Beheizte Tanknotduschen auch für den Ex-Bereich

Robust, langlebig und resistent

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Sind am Arbeitsplatz ätzende und entzündliche Chemikalien im Einsatz, müssen die sicherheitstechnischen Einrichtungen höchsten Standards entsprechen. Dies gilt vor allem für Notduschen in Außenanlagen und Betrieben.

Der Gesetzgeber fordert den Schutz der Arbeitnehmer vor gesundheitlichen Risiken und verlangt vom Arbeitgeber eine Analyse des Gefährdungspotentials sowie die Festlegung der erforderlichen Gegenmaßnahmen. Die generelle Ausführung von Notduschen regelt die DIN 12899. Im Anwendungsbereich der Norm werden im Teil 1 und 2 Laboratorien und im Teil 3 Betriebe und Außenanlagen ohne weitere Spezifizierung genannt.

Anforderungen für Betriebe und Außenanlagen
Die minimal erforderliche Wassermenge von Körperduschen ist in der DIN mit 30 l/min angegeben. Für Handbrausen sind 10 l/min nötig. Die Norm für Augenduschen im Außenbereich ist noch im Entwurf. In Laboratorien fordert der Gesetzgeber hierfür 6 l/min. Die Wasserqualität sollte der von Trinkwasser gemäß DIN 1988 T4 entsprechen. Ferner regeln die DIN-Vorschriften die Wasserverteilung, das Anbringen der Absperrarmaturen und die Wasserverfügbarkeit. So muß unter anderem der volle Volumenstrom nach drei Sekunden gewährleistet sein, und die volle Leistungsfähigkeit muß über eine halbe Stunde zur Verfügung stehen. Gerade letzteres hat erhebliche Auswirkungen auf die Praxis. Nicht geregelt, und somit vollkommen in der Betreiberverantwortung, ist die maximale Entfernung der Duscheinrichtung von der Gefahrenquelle.
Einsatzgebiete von Notduschen
Unabhängig vom Einsatzbereich gelten für die Notduschen einige grundsätzliche Anforderungen: Material und Konstruktion müssen unter anderem robust und langlebig sein. Sind die Duschen im Umfeld von aggressiven Medien plaziert, muß besonders auf Korrosionsschutz geachtet werden. In diesem Fall eignet sich eine Werkstoffkombination aus Edelstahl und Kunststoff.
Steht die Dusche im Freien oder in ungeheizten Räumen, so ist für eine wirksame Frostsicherung zu sorgen (DIN 12899 T3 Pkt. 2.4.1). Um diesen Punkt zu erfüllen, werden vielfach selbstentleerende Duschsysteme eingesetzt. Sie verfügen sämtlich über eine aufwendige und störanfällige Ansteuerung der Ventile. Dies führt dazu, daß sie sich oft nicht völlig entleeren und einfrieren. An solchen Einsatzorten sind deshalb elektrisch beheizbare Duschen zu bevorzugen, die auch für Ex-Zonen eine definitive Frostsicherheit garantieren und bis zu einer Außentemperatur von -30 °C arbeiten. Durch den beheizten Wasservorrat wird vermieden, daß bei Personen, die unter niedrigen Lufttemperaturen längere Zeit dekontaminiert werden müssen, durch das eiskalte Wasser Kreislaufbeschwerden auftreten. Empfohlen wird eine Wassertemperatur von knapp unter 20 °C, die den besten Kompromiß zwischen Öffnung der Hautporen und effektiver Dekontamination darstellt.
Seit Jahren bewährt
Tanknotduschen werden weltweit auf Off-Shore-Plattformen eingesetzt. Sie sind mit Tankvolumina von 350, 800 oder 1200 Litern erhältlich und können anwenderorientiert mit Heizung, Augendusche, Windschutz und Alarmschaltung ausgerüstet werden. Die elektrischen Bauteile gibt es in normaler und in Ex-Ausführung, wobei die Dusche immer komplett bis zur Verteilerdose verdrahtet ist.
Ein Beispiel für die vielfältige Verwendung der Duschen sind wandernde Baustellen auf großen Chemiefeldern. Dazu werden die Notduschen mit einer Kranöse versehen. Bei Bedarf setzt ein Kran die Kabine am neuen Gefahrenort ab. Dies garantiert sofort Sicherheit bei Brand oder Kontamination. In Anlagebereichen ohne Wasserversorgung oder mit unzureichendem Wasserdruck lagern die Tanks das Wasser oder gleichen unregelmäßigen Wasserdruck aus. Neben den bereits erwähnten praktischen Vorteilen ergeben sich durch Tanknotduschen auch Kosteneinsparungen, da auf die oft aufwendige Installation und Wartung einer Wasserzufuhr zur Dusche verzichtet werden kann.
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