 3-D-Design in NX, der Produktentwicklungslösung auf Teamcenter-Basis, abgeglichen und ausgetauscht. Teamcenter von Siemens erlaubt den unternehmensweiten, globalen Zugang zu Produktinformationen über deren gesamten Lebenszyklus.
3-D-Anlagenvisualisierung
Zudem hat Siemens im aktuellen Software-Release die 3-D-Visualisierung Comos Walkinside weiterentwickelt. Die leistungsstarke Software stellt Anlagen beliebiger Komplexität schon vor ihrer Inbetriebnahme wirklichkeitsgetreu virtuell dar – mit sehr hoher Detailwiedergabe und flüssigem Bildaufbau bei räumlichen Bewegungen. Der Clou dabei: Die Software greift direkt auf den Datenbestand in Comos zurück. Durch logische Verknüpfung der geometrischen Objekte mit den Engineeringdaten wird das 3-D-Abbild der Anlage über den gesamten Lebenszyklus hinweg stets aktuell gehalten. Die Nutzung von Virtual-Reality-Brillen und Gamepads zur Steuerung der virtuellen Charaktere macht den Eindruck, man befände sich in der Anlage, nahezu perfekt.
Zu jedem Bauteil der Anlage lassen sich in Echtzeit reale Informationen in der virtuellen Welt aufrufen. Sämtliche objektbezogenen Datensätze wie Parameter, Sicherheitsmeldungen, Wartungsinformationen, Handbücher sowie zugehörige P&IDs, Funktionspläne etc. sind direkt am jeweiligen virtuellen Objekt abrufbar. Das veranschaulicht Informationen und führt bei Planung und Betrieb von Anlagen für alle Beteiligten zur Vereinfachung von Abläufen. Comos Walkinside lässt sich effizient u. a. zum Design Review, zur Simulation, der Betriebsplanung oder zu Trainingszwecken einsetzen. Neue Funktionalitäten, wie z. B. das einfache Isolieren oder farbliche Markieren von Objekten im virtuellen Modell oder die Simulation von Bränden oder Gasleckagen, erweitern die ohnehin schon vielfältigen Möglichkeiten der Softwarelösung.
prozesstechnik-online.de/cav0314451
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