Leistungsfähiger und wartungsfreundlicher Würfelschneider

Scharfe Messer in Aktion

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Mit dem QuantiCut(tm)-Würfelschneider können gleichmäßige Würfel, Streifen oder Scheiben mit hoher Leistung geschnitten werden. Die Maschine ist für die Verarbeitung verschiedenster Produkte geeignet, beispielsweise Kartoffeln, Karotten, Rüben, Sellerie, Ananas oder Paprikaschoten.

Gerhard Fiedler

Ein wesentlicher Vorteil des QuantiCut-Würfelschneiders ist seine bediener- und wartungsfreundliche Konstruktion. So ist der Wechsel von Messerspindeln und anderen Maschinenteilen besonders einfach. Speziell hierfür entwickelte Komponenten – einschließlich der patentierten Werkzeuge für den Wechsel der Querschnitt- und Rundmesserspindel – gewährleisten, daß der Austausch der Schneidewerkzeuge, ohne Verletzungsgefahr, von nur einer Person durchgeführt werden kann.
Ein Motor mit einer Leistung von 5,63 kW treibt den Würfelschneider an. Die Anlage ist 2277 mm lang, 2041 mm breit und 1671 mm hoch.
Funktionsweise des Würfelschneiders
Bei der Zuführung kann das zu schneidende Produkt eine Größe von bis zu 254 mm in jeder Abmessung haben. Beim Würfeln gelangt es über den Beschickungstrichter in eine rotierende Mitnehmertrommel. Die Zentrifugalkraft hält das zu schneidende Produkt an der Innenseite der Schneidkammer während es von Mitnehmern am Scheibenmesser vorbeigeführt wird. Eine auf der Schneidekammer montierte, verstellbare Klappe läßt die Scheiben über die Schneide des Scheibenmessers hinweg nach außen gleiten. Dabei bestimmt der Abstand zwischen dem Ende der Schneidkammerklappe und der Schneide des Scheibenmessers die Scheibenstärke. Nach dem Austritt der Scheiben werden diese von den Rundmessern übernommen und zwischen dem Scheibenmesser und dem verstellbarem Abstreiferkamm entlang geführt. Die Rundmesser schneiden die Scheiben in Streifen. Diese gelangen danach zu den Querschnittmessern, die den letzten Schnitt ausführen.
Neben Würfeln lassen sich mit dem QuantiCut-Würfelschneider auch Scheiben, Streifen und Wellenschnitte erzeugen. Scheiben können in Schnittstärken von 3,2 bis 28,6 mm hergestellt werden. Dazu muß man die Querschnitt- und Rundmesserspindel sowie den Abstreiferkamm entfernen. Vergleichbar einfach ist die Vorgehensweise bei der Produktion von Streifenschnitten. Diese lassen sich in verschiedenen Breiten herstellen, indem entweder die Querschnitt- oder die Rundmesserspindel des QuantiCut-Würfelschneiders ausgebaut werden muß. Arbeitet man mit dem Rundmesser entstehen Längsstreifen mit einer Schnittstärke von 6,4 bis 76,2 mm. Querstreifen mit einer Stärke von 3,2 bis 66,7 lassen sich mit dem Querschnittmesser erzeugen.
Für die Herstellung von Wellenstreifen bzw. von Produkten mit Wellenschnitten, kommt an Stelle des Glattschnitt-Scheibenmessers ein Wellenmesser und Wellenmesser auf der Spindel zum Einsatz.
13 Tonnen Karotten pro Stunde schneiden
Für eine Verarbeitungslinie mit einer Leistung von 13 t/h müssen Karotten in Würfel und Stäbchen geschnitten werden. Bisher nutzt man hierfür vier bzw. fünf Würfelschneider der GK-A-Baureihe. Im Rahmen eines Versuches sollte festgestellt werden, ob die geforderte Menge von 13 t/h mit nur einem QuantiCut-Würfelschneider erzeugt werden kann. Dazu installierte man einen Würfelschneider am Anfang des Verteilersystems. Über eine Rutsche war er mit dem Ende des Zufuhrbandes verbunden.
Die zerkleinerten Karotten werden über ein Förderband, das unter dem Auswurf der Maschine installiert wurde, sicher in den Abflußtunnel transportiert. Die Geschwindigkeit des Förderbandes ist regelbar.
Mit dem QuantiCut-Würfelschneider sollten gewellte Karottenstäbchen mit der Abmessung 10 x 11 x 38 mm hergestellt werden. Dazu hatte man den Würfelschneider mit einem wellenförmigen Scheibenmesser, mit wellenförmigen Quermessern sowie feingezackten Rundmessern zum Ablängen ausgerüstet. Am Beginn der Versuche wurde der Würfelschneider mit einer Drehzahl von plus 30% über Normal betrieben. Nach den ersten Vorversuchen, die der Bestimmung der Scheibenstärken dienten, verarbeitete die Maschine zuerst 7 Tonnen Karotten pro Stunde. Die Qualität der Schnitte wurde als gut beurteilt und die Leistung der kompletten Verarbeitungslinie auf 13 t/h heraufgefahren. Bei der gewählten Drehzahl, die der Leistung der Maschine entspricht, war die Kapazität der Maschine nahezu erschöpft.
Die bei den Versuchen verarbeiteten Karotten waren saison- und wetterbedingt sehr dünn. Es entstanden in großem Umfang Kleinteile. Deshalb wurde der Versuch abgebrochen und die Maschine vor Ort auf den Würfelschnitt 6,4 x 6,4 x 5 mm umgerüstet. Die Umrüstung erfolgte schnell und problemlos, da alle Abdeckungen der Maschine ausgeklappt oder zurückgeschoben werden können und so Antrieb und Messersätze leicht zugänglich sind. Zudem stehen für den Austausch der Messerwellen Spezialwerkzeuge zur Verfügung.
Abschließend lief der Würfelschneider mit einer Drehzahl von plus 50% über Normal. Bei gleichbleibend guter Schnittqualität verarbeitete die Maschine ohne Schwierigkeiten 13 Tonnen Karotten pro Stunde. Die Versuche zeigten zudem, daß der QuantiCut-Würfelschneider bei dieser Auslastung noch nicht an seiner Leistungsgrenze angekommen ist. Eine Leistungssteigerung um 2 bis 3 t/h wäre noch möglich gewesen.
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