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Endress+Hauser begegnet Herausforderungen der Coronakrise aus Position der Stärke und steigert Nettoumsatz 2019 um 8,0 % auf 2,652 Mrd. Euro.

Firmengruppe begegnet Herausforderungen der Coronakrise aus Position der Stärke
Endress+Hauser wächst im Geschäftsjahr 2019 in allen Bereichen

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Dr. h.c. Klaus Endress, Präsident des Verwaltungsrats (links), und Matthias Altendorf, CEO der Endress+Hauser Gruppe Bild: Endress+Hauser
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Endress+Hauser hat sich 2019 über alle Arbeitsgebiete, Branchen und Regionen gut entwickelt. Das auf Mess- und Automatisierungstechnik für Prozess und Labor spezialisierte Unternehmen steigerte den Nettoumsatz um 8,0 % auf 2,652 Mrd. Euro. Die Firmengruppe hat hunderte Arbeitsplätze geschaffen, in Rekordhöhe investiert und sich in der Nachhaltigkeit verbessert. CEO Matthias Altendorf zufolge kann das Familienunternehmen damit den Herausforderungen der Coronakrise aus einer Position der Stärke begegnen.

Der Erfolg von Endress+Hauser beruht nach Aussagen von CEO Matthias Altendorf auf der ungebrochenen Innovationskraft des Unternehmens. „318 Entwicklungen meldete Endress+Hauser 2019 erstmals zum Patent an. 7,6 % des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung. Mehr als 1100 Beschäftigte arbeiten an neuen Produkten, Lösungen und Dienstleistungen. Ende 2019 zählte Endress+Hauser weltweit 14 328 Beschäftigte. Damit sind binnen Jahresfrist 400 Stellen hinzugekommen“, betonte Altendorf auf der Bilanzmedienkonferenz in Basel.

Fortschritte erzielte das Unternehmen auch auf dem Gebiet der Nachhaltigkeit. Im jährlichen EcoVadis-Audit erreichte Endress+Hauser 72 Punkte, 4 mehr als 2018, und platzierte sich damit unter den Top 2 % der weltweiten Vergleichsgruppe. Durch die Umstellung auf Ökostrom in der Produktion senkte Endress+Hauser den CO2-Ausstoß um mehr als ein Drittel.

USA weiter größter Markt

Starke Wachstumsimpulse kamen 2019 aus Asien. Europa entwickelte sich gut, Südamerika sehr gut. Nordamerika blieb dagegen hinter den Erwartungen, während das Geschäft in Afrika und dem Nahen Osten rückläufig war. China überflügelte beim Umsatz Deutschland und liegt nun knapp hinter den USA, die weiter der größte Absatzmarkt für Endress+Hauser sind. Chief Financial Officer Dr. Luc Schultheiss zufolge konnte die Firmengruppe Marktanteile gewinnen.

Coronavisus-Pandemie hinterlässt Spuren

Mit einem nochmals gewachsenen Auftragsbestand ist Endress+Hauser ins Jahr 2020 gestartet. Die Coronavirus-Pandemie erschwert jedoch ein Erreichen der ursprünglichen Ziele massiv. „Noch können wir die wirtschaftlichen Auswirkungen nicht abschätzen. Aber die Krise wird bei unseren Kunden und uns Spuren hinterlassen“, sagte CEO Matthias Altendorf. Die Gruppe habe früh auf die Ausbreitung des Virus reagiert und alles getan, um die Gesundheit der Menschen zu schützen und Kunden weiterhin gut zu unterstützen.

„Wir überbrücken die physische Distanz durch digitale und emotionale Nähe“, erklärte Matthias Altendorf. Er treibt seit Jahren die Digitalisierung bei Endress+Hauser voran – in Produkten und Services ebenso wie in der Interaktion mit Kunden und der internen Kollaboration.

Dank großer Anstrengungen sei es gelungen, die Materialverfügbarkeit zu gewährleisten, Transportketten intakt zu halten und die Kunden in allen Belangen zu unterstützen. „Die Werke der Firmengruppe arbeiten, Endress+Hauser ist weiter lieferfähig.“ Der CEO sieht das Unternehmen deshalb gut gerüstet für schwierige Zeiten. „Wir haben stets solide gewirtschaftet und sind als Unternehmen bestens aufgestellt“, so Matthias Altendorf. „Wir werden alles tun, um Beschäftigung zu sichern und Endress+Hauser gut durch diese Krise zu bringen. Das nützt Kunden, Mitarbeitenden und Gesellschaftern.“ Die Gesellschafterfamilie trage diesen Kurs mit und nehme einen Gewinnrückgang in Kauf, sagte Verwaltungsratspräsident Dr. h.c. Klaus Endress. „Wir möchten, dass möglichst alle an Bord sind, wenn der Wind sich dreht und es wieder vorwärts geht.“

Endress+Hauser AG, Reinach

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