Gerätekombination sorgt für eine exakte Füllstandmessung in Mehl- und Getreidesilos

Mit Lot und rotierendem Messflügel

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Viele Anwender aus dem Bereich der Getreide- und Mehlverarbeitung wünschen sich eine einfache und zuverlässige Lösung für die Füllstandmessaufgaben in ihren Anlagen. Diesen Wunsch erfüllt die Gerätekombination Molosbob und Molosroto. In allen Bereichen der Prozesskette bringen diese präzisen und zuverlässigen Füllstandsensoren von Mollet die erforderliche Messgenauigkeit.

Die Anforderungen an die Qualität von Getreide werden immer höher, wobei die geforderte Qualität vorwiegend von der weiteren Verarbeitung abhängig ist. Zur Verhinderung von Mikroorganismenwachstum und enzymatischen Reaktionen ist es notwendig, die im feuchten Zustand geernteten Körner vor der Einlagerung in Silos oder Bunkern zu trocknen. Später, vor dem Vermahlungsprozess, wird das eingelagerte Getreide noch maschinell von Verunreinigungen wie zum Beispiel Unkrautsamen, Steinen, Metallteilen oder auch am Korn haftenden Schimmelpilzen und Bakterien gereinigt und im gereinigten Zustand erneut zwischengelagert. Während das Getreide früher zwischen Mühlsteinen zerkleinert wurde, erfüllen heute Stahlwalzen diese Aufgabe in mehreren Stufen. Dadurch wurde das Mahlverfahren verbessert und die Trennung von Mehlkörper, Kleie und Keim ermöglicht. Somit ergeben sich nach jedem Arbeitsgang verschiedene Mahlprodukte, die abgesiebt und anschließend, je nach Verwendung, zusammengefasst oder zu Mehltypen gemischt werden. Ein Großteil der Produktion wird danach wiederum in verschiedenen Silos zwischengelagert und zu einem späteren Zeitpunkt mit Silofahrzeugen beispielsweise zu Großbäckereien transportiert. Auch dort wird das Mehl erneut in Silos eingelagert.

Für Getreide, Mehl und Nebenprodukte, für Produkte also, die sich in ihren Eigenschaften deutlich unterscheiden, ermöglichen die Molosbob-Geräte eine zuverlässige kontinuierliche Füllstandmessung nach dem Lot-Prinzip. Einfachste Installation und ein fehlerfreier Dauerbetrieb auch bei wechselnden Schüttgütern oder sich ändernden Prozessbedingungen zeichnen diese Messgeräte aus. Probleme mit unerwünschten Reflexionen, wie sie bei den frei strahlenden Technologien wie Radar oder Ultraschall häufig vorkommen, gibt es nicht. Ändern sich die Prozessbedingungen oder wird ein anderes Produkt in das Silo eingefüllt, kann das Lot-System ganz normal weiter arbeiten. Eine aufwendige neue Parametrierung, wie sie bei anderen Technologien häufig erforderlich ist, um wieder ein richtiges Messergebnis erzielen zu können, gibt es nicht.
Kompakt und robust gebaut
Die Füllstandmessgeräte der Molosbob-Baureihe sind kompakt und robust gebaut und zeichnen sich durch ein geringes Gewicht aus. Sie liefern unbeeinflusst von Schüttguteigenschaften wie z. B. Staub, Feuchtigkeit, Leitfähigkeit oder Körnung genaue und zuverlässige Füllstandmessergebnisse bis zu einer Messhöhe von 42 m. Die Messgeräte können auch in staubexplosionsgefährdeten Bereichen der Kategorie 1/2D und bei Prozesstemperaturen bis zu 150 °C eingesetzt werden. Darüber hinaus verhindert eine Sicherheitsschaltung ein Ablaufen des Fühlgewichts in den Siloauslauf.
Für den Messvorgang wird das Fühlgewicht an einem Edelstahlband in den Bunker oder das Silo hinab gelassen. Trifft das Gewicht auf die Füllgutoberfläche, verringert sich die Zugkraft am Band. Dies erkennt die LF20-Elektronik und zieht das Fühlgewicht wieder in die Endlage nach oben. Die abgespulte Länge des Bandes bis zum Auftreffen auf die Füllgutoberfläche wird gemessen und als 0/4-20-mA-Signal ausgegeben. Dieser ermittelte Messwert entspricht der Füllhöhe und bleibt bis zur nächsten Messung erhalten. Es sind Einzel- oder periodische Messungen möglich. Der Start erfolgt durch einen externen Kontakt (Handtaster oder SPS) oder durch Programmierung direkt am Messgerät. Als zusätzliche Signalausgänge stehen zwei frei programmierbare Relais zur Verfügung, die optional auf vier Relais gegebenenfalls auch mit Optokopplerausgang erweitertet werden können. Speziell entwickelte Abstreifer, die auch in Edelstahl erhältlich sind, reinigen das Messband, bevor es wieder in das Gehäuse gelangt. Dadurch wird eine Verunreinigung des Gehäuseinneren weitgehend vermieden.
Füllstand mit Drehflügel messen
Molosroto-Sensoren lösen vielfältige Füllstandmessaufgaben, auch in den Produktions- und Logistikprozessen der Getreide- und Mehlverarbeitung. Einsatz finden diese bewährten Drehflügel-Füllstandanzeiger in den Bereichen Lagern, Transportieren und Verarbeiten von Getreide, Mehlkörpern, Kleie, Keimen und verschiedenen Mehlsorten. Um diesem breiten Aufgabenspektrum entsprechen zu können, werden in der Molosroto-Baureihe verschiedene Gerätetypen angeboten. Dazu gehört beispielsweise der Molosroto DF23 mit verstärkter Flügelwelle. Dieser robuste Füllstandmelder ist die optimale Ergänzung zur kontinuierlichen Messung in einem Getreidesilo.
Das bewährte mechanische Rotationsprinzip ist die Basistechnologie der Molosroto-Füllstandanzeiger. Ein motorbetriebener Messflügel rotiert kontinuierlich mit einer Umdrehung pro Minute, wobei auch höhere Umdrehungsgeschwindigkeiten als Option verfügbar sind. Das steigende Schüttgut in Silo oder Behälter bedeckt den Messflügel, blockiert diesen und erzeugt ein Reaktionsmoment. Letzteres dreht den drehbar gelagerten Motor aus seiner Endlage und betätigt mittels eines Schaltarms den Signalschalter. Ein zweiter Schalter schaltet verzögert den Motor aus. Wenn der Füllstand wieder sinkt und der Messflügel frei wird, dann bewegt eine Feder den Motor in seine ursprüngliche Endlage zurück. Dabei wird der Motor eingeschaltet und das Ausgangssignal umgeschaltet. Der Messflügel beginnt wieder kontinuierlich zu rotieren.
Im Unterschied zu anderen Technologien, wie vibrierende oder kapazitive Messgeräte, sind Drehflügel-Füllstandanzeiger sehr robust. Sie arbeiten unbeeinflusst von den Eigenschaften des Schüttguts wie Leitfähigkeit, Feuchtigkeit oder Körnung. Außerdem sind die Geräte unempfindlich gegen Anbackungen.
Mit zahlreichen frei wählbaren Optionen wird jedes Gerät individuell zusammengestellt. Die Kompakt- und Rundgehäuse sind wahlweise aus Aluminium oder Edelstahl. Für den Einsatz der Sensoren in staubexplosionsgefährdeten Bereichen können die geeigneten Ausführungen mit den jeweils erforderlichen Zulassungen gewählt werden. Die verfügbaren Elektroniken bieten alle erforderlichen Betriebsspannungen, mehrere Selbstdiagnosefunktionen und im Steuerkopf zusätzlich integrierte Funktions-LEDs. Mit den Optionen Schüttguttemperatur und Behälterdruck lassen sich die Molosroto-Messgeräte exakt an die jeweiligen Prozessbedingungen anpassen. Die verschiedenen Prozessanschlüsse mit und ohne Flansch und die zahlreichen Varianten in der Gestaltung der Ausleger erfüllen bezüglich Anpassung an die gegebene Einbausituation alle Wünsche.
Die Füllstandmessgeräte von Mollet sind einfach zu bedienen und liefern zuverlässig alle präzisen Füllstände, die in den Produktions- und Logistikprozessen der Getreide- und Mehlverarbeitung benötigt werden. Selbstverständlich werden die Geräte auch in anderen Bereichen der Lebensmittelindustrie eingesetzt, beispielsweise bei der Füllstandüberwachung von Milchpulver, Kaffee, Kakao, Zucker oder Cerealien.
Halle 1, Stand 424
prozesstechnik-online.de/dei0914401
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