Schnelle Rundumkontrolle zylindrischer Produkte

Ein Klick – und 360° im Blick

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Die vollständige Kontrolle zylindrischer Produkte scheiterte bislang häufig an dem dazu erforderlichen mechanischen sowie steuerungstechnischen Aufwand. Flaschen, Dosen und Ampullen gleichzeitig auf viele Merkmale zu prüfen, erfordert eine präzise Erfassung der zylindrischen Oberflächen. Fortschrittliche Bildverarbeitung liefert in diesem Umfeld Potenziale zur Prozessoptimierung.

Das italienische Unternehmen FT Systems ist auf die Entwicklung und Herstellung von Inspektions- und Steuergeräten für den Einsatz in Getränkeabfüll- oder Verpackungsanlagen spezialisiert. Als Kunde von Cognex fiel es FT Systems leicht, sich für Omniview zu entscheiden, einem besonders leistungsfähigen Inspektionssystem, das eine 360°-Flascheninspektion in Echtzeit ermöglicht. Über vier im 90°-Winkel rund um das Förderband herum installierte Kameras kann bei hohen Taktraten ein hochauflösendes nahtlos zusammengefügtes und unverzerrtes 360°-Gesamtbild des jeweiligen Objektes erstellt werden.

Bis zu 1200 Teile pro Minute
Mit dem Betriebssystem Windows 7 ist Omniview in der Lage, bis zu 1200 Teile pro Minute präzise zu inspizieren, ohne den laufenden Betrieb der Verpackungs- und Abfüllanlagen zu beeinträchtigen. Durch die frühzeitige Fehlererkennung können die Fertigungsprozesse optimiert und fehlerhafte Produkte rechtzeitig aussortiert werden. Das ist ein wichtiger Beitrag zur Verhinderung von teuren Rückrufaktionen und zur Steigerung des Markenimages. Die absolut sichere Erfassung von Etiketten und Codes ermöglicht die exakte Rückverfolgung über die gesamte Lieferkette.
Das 360°-Kontrollsystem Omniview wurde in die Etiketteninspektionsanlage IE4000 von FT Systems integriert. Über die dreidimensionale Rekonstruktion werden zweidimensionale hochauflösende Bilder der Flaschen erstellt und so die Kontrolle der Etiketten und die Flaschenoberfläche wie bei einem flachen Produkt durchgeführt. Die Omniview-Software fügt die vier simultan erfassten Bilder zusammen und zeigt sie in einem einzigen Bild an. Jede Positionsänderung der Flasche während der Bewegung auf dem Fertigungsband wird durch die Software ausgeglichen. Dadurch entfallen die kostspieligen Anforderungen für die mechanische Drehung der Objekte, die zuvor für die Inspektion solcher Behälter notwendig war. So ist es möglich, den mechanischen und steuerungstechnischen Aufwand der Produktionslinie zu minimieren und die Produktionsleistung zu steigern. Eine zusätzliche fünfte Kamera kann beispielsweise dazu verwendet werden, die fehlerfreie Übereinstimmung von Deckel oder Verschluss mit dem Etikett der Verpackung zu kontrollieren oder auch Kontrollaufgaben des Flaschenbodens übernehmen.
Dank feinfühliger Farberkennung wird in Produktionsanlagen die exakte Überprüfung von Farblogos und das exakte Abgleichen der Farbe von Deckel, Etikett und Flascheninhalt ermöglicht. Durch die Verwendung von Kameras mit bis zu fünf Megapixeln kann man Inspektionen mit sehr hoher Präzision durchführen. Das ermöglicht beispielsweise die detaillierte Kontrolle von schlanken Flaschen mit einem einzigen Bild. Klein gedruckte Grafiken und Logos werden auf einwandfreien Druck geprüft und Data Matrix-Codes auf minimaler Fläche werden eindeutig gelesen.
Durch die Integration des Systems in eine bestehende Anlage konnte man von den damit bereits nachgewiesenen Erfahrungen in der Etikettenkontrolle profitieren und so den Kunden wesentlich schneller eine vielseitige Maschine zur Verfügung stellen. Die Anwendungen reichen von der Feststellung von Kratzern oder Rissen auf der Flasche oder Etikett über die Prüfung und das Lesen von 1-D- und 2-D-Codes bis hin zur Prüfung/Erfassung und Verifizierung optischer Zeichen (OCV/OCR). Dank der in Omniview integrierten, sehr umfangreichen Visionpro-Toolbibliotheken in Verbindung mit den Erfahrungen von FT Systems, wurde für die Abfüllindustrie eine flexibel einsetzbare Anlage geschaffen, die für das Maschinenpersonal einfach zu bedienen und zu programmieren ist. Das betrifft auch die einfach zu handhabende Kalibrierung.
Flaschen ohne Etikettenfehler
Mit den IE4000-3D-Maschinen kommen nur perfekte Flaschen ohne Etikettenfehler auf den Markt. Die Maschine erfüllt auch die Anforderungen jener Kunden, die besonders beim Export für sehr qualitätsbewusste Märkte strenge Präzision im Etikettierprozess und neueste internationale Normen und Regularien erfüllen müssen. Heute erzielt man mit der IE4000-3D-Maschine nicht nur optimale Ergebnisse in der Qualitätskontrolle und ID-Dokumentation, sondern kann einen Produktionsausstoß von 10 000 bis 50 000 Flaschen pro Stunde sicher gewährleisten.
prozesstechnik-online.de/dei1211436
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