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Damit die Chemie stimmt

Moderne Armaturentechnik im System
Damit die Chemie stimmt

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In logistischen Prozessen in der Produktion oder auch am Ende der Prozesskette, wo Komponenten geregelt oder das fertige Medium gefördert werden muss, spielen Sicherheit und Qualität eine entscheidende Rolle. Gerade an diesen Schnittstellen kommt es darauf an, wen man als Partner im System hat. cav sprach mit Dr.-Ing. Jens Reppenhagen und Jürgen Tietjen, zusammen Geschäftsführer der RS Roman Seliger Armaturenfabrik GmbH, über die Neuausrichtung des Unternehmens.

cav: Roman Seliger (RS) hat im Markt einen guten Namen als Hersteller auf dem Gebiet der Schlauchleitungs- und Armaturentechnik. Haben Sie noch höhere Ziele im Visier?

Reppenhagen: Als weltweit agierendes mittelständisches Unternehmen mit Sitz in Norderstedt sind wir auf dem besten Wege, internationaler Champion unserer Klasse zu werden. Wir wollen in unserem Hochwertsegment für unsere Kunden als Nummer eins erlebbar sein, nämlich dadurch, dass unsere Systeme so reibungslos funktionieren, dass sie nicht bemerkbar sind. Erlebbar Nummer eins wollen wir sein als Marke, als Unternehmen, als Dienstleister, als Kompetenzträger und als Ansprechpartner in Sachen Armaturentechnik.
cav: Welche Vorraussetzungen bringt Roman Seliger mit, um hier die Nase vorn zu haben?
Tietjen: Zu leisten ist das nur mit absoluter Innovationsorientierung im Ingenieurbereich und der starken Servicekomponente über die Vor-Ort-Vertriebsschiene. Die Voraussetzungen sind denkbar gut. Das mittelständische Unternehmen, seit seiner Gründung vor mehr als 100 Jahren in Familienbesitz, weist mehrere Kontinuitätslinien auf, deren hervorstechendes Merkmal die beständige Veränderung ist. Konsequent setzte Roman Seliger von Anfang an auf Qualität und Innovation. Das hat zur Folge, dass man in Norderstedt nie mit dem Erreichten zufrieden sein konnte, sondern immer noch besser werden musste. Die hohe Qualität unserer Produkte gewährleistet das strenge Qualitätssicherungssystem nach DIN EN ISO 9001. Darüber hinaus verfügen wir über Zulassungen des TÜV und Germanischen Lloyd als Armaturen- und Schlauchleitungshersteller. Und nicht zuletzt arbeiten wir in Sachen Sicherheit eng mit der Berufsgenossenschaft Chemie zusammen.
cav: Wie konsequent verfolgen Sie die Innovationstrategie?
Tietjen: Mit unseren Entwicklungen definieren wir regelmäßig den Stand der Technik neu. Ein Großteil der RS-Lösungen entspricht nationalen und internationalen Normen und setzt auch dort den Standard. Viele Normen entstanden nicht zuletzt durch jahrzehntelange Mitarbeit der RS-Ingenieure in nationalen und internationalen Normungsausschüssen des DIN und der Industrie. Diese hochqualifizierte Mannschaft von Ingenieuren steht nicht nur in Fachgremien oder draußen im Markt an vorderster Front, sondern auch in der Forschungs- und Entwicklungsabteilung, mit dem Anspruch, schneller als andere zu sein, wenn es gilt, auf individuelle Anforderungen flexibel zu reagieren. Ergebnis ist eine hohe Taktfrequenz an Innovationen, mit denen das Unternehmen sicherlich weltweit keinen Vergleich zu scheuen braucht. Die ständige Verbesserung der bestehenden Produkte und die Entwicklung neuer, maßgeschneiderter Lösungen führte bis heute zu einem Teilespektrum von annähernd 14 500 Artikelvarianten.
cav: Gibt es weitere Besonderheiten, durch die sich Roman Seliger vom Wettbewerb abhebt?
Reppenhagen: Ein besonderer Vorteil für den Kunden ist die enge Verzahnung mit der Produktion. Konsequent setzte RS von Anfang an auf die klassischen Tugenden des Mittelstands – inklusive Qualität „made in Germany“. Das Bekenntnis zum Standort Norderstedt ist nicht nur ein Signal, sondern auch die Voraussetzung für höchste Flexibilität. Was die Ingenieurabteilung entwirft oder was an bestehenden Produkten gebraucht wird, wird im gleichen Haus gefertigt. Dank der computerunterstützten Fertigung auf modernsten, elektronisch gesteuerten Maschinen und Anlagen auf der einen Seite, der angeschlossenen Gießerei für Messing und Aluminium mit dazugehörigem Werkzeugbau auf der anderen Seite, sind alle Voraussetzungen gegeben, schnell, flexibel, rationell und qualitätsorientiert mit kurzen Rüst- und Durchlaufzeiten zu fertigen. Auch kleine Losgrößen, etwa von individuellen Kundenteilen. Das, und das gut sortierte Hochregallager mit moderner Computer- und Fördertechnik und einem Bestand von vielen Tausend verschiedenen Artikeln, minimiert Zugriffswege und -zeiten bei der Abwicklung der Kundenaufträge und sichert die flexible und schnelle Belieferung, auch „just in time“. Auch das ist Teil des Markenversprechens, das im Leistungsslogan formuliert ist.
cav: Die Neuausrichtung des Unternehmens wird durch den neuen Slogan manifestiert. Was kann der Kunde von diesem Versprechen erwarten?
Reppenhagen: Der neue Slogan „RS – Die starke Marke im System“ ist ein Signal zum Aufbruch. „RS – Die starke Marke“ ist ein klares Leistungsversprechen. „Im System“ besagt, dass wir eben nicht nur eine Komponente als Anhängsel der Rohr- oder Schlauchleitung liefern, sondern dass das Schlauchleitungssystem erst mit unserer Hochwertarmatur zur wirklichen und zentralen Problemlösung wird. Aber auch dieses Produktsystem verstehen wir nur als Teil unserer Marke im Gesamtprozess. Es geht um ein strategisch ausgerichtetes, konzeptionelles Mehrwertsystem, das u. a. Dienstleistung, Forschung und Entwicklung, Produktion, Logistik und das Zusammenspiel mit unseren Partnern und Kunden einschließt – und zwar aus einem Guss. Unser Anspruch heißt: mehr Innovation, mehr Sicherheit, mehr Umwelt, mehr Nutzen. Und zwar für unsere Endkunden speziell in der chemischen Industrie.
cav: Wie werden diese Ziele in der Praxis umgesetzt?
Reppenhagen: In das Leistungsversprechen sind die Systempartner im Vertrieb ausdrücklich einbezogen. Der Standort Deutschland ist ja nur eine Voraussetzung für kurze Dienstleistungswege in Mitteleuropa. Die andere das flächendeckende engmaschige Netzwerk leistungsfähiger Vertriebspartner aus dem Technischen Handel. Die übernehmen weit mehr als die klassische Lagerhalter-, Distributoren- und Logistikfunktion. Sie sind eng eingebunden in das Dienstleistungskonzept: Schlagkräftige Teams, bestehend aus dem Außendienst des Technischen Handels und den RS-Spezialisten, gewährleisten die persönliche Betreuung vor Ort. Sie stehen im permanenten Dialog mit den Verantwortlichen im Beschaffungs- und Produktionsprozess beispielsweise der Chemieindustrie. Etwa, wenn es um die Beratung bei Schlauchleitungen geht, die nicht nur in technischer Hinsicht optimale Lösungen in Sachen Hygiene und Arbeitsicherheit bieten sollen, sondern auch den einschlägigen Verordnungen bis hin zur Betriebssicherheitsverordnung und der Druckgeräterichtlinie entsprechen und die nötigen Zulassungen und Prüfungen haben müssen. Nicht zuletzt diese Dienstleistungen machen deutlich: Was diese Marke ausmacht, ist nicht nur ein abstraktes Markenversprechen, sondern immer verknüpft mit konkreten Menschen, die es einlösen.
cav: Mit welchen starken Marken werden Sie auf der Achema 2006 in Frankfurt vertreten sein?
Tietjen: Neu zu sehen sein wird unter anderem die Trockenkupplung TP aus Edelstahl für den Einsatz in sterilen Bereichen. Sie ergänzt das vorhandene Programm der Anschlussarmaturen nach DIN 11.864, 11.887 und 32.676. Die Trockenkupplung lässt sich in allen Industriebereichen einsetzen, ist aber dank der Reinigbarkeit nach EHEDG besonders geeignet für alle Anwendungen, bei denen es entscheidend auf Sterilität ankommt, also im Lebensmittel- oder Pharmabereich. Eine weitere Neuerung ist die Nottrennkupplung mit Seilzugauslösung. Diese bietet sich an für die sichere Verladung von Flüssigkeiten auf Straße und Schiene sowie bei der Schifffahrt. Gefährdende Krafteinwirkungen wie Rangieren oder Verdriften werden von der Kupplung aufgenommen. Bei Überschreiten des kritischen Punkts wird die Produktleitung sicher getrennt, während gleichzeitig die beiden Enden der getrennten Leitung verschlossen werden. Das schützt die Leitungen vor Beschädigung und die Umwelt vor dem Austritt unerwünschter Medien. Auch das RS-Kugelgelenk wird erstmalig auf der Messe vorgestellt. Das Kugelgelenk wurde vor allem konstruiert, um die Torsion und das Abknicken von Schlauchleitungen zu verhindern. Die Abwinklung von ca. 25° verhindert viele Schäden, die sonst durch enges Biegen von Schläuchen im Armaturenbereich entstehen. Dabei ist das Kugelgelenk strömungstechnisch so optimiert, dass keine Verengungen und störenden Kanten im Durchfluss entstehen. Aber überzeugen Sie sich selbst und besuchen Sie uns auf unserem Messestand A13 bis A15 in Halle 8.0.
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„Guter Ruf verpflichtet. Die hohe Qualität unserer Produkte gewährleistet das strenge Qualitätssicherungssystem nach DIN EN ISO 9001“

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