Endress+Hauser steigert Umsatz um knapp 20 %

Krise war gestern

Klaus Endress, CEO der Endress+Hauser-Gruppe: „2010 war in jeder Hinsicht ein „Best year ever“ für Endress+Hauser“
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Dem tiefen Einbruch des Krisenjahrs 2009 folgte ein deutliches Wachstum im vergangenen Jahr: Die Endress+Hauser-Gruppe (Reinach/Schweiz) meldet für 2010 neue Rekordzahlen bei Umsatz und Gewinn. Das auf Messtechnik und Automatisierungslösungen spezialisierte Unternehmen schuf zusätzliche Arbeitsplätze und investierte weltweit in Vertrieb und Produktion.

Die Firmengruppe steigerte 2010 den Nettoumsatz um 19,8 % auf 1,31 Mrd. Euro und glich damit nicht nur den Umsatzrückgang des Jahres 2009 aus, sondern übertraf die bisherige Bestmarke des Jahres 2008 deutlich. „Wir haben uns schneller von den Auswirkungen der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise erholt als erwartet“, sagte Chief Executive Officer (CEO) Klaus Endress an der Bilanzmedienkonferenz in Basel. „2009 wussten wir manchmal nicht, woher die Arbeit nehmen. Im vergangenen Jahr hatten wir häufig Mühe, alle Aufträge termingerecht abzuarbeiten“, verdeutlichte er die Dynamik dieser Entwicklung.

Die wirtschaftliche Erholung war von Jahresbeginn an spürbar. Nur wenige Märkte – darunter Griechenland, Irland und die skandinavischen Länder – hatten hieran keinen Anteil. Das stärkste Wachstum verzeichnete das Unternehmen in Amerika, wo sich das Geschäft mit einem Plus von 38,2 % noch kräftiger entwickelte als in Asien (+28,5 %). In Europa wuchsen die Verkäufe um 12,9 %, in Afrika und Nahost um 10,0 % „Als Folge der Krise haben die aufstrebenden Märkte schneller an Bedeutung gewonnen als erwartet“, erklärte Michael Ziesemer, Chief Operating Officer (COO).
Besondere Impulse kamen aus der Lebensmittelindustrie, für Endress+Hauser die größte Branche. Dabei erholte sich der Anlagen- und Maschinenbau (beispielsweise Hersteller von Abfüllanlagen) besonders rasant. Überdurchschnittlich zum Erfolg beigetragen haben auch die Grundstoffindustrie sowie die Pharmabranche. Auch die chemische Industrie und die Öl- und Gasbranche sowie der Bereich Wasser- und Abwasseraufbereitung entwickelten sich gut.
Die finanzielle Unabhängigkeit erlaubt es dem Familienunternehmen, langfristige Ziele zu verfolgen und den eigenen Überzeugungen treu zu bleiben. „Weil wir während der Krise kaum Stellen abgebaut haben, konnten wir mit Einsetzen der Erholung gleich voll loslegen“, bekräftigte Klaus Endress. 2010 wurden in kleinerem Umfang wieder Arbeitsplätze geschaffen, insbesondere im weltweiten Vertrieb. Die Zahl der Beschäftigten in der Firmengruppe stieg um 175 auf insgesamt 8594. Weder in der Krise noch im vergangenen Jahr wurde an Forschung und Entwicklung gespart. 96,4 Mio. Euro (+ 2,5 %) wandte die Firmengruppe dafür auf, 7,3 % des Umsatzes. Die Patentanmeldungen erreichten mit 219 einen neuen Höchststand.
So gut 2010 zu Ende gegangen ist, so gut ist Endress+Hauser 2011 gestartet. Auftragseingang und Umsatz liegen derzeit zweistellig über den guten Zahlen des Vorjahrs. Obwohl die Firmengruppe für die zweite Jahreshälfte mit einer Abschwächung dieser Entwicklung rechnet, geht der Finanzchef des Unternehmens, Fernando Fuenzalida, davon aus, dass das vorsichtige Ziel von 7 bis 8 % Umsatzwachstum deutlich übertroffen wird. Auch Gewinn und Eigenkapitalquote sollen weiter steigen. 88 Mio. Euro will die Firmengruppe 2011 investieren und weltweit mehr als 600 Arbeitsplätze schaffen.
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