Einsatzmöglichkeiten des Gasmeßsystems CMS erweitert

Mehr Chips

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Die tragbaren Gasmeßsysteme der CMS-Baureihe dienen zur quantitativen Bestimmung von gasförmigen Schadstoffen in der Luft. Grundlage für die Messung sind schadstoffselektive Chips, deren Palette nun erweitert wurde.

Mit Hilfe des Chip-Meß-System (CMS) lassen sich vor Ort Momentankonzentrationen von gas- und dampfförmigen Schadstoffen genau und zuverlässig bestimmen. Es verknüpft praxisorientierte Anforderungen mit der technischen Leistungsfähigkeit einer intelligenten Technologie.

Das Meß-System besteht aus einem jeweils stoffspezifischen Chip und dem Analyzer, mit dessen Hilfe die Messung ausgewertet und das Meßergebnis digital in einem Display angezeigt wird. Im Unterschied zu anderen Vor-Ort-Meß-Systemen nutzt das CMS die reaktionskinetische Gesetzmäßigkeit aus, daß die Reaktionsgeschwindigkeit eines Stoffes konzentrationsabhängig ist. Das CMS arbeitet auf der Basis der dynamischen Dosismessung. Die Meßzeit ist nicht konstant, sondern paßt sich automatisch der jeweiligen Schadstoffkonzentration an. Auf diese Weise lassen sich kurze Meßzeiten gewährleisten. Das Meßsystem CMS verfügt über internationale Zulassungen für den Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen. Es ist ohne langwieriges Training sofort sicher zu handhaben und kontrolliert sich automatisch vor jeder Messung selbst.
Erhöhte Flexibilität durch neue Chips
Mit einem Chip können zehn Messungen eines bekannten Gases oder Dampfes durchgeführt werden. Die Messung der Schadstoffkonzentration basiert auf der chemischen Reaktion des zu bestimmenden Gases bzw. Dampfes mit einem, im Chip befindlichen, Reagenzsystem. Der Chip wird in den Analyzer geschoben. Dieser erkennt anhand eines auf dem Chip aufgedruckten Barcodes, welchen Gefahrstoff er zu messen hat sowie die hierzu notwendigen Meßparameter. Nachdem eine dichte Verbindung zwischen dem Gasführungssystem und einer im Chip befindlichen, geöffneten Kapillare – in ihr befindet sich das Reagenzsystem – hergestellt ist, saugt eine kleine elektrische Membranpumpe einen konstanten Luftstrom an. Diese Pumpe ist zusammen mit einem Massflow-Controller und einem Prozessor in einem Pumpsystem integriert. Der darin enthaltene Schadstoff geht eine chemische Reaktion mit dem Reagenzsystem ein, die optoelektronisch verfolgt wird. Das Ergebnis der Messung erscheint als Klartextangabe auf dem Display des Analyzers.
Jeder Chip ist werkseitig kalibriert und kann mit dieser Kalibrierung bis zu zwei Jahre lang verwendet werden.
Die auf die Chips aufgedruckten Barcodes sind Voraussetzung für die intelligente Funktionsweise des Systems. Der Analyzer übernimmt alle für die jeweiligen Messungen benötigten Daten aus dem Barcode und erkennt deshalb die Meßaufgaben von selbst. Jede Messung erfolgt menügeführt über das Display. Eine Ein-Schalter-Bedienung gewährleistet dabei eine einfache Handhabung.
Die Chip-Palette wurde um acht schadstoffspezifische Chips zur Messung von Kohlendioxid, Schwefeldioxid, Schwefelwasserstoff, nitrosen Gasen, Vinylchlorid, Benzol, Toluen und Xylen erweitert. Aufgrund der nun erreichten breiten Palette von 28 Chips kann mit Hilfe des CMS-Gerätes eine Vielzahl von Gasen bzw. Dämpfen quantitativ bestimmt werden.
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