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Kompakt und sicher

Ozonerzeugungsanlagen für die Lebensmittelindustrie
Kompakt und sicher

Die Ozonerzeugungsanlagen der Baureihe Ozonfilt OZVa zeichnen sich durch einen sehr hohen Sicherheitsstandard aus
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Ozon ist ein effektives Oxidations- und Desinfektionsmittel, das nach seiner Verwendung in Sauerstoff zerfällt. Seit mehr als 100 Jahren wird es beispielsweise in der Trinkwasseraufbereitung eingesetzt. Dass Ozon nun auch in wachsendem Umfang in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie verwendet wird, liegt zum einen an seinen hervorragen Desinfektionseigenschaften und zum anderen am hohen Sicherheitsstandard der Erzeugungsanlagen.

Dipl.-Ing. Bernhard Baumgärtner

Sicherheit steht beim Umgang mit Ozon an erster Stelle. Bei der Konzeption von Ozonerzeugungs- und -verteilungsanla-gen sind die Richtlinien zur Unfallverhütung der Berufsgenossenschaften, ZH 1/471, und die DIN 19627 „Ozonerzeugungsanlagen zur Wasseraufbereitung“ zu berücksichtigen.
Die Ozonerzeugungsanlagen der Baureihe Ozonfilt OZVa erfüllen die genannten Richtlinien und zeichnen sich durch einen sehr hohen Sicherheitsstandard aus. Auch die Lebensdauer ihrer Ozon-Erzeugungselemente konnte entscheidend verbessert werden: Dem Anwender stehen jetzt nahezu verschleißfreie Anlagen zur Verfügung. Sie decken einen Leistungsbereich von 5 bis 35 g/h Ozon ab.
PSG-Technik sorgt für Sicherheit
Die Ozonfilt-OZVa-Anlagen sind primärstromgesteuert. Diese PSG-Technik bietet einen vollständigen Schutz der elektrischen Komponenten Hochspannungstrafo und Leis-tungsstufe. Außerdem ermöglicht sie eine korrekte digitale Anzeige der Ozonleistung in g/h. Auf diese Weise kann der Anwender jede gewünschte Ozonmenge zwischen 3 und 100% der Nennleistung reproduzierbar einstellen. Ein weiteres Merkmal der Ozonerzeugungsanlagen ist ihre kompakte Bauweise. Sie resultiert aus dem Einsatz einer integrierten Druckwechseltrocknung sowie eines Dielektrikums mit einer sehr guten Wärmeleitfähigkeit (besser als Edelstahl). Das Dielektrikum ist das Herz der Ozonerzeugungsanlagen. Hier findet die stille elektrische Entladung statt. Die spezielle Konstruktion des Erzeugers garantiert eine schnelle Abführung der entstehenden Wärme und damit in letzter Konsequenz hohe Ozonausbeuten. Die optimale Kühlung des Erzeugers verhindert eine thermische Zersetzung des gebildeten Ozons.
Ein weiterer Pluspunkt der Ozonfilt-OZVa-Anlagen ist ihre einfache Installation. In der Regel benötigte man bisher für die Ozondosierung einen Injektor und eine Druckerhöhungspumpe. Im Unterschied dazu kann jetzt der Wasserstrom direkt zur Ozonfilt-OZVa-Anlage geführt werden: Die OZVa wird an ein Druckluftversorgungssystem (6 bis 8 bar) angeschlossen. Die Druckluft passiert zunächst einen Feinfilter und wird danach mit einem kaltregenerierten Molekularsieb auf einen Taupunkt von mindestens- 60 °C getrocknet. Mit einem Restdruck von ca. 2,3 bar geht die getrocknete Druckluft in den Ozonerzeuger. Hier findet die stille elektrische Entladung statt, die einen Teil des Luftsauerstoffes in Ozon umwandelt (Standardkonzentration nach DIN 19627: 20 g Ozon/Nm³ Luft). Vom Ozonerzeuger wird das Gasgemisch über Rückschlag- und Absperrventil zur Dosierstelle geführt. Bis zu einem Systemgegendruck von maximal 2 bar kann das Ozon direkt in eine Wasserleitung dosiert werden.
Die nachgeschalteten Vermischungseinrichtungen sind auf den Wasserdurchfluss abgestimmt und gewährleisten so eine gute Löslichkeit des Ozongases. Bei Nenndurchfluss liegt sie immer über 90%. Auf Wunsch können die wasserberührten Komponenten in hochwertigem Edelstahl geliefert werden.
Anwendungsmöglichkeiten
Bei der Herstellung von Mineral- und Tafelwasser nutzt man sowohl die oxidierende als auch die desinfizierende Wirkung des Ozons aus. Aus Mineralwasser muss Eisen und Mangan entfernt werden. Das erfolgt in den meisten Fällen mit Hilfe von Ozon in Verbindung mit einer Mehrschichtfiltration (Sand und Aktivkohle). Stilles Tafelwasser ist besonders empfindlich gegenüber Reinfektion. Deshalb versetzt man es unmittelbar vor der Abfüllung mit Ozon. Auf diese Weise wird nicht nur das Wasser selbst mikrobiologisch stabilisiert, sondern auch die Gefahr einer Reinfektion an den Flaschen und beim Abfüllen minimiert.
Aber auch bei der Herstellung anderer Lebensmittel benötigt man mikrobiologisch einwandfreies Wasser (Produktwasser). Bei der Desinfektion des Wassers ist die Verwendung von Chlor nicht sinnvoll. Die im desinfizierten Wasser enthaltenen geringfügigen Chlormengen könnten mit anderen Inhaltsstoffen unter Bildung von Chlorphe-nolen reagieren. Diese sind bereits in gerings-ten Mengen organoleptisch wahrnehmbar und verfälschen bzw. verschlechtern den Geschmack und den Geruch der Lebensmittel. Im Unterschied dazu entsteht bei der Wasserdesinfektion mit Ozon geschmacks- und geruchloser Sauerstoff. Die Halbwertzeit von in Wasser gelöstem Ozon liegt im Minutenbereich. Nach 15 bis 45 Minuten ist das desinfizierte Wasser ozonfrei.
Halle 4, Stand 408
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