Durchflusszählersystem mit vereinfachtem Bedienkonzept

Raum für das Wesentliche

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Wer elektronische Instrumente einsetzt, kennt das Problem. Für die Bedienung, Inbetriebnahme und Wartung bauen die Hersteller immer mehr Tasten, Schalter und Menüebenen ein. Oft geht das zulasten der Übersicht und Benutzerfreundlichkeit. Das Bedienkonzept der Durchflusszähler von Lutz zeigt, dass es auch anders geht.

Durchflusszähler sind heute wahre Alleskönner. Neben der genauen Erfassung der Durchflussmenge stehen umfangreiche Diagnose- und Kommunikationsfunktionen ganz oben auf der Wunschliste der Betreiber. Diese Vielfalt hat jedoch ihren Preis. Gewisse Funktionen sind nur über komplexe Menüstrukturen erreichbar, andere Einstellungen erfordern komplizierte Tastenkombinationen. Selbst Anwender, die diese Multifunktionalität gar nicht benötigen, können da schon einmal die Orientierung verlieren. Ohne den obligatorischen Blick in das Handbuch sind viele Geräte nicht oder nur eingeschränkt bedienbar.

Vor einigen Jahren revolutionierten Smart-phones und Tablets mit Touchscreen und grafischer Benutzeroberfläche den gesamten TK- und IT-Markt. Kein Wunder, dass diese Technik auch in anderen Branchen die Gestaltung benutzerfreundlicher Bedienkonzepte maßgeblich beeinflusst hat. Bei der Entwicklung der Durchflusszähler stand bei Lutz deshalb eine einfach zu bedienende und trotzdem funktionelle Benutzeroberfläche im Fokus. Das Konzept der neuen Gerätegeneration beruht auf Erkenntnissen aus konsequenter Marktbeobachtung und Praxiserfahrungen mit dem bewährten Vorgängersystem. Ein Schwerpunkt war die Beseitigung typischer Fehlerquellen, ohne das Funktions- und Anwendungsspektrum einzuschränken.
Modulares System mit Touchscreen
Das Ergebnis ist ein modulares Durchflusszählersystem mit Touchscreen-Display und einem Bedienkonzept, das den Faktor Mensch als wichtige Schnittstelle berücksichtigt. Im Gegensatz zu klassischen Lösungen wird der Benutzer weder durch ein statisches Tastaturlayout noch durch eine überfrachtete Anzeige „erschlagen“. Stattdessen behält der Anwender über das mehrsprachige, menügeführte Bedienfeld stets die Übersicht und die Kontrolle. Der gesamte Bildschirm steht sozusagen als Nutzfläche zur Verfügung. Dadurch ergeben sich für die Befehlseingabe und Anzeige ganz andere Darstellungsmöglichkeiten. Es werden immer nur jene Bedien- und Anzeigeelemente virtuell eingeblendet, die für die augenblickliche Aufgabe erforderlich sind. Wird der Durchflusszähler beispielsweise manuell ohne Relaismodul betrieben, erscheinen im Display andere Informationen und Tastfelder als bei einer automatischen Abfüllung mit Mengenvoreinstellung.
Der Anwender wird stets per Klartext durch die notwendigen Schritte und Einstellungen geführt – wahlweise in Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Niederländisch oder Russisch. Im laufenden Einsatz erspart die intuitive Benutzerführung mit Anweisungen, Systemmeldungen und Hilfetexten vielfach den Griff zur gedruckten Bedienungsanleitung. Durch die komfortable Kalibrierung per Vergleichsmessung ist der Durchflusszähler im Handumdrehen für die manuelle Mengenmessung als auch für automatische Abfüllprozesse vorbereitet. Zuschaltbare Sicherheits- und Überwachungsfunktionen wie Nachlaufkorrektur, Durchflussüberwachung oder Störungserkennung sichern den zuverlässigen Betrieb und eine hohe Messgenauigkeit.
Flexibel zu installieren
Das modulare Konzept ermöglicht eine problemlose Anpassung an unterschiedlichste Messaufgaben und Installationsbedingungen. Bauteile wie Basiszähler, Bedieneinheit, Relaismodul oder Netzgerät können mit dem neuen Verbindungssystem wie Legosteine frei miteinander kombiniert werden. Eine handgeführte Bedienung ist hier genauso möglich wie eine automatisierte Abfüllung mit Mengenvorwahl. Jeder Baustein lässt sich schnell und ohne Verdrahtungsarbeiten über verwechslungssichere Steckverbinder in das System einbinden. Bei getrennter Installation der Module stellen Schutzhauben, Datenleitungen und Impulswandler den Datenverbund her. Die Kommunikation über den internen Datenbus garantiert dabei eine sichere und zuverlässige Datenübertragung bis zu 500 m Entfernung. Im Netzbetrieb ist das beleuchtete Display auch an Einsatzorten mit schlechten Lichtverhältnissen optimal ablesbar. Premiere feiert das Kommunikationsmodul KM10 mit diversen Schnittstellen zum Anschluss externer Steuer- und Meldegeräte sowie externer Steuerungen. So kann am Analogausgang ein Signal, dessen Wert im gleichen Verhältnis wie die Durchflussmenge zwischen einem definierten Minimum und Maximum schwankt, für externe Mess- und Regelvorgänge genutzt werden. Je nach Einstellung steht dafür ein Stromsignal (0/4 bis 20 mA) oder ein Spannungssignal (0 bis 10 V) zur Verfügung. Ferner ist ein digitaler Impulsausgang verfügbar, der einen Impuls in Höhe der angelegten Signalspannung an externe Auswertegeräte liefert. Am Digitaleingang kann ein potenzialfreier Kontakt (Taster, Relais) angeschlossen werden, über den sich der Abfüllvorgang von extern steuern lässt. Auf Wunsch schaltet ein Alarmausgang bei einem Fehler im Durchflusszählersystem eine angelegte Signalspannung an eine externe Steuerung oder ein optisches/akustisches Meldegerät.
Insgesamt lassen sich die Vorteile der Messgeräte mit folgenden Stichpunkten beschreiben:
  • Touchscreen-Display
  • Mehrsprachige Menüführung
  • Anzeige und Bedienung im Klartext
  • Integrierte Hilfefunktion
  • Überwachungs- und Sicherheitsfunktionen
  • Verwechslungsfreie Steckverbindungen
  • Einfache Installation und Inbetriebnahme
  • Externe Ansteuerung und Datenauswertung über Standardschnittstellen
Breites Anwendungsspektrum
Lutz-Durchflusszähler aus Kunststoff oder Metall arbeiten nach dem Verdrängungsprinzip und eignen sich zur Mengenerfassung von Säuren und Laugen, chemischen Lösungen, Mineralölprodukten und petrochemischen Flüssigkeiten, Lösemitteln und Kraftstoffen, bis hin zu Lebensmittelrohstoffen, Pharmazie- und Kosmetikprodukten. Während die Taumelscheibenzähler der Baureihe TS für neutrale, aggressive, brennbare und viskose Medien ausgelegt sind, eignen sich die Ovalradzähler der Baureihe HDO auch für hochviskose Substanzen, große Durchflussmengen und hohe Systemdrücke. Explosionsgeschützte Geräte sind nach Atex 94/9/EG geprüft und zugelassen. Das Anwendungsspektrum reicht vom mobilen Einsatz mit einer Fass- und Containerpumpe an ortsbeweglichen Behältern bis hin zu anspruchsvollen Mess- und Regelvorgängen in stationären Anlagen.
Halle 6, Stand 426
prozesstechnik-online.de/dei0914402
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