Meßtechnik aus Hofheim

Vom Händler zum Hersteller Offen für alle Anwendungen

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Die Kobold Messring GmbH wurde 1980 gegründet. Das Unternehmen für Vertrieb und Produktion von Meß- und Regeltechnik stellt den Großteil seiner Geräte selbst her. dei sprach mit Klaus J. Kobold, Geschäftsführer des Unternehmens, und Harald Peters, Prokurist für Vertrieb und Marketing.

Die Kobold-Produktpalette umfaßt Meß- und Regelinstrumente für die Bereiche Durchfluß, Füllstand, Druck und Temperatur. Dabei kommen unterschiedlichste physikalische Meßprinzipien zum Einsatz. Eine Reihe von Anzeigegeräten und notwendigem Zubehör ergänzt das Sortiment. Zur Interkama 1999 plant Kobold Meßring eine Erweiterung der Produktpalette um den Bereich Analysenmeßtechnik. Ziel ist es, mit Geräten zur pH-, Redoxpotential- und Leitfähigkeitsmessung für Labor und Prozeß das umfangreiche Programm des Unternehmens abzurunden.

Durch die Gründung eigenständiger Kobold-Gesellschaften im europäischen Ausland, USA, Südamerika und Asien dehnte Kobold Messring die Firmenaktivitäten auf den Weltmarkt aus. Zudem wird Kobold durch namhafte Unternehmen, wie z.B. General Electric in Australien und Danfoss in Spanien, vertreten. Die internationalen Aktivitäten zeigen sich auch im hohen Exportanteil des Unternehmens von über 55%. Für den Meß- und Regeltechnik-Hersteller ist deshalb neben Europa vor allem Amerika aber auch China ein wichtiger Markt. Kobold schätzt Am Wirtschaftsstandort Deutschland, daß die Zuverlässigkeit der Mitarbeiter eine sehr gute Produktqualität mit sich bringt. „Die verlängerte Werkbank wird auch in Zukunft in Deutschland stehen. Zweifelsohne ist Deutschland bekannt als teures Produktionsland, aber durch das Assembling sind wir auf dem richtigen Weg.“
„Bedingt durch unser vielfältiges Angebot gibt es praktisch keinen Industriebereich den wir nicht beliefern“, erklärt Klaus J.Kobold, der Geschäftsführer des Unternehmens. Mit einem Umsatzanteil von rund 25% zählen die Lebensmittelindustrie und die chemische Industrie zu den wichtigsten Branchen. Dabei ist der Bereich der Durchflußmeßtechnik weiterhin vor den Bereichen Druck und Temperatur der umsatzstärkste Bereich. Kobold hat sich allerdings für die Zukunft ein ausgeglichenes Verhältnis aller Produktbereiche zum Ziel gesetzt.
Magnetrollen zeigen Füllhöhe an
Nach Aussagen von Herrn Kobold setzen nahmhafte Getränkehersteller den Bypass-Niveaustandsanzeiger an Behältern zur Lagerung von Flüssigkeiten wie Reinigungsmittel oder Ausgangsstoffe für die Produktion ein, die keinen hohen hygienischen Anforderungen entsprechen müssen. Er dient der einfachen Anzeige der Füllhöhe im Behälter. Das 60 mm weite Rohr ist seitlich am Behälter angeflanscht. Der Niveaustand im Rohr entspricht nach dem Gesetz der kommunizierenden Röhren dem Niveaustand im Behälter. Ein Schwimmer mit eingelassenem Rundmagnet folgt im Bypass-rohr dem Flüssigkeitsstand und überträgt diesen berührungslos auf eine außerhalb des Rohres montierte Magnetrollenanzeige. Beim Vorbeifahren des Schwimmers drehen sich die erschütterungsunempfindlichen zweifarbigen Rollen aus Kunststoff oder Keramik nacheinander um 180° um die eigene Achse. Bei steigendem Niveau erfolgt dabei ein Farbwechsel von weiß auf rot. Die Füllstandshöhe im Behälter wird als rote Säule ständig optisch angezeigt. Für eine Fern-übertragung des Füllstands läßt sich außerhalb des Bypassrohres ein Meßwertgeber mit Reedkontaktkette anbringen. Die Steuerelektronik liefert ein kontinuierliches Ausgangssignal von 4 bis 20 mA, alternativ mit elektronischer Fernanzeige und Grenzkontakten.
Druckmeßtechnik für hohe Anforderungen
Das Unternehmen Kobold verfügt über langjährige Erfahrung auf dem Gebiet der Druckmeßtechnik. Durch die Übernahme der Sindelfinger Dr. Henschen GmbH im Oktober 1995 wurde zudem eine erhebliche Erweiterung der Produktionskapazitäten auf diesem Gebiet erreicht. Hier werden neben Druckmeßgeräten verschiedener Bauart, Druckschalter, Druck- und Differenzdrucktransmitter, Druckmittler sowie Sensoren und Anzeigen gefertigt. „Unsere Geräte sind im Lebensmittelbereich genauso einsetzbar wie in den anderen Industriezweigen“, erklärt Peters. „Für hoch viskose und agressive Ströme werden Druckmittler verwendet. Eine Membran trennt hier das Medium vom Meßwerk.“
Ein Vertreter aus der breiten Pallette an Druckmeßgeräten ist das Digitalmanometer mit Keramiksensor und Analogausgang. Das univerelle Gerät dient der Anzeige, Überwachung und Fernübertragung von druckabhängigen Betriebsabläufen. Der zu messende Druck, beispielsweise in Rohrleitungen oder Kesseln, wird von einem piezoresistiven Sensor erfaßt und in ein analoges, dem Druck proportionales Signal umgewandelt. Parallel dazu steht ein Analogausgang für die Fernübertragung der gemessenen Werte zur Verfügung. Die Anzeige erfolgt über ein LED-Display. Der Anzeigenbereich reicht je nach Ausführung von 0 bis 2000 bar. Das Gerät besitzt 4 bis 20 mA-Analogausgänge und kann mit einer RS232- oder RS485-Schnittstelle und bis zu vier potentialfreien Grenzwertrelais ausgestattet werden. Es ist nach der Schutzart IP65 ausgeführt.
Eine Anzeige unabhängig vom Meßprinzip
Kobold Messring bietet universelle Anzeigegeräte zur Kontrolle der Meßpunkte vor Ort oder in der Meßwarte. Mit der Sandwich-Aufsteckanzeige und dem Schalttafel Anzeigegerät lassen sich bei Druck-, Temperatur-, Durchfluß- und Füllstandsmessungen die aktuellen Daten unabhängig vom physikalischen Meßprinzip erfassen.
Die handliche Sandwich-Aufsteckanzeige mit der Schutzart IP65, eignet sich für Feldgeräte, die keine Vor-Ort-Anzeige besitzen. Sie kann an alle Meßumformer mit Analogausgängen von 4 bis 20 mA und Stecker nach DIN 43 650 aufgesteckt werden und ist sofort betriebsbereit. Über zwei Tasten lassen sich an der frei programmierbaren Anzeige die Skalierung, die Lage des Dezimalpunktes, die Dämpfung und der Schaltpunkt einstellen. Die Versorgung erfolgt aus der Stromschleife des 4 bis 20 mA-Signals des Meßumformers. Das Gerät erzielt eine Genauigkeit von 0,2% der Meßspanne. Kobold sieht den Vorteil dieser Anzeige vor allem in der einfachen Handhabung. „Man zieht diese Anzeige vor Ort praktisch aus der Tasche, setzt sie auf den Sensor und prüft den Wert. Zudem ist die Aufsteckanzeige auch für die Geräte anderer Hersteller einsetzbar, vorausgesetzt diese verfügen über einen DIN-Stecker.“ Mit dem universellen Schalttafel-Anzeigegerät mit Analog- und Digitalanzeige wurde laut Kobold „eine Anzeige geschaffen, die durchgängig durch das ganze Programm einsetzbar ist.“ Das Gerät ist gleichermaßen für den Schalttafeleinbau sowie als Vor-Ort-Anzeige geeignet und verarbeitet als Eingangssignale Frequenz- oder Strom-/Spannungs-Normsignale. Die Bargraphanzeige zeigt den prozentualen Momentanwert des eingestellten Maximalwertes an, der genaue Meßwert ist von der digitalen Anzeige ablesbar. Die Eingangssignale werden in einem µ-Prozessor weiterverarbeitet. Die Skalierung der Anzeige, die Schaltpunkteinstellung, die Speicher- und die Linearisierungsfunktion erfolgt über drei Programmiertasten. Das Anzeigegerät besitzt einen Min/Max-Speicher und wahlweise zwei Grenzkontakte sowie eine Sensorversorgung. Mit einem Schaltausgang ausgestattet, läßt sich das Gerät auch als batch-controller, das bedeutet zum Dosieren einsetzten.
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