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Statement ISO 9001:2000 mit Ergebnisorientierung
In der Vergangenheit waren Qualitätsmanagementsysteme in ihrer Struktur oft starr an die Norm angelehnt. Dies hatte den Vorteil, dass relativ schnell eine Standard-Dokumentation erstellt werden konnte. Andererseits führte die strenge Normorientierung häufig zu parallel geführten und dokumentierten Systemen für HACCP, Umwelt, Arbeitssicherheit etc. Ein weiterer Nachteil dieses Klebens an der Norm war oft eine uniforme Beschreibung des QM-Systems. Die Mitarbeiter erkannten in der Dokumentation ihren Betrieb nicht wieder und empfanden das System als von außen aufgezwungene Knebelung, die man nur um des Zertifikats willen unterstützte. Meist entwickelten sich die QM-Systeme erst im Laufe der Zeit zu ergebnisorientierten Managementsystemen.

Die aktuelle ISO 9001:2000 setzt nun stärker auf Kundenorientierung und kontinuierliche Verbesserung der Unternehmensgesamtleis-tung unter Nutzung des Regelkreisprinzips. Analogien zum Business Excellence Modell der EFQM werden in den zugrundegelegten Managementprinzipien deutlich, die u.a. die Führungsverantwortung und neben den Kunden auch die Einbeziehung von Mitarbeitern und Lieferanten als weitere Interessenpartner betonen. Eine Orientierung an den Prozessen des Unternehmens soll eine wirksamere Umsetzung in den unterschiedlich strukturierten Unternehmen unterstützen. Die Darstellung der Normforderungen in einem Prozessmodell erleichtert die Integration unterschiedlicher betrieblicher bzw. behördlicher Forderungen in ein einziges Managementsystem. Das Unternehmen entscheidet darüber, welche Prozesse für den Unternehmenserfolg wesentlich, und wie sie zu lenken und zu dokumentieren sind. Die freiere Gestaltung der QM-Systeme erfordert aber gleichzeitig mehr Eigenverantwortung und Eigeninitiative von den Verantwortlichen. Die Revision der QM-Normen bietet die Chance, starre, aufgeblähte Dokumentationen zu verschlanken, sich am Nutzen von Regelungen und Dokumenten zu orientieren und unternehmensspezifische, aber nicht QM-Norm-spezifische Forderungen zu integrieren. Datenanalyse und Kennzahlenermittlung zur faktenbasierten Entscheidungsfindung und Nutzung als Führungsinstrument stellen wesentliche Weiterentwicklungen der QM-Normen dar. Die entscheidende Frage bei der Einführung/Änderung eines QM-Systems sollte nicht nur sein „Was fordert die Norm?“ sondern „Welche Vorteile ergeben sich für unsere Kunden und unseren Unternehmenserfolg?“.
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