Sicherheit geht vor. Ventilserie für aseptische Anwendungen - prozesstechnik online

Ventilserie für aseptische Anwendungen

Sicherheit geht vor

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Die Evoguard-Aseptikventile kommen in aseptischen und sterilen Prozessen zum Absperren von Rohrleitungen oder zur Trennung von feindlichen Medien zum Einsatz. Die Ansprüche der Anwender an deren Bauweise sind extrem hoch. Evoguard ist es gelungen, seine Aseptikventile so zu konzipieren, dass damit Sicherheit und Wirtschaftlichkeit besonders gut kombiniert werden.

Mit der Entwicklung von Aseptikventilen bedient die Krones-Tochter Evo-guard nun auch die Prozess- und Abfülltechnik im Bereich aseptischer Verfahren. Wie bei allen Evoguard-Ventilen steht für die Aseptikventile ein Baukasten zur Verfügung, aus dem einzelne Komponenten für eine individuelle Auslegung ausgewählt werden können. Basis für die Konzeption dieser Aseptikventile waren umfangreiche Untersuchungen unter Produktionsbedingungen im Bereich der Ventiltechnik und die Nutzung moderner Analyse- und Konstruktionsmethoden. Evoguard bietet Aseptikventile in den Ausführungen: Aseptik-sitzventil DN 25 bis DN 125, Aseptikdoppelsitzventil DN 40 bis DN 100, Aseptikprobenahmeventil und Aseptikprobenahmesystem.

Sowohl die Aseptiksitzventile als auch die Aseptikdoppelsitzventile weisen wichtige Details für eine hohe Produktionssicherheit auf. Das Gehäuse beispielsweise hält Belastungen von Prüfdrücken PN 25 stand und erfüllt mit optimierten Geometrien die Vorgaben der EHEDG für höchste Zuverlässigkeit im Produktionsprozess.
Der Metallfaltenbalg übernimmt die hermetische Abdichtung des Produktraums gegenüber der Atmosphäre. Durch die mehrlagige Ausführung des Faltenbalgs und dessen optimierte Führung mit einem Stützkörper wird eine hohe Standzeit gewährleistet und eine Überbelastung der Falten bei Demontage vermieden. Der Ventilteller ist in strömungsgünstiger Form konzipiert. Wahlweise sind eine einteilige Ausführung mit einer Dichtung aus PTFE-Compound oder eine verschraubte Konstruktion mit einer Dichtung aus EPDM/FDA oder FKM HF verfügbar.
Aseptikdoppelsitzventile
Mit der Einbindung von Aseptik-Doppelsitzventilen, die nach dem gleichen Prinzip wie die Aseptiksitzventile konstruiert sind, können zahlreiche Produkt- und Medienströme auf engstem Raum vollautomatisch unter optimalen aseptischen Bedingungen geführt werden. Das Aseptikdoppelsitzventil ist der Knotenpunkt für die Verbindung zwischen den einzelnen Rohrleitungen: Durch voneinander unabhängig arbeitende Ventilteller mit jeweils eigener Abdichtung lässt sich die sichere Trennung von feindlichen Produkten realisieren. Der Sicherheitsraum zwischen den Ventiltellern ist über die Spülventile angebunden. Die Reinigung bzw. Sterilisation des Sicherheitsraums erfolgt über die Spülventile oder durch das Liften des oberen oder unteren Ventiltellers.
Eine Besonderheit und ein großer Vorteil für die Praxis ist die Tatsache, dass alle Querschnitte entsprechend der Nennweite frei konstruiert sind und somit der Durchfluss nicht reduziert wird. Freie Querschnitte im Ventilgehäuse ermöglichen eine schonende Führung des Produkts ohne hohe Druckverluste und dadurch eine Reduzierung des Energieverbrauchs.
Die integrierten Taktfunktionen im Antrieb erlauben schnelle Taktzeiten mit zusätzlicher Sicherheit beim Liften des unteren Tellers durch Verriegelung des oberen Ventiltellers mittels Druckluft. Die Zuordnung der Antriebe erfolgt über Produktdruck 6 bar oder 10 bar.
Durch „Schrägstellung“ des Einlassventils wird zudem verhindert, dass die Flüssigkeit direkt auf den unteren Faltenbalg trifft und diesen zerstört. Mit der Option zum Einsatz eines Temperatursensors lässt sich die Temperatur direkt im Gehäuse überwachen. Mit den Doppelsitzventilen können die Wege im Produktionsablauf vorprogrammiert gesteuert werden.
Prägnante Konstruktionsmerkmale
Die Konstruktion und Ausführung aller Ventile erfolgt gemäß den Anforderungen der Druckgeräterichtlinie 97/23/EG und der EU-Maschinenrichtlinie 97/23/EG. Dies ist durch eine Komponentenprüfung durch den Tüv Süd bestätigt. Zum Schutz der Elastomerdichtungen gegen Überbelastung erhielten die Ventilteller einen metallischen Anschlag. Bei integriertem Steuerkopf erfolgt die Luftführung intern. Ebenso ist zur Druckluftüberlagerung ein Luftanschluss vorgesehen. Die Ventilschaftverbindung ist drehentkoppelt ausgeführt. Für optimale Reinigungsbedingungen sind die Gehäuse über Strömungssimulationen auf den neuesten Stand ausgelegt. Ferner sind Anschlüsse zur Leckage- bzw. Faltenbalgüberwachung integriert. Als Ergänzung zum Aseptik-Ventilprogramm bietet Evoguard ein aseptisches Probenahmeventil bzw. aseptisches Probenahmesystem für die sichere aseptische Probenahme. Halle 8.1, Stand A20
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