Zuversicht in der Branche vor der K 2010

Kunststoffe im Fokus

Ulrich Reifenhäuser, Vorsitzender des Ausstellerbeirats der K 2010: „Die aktuelle Entwicklung ist sehr ermutigend für Rohstoffhersteller, Maschinenbauer und Verarbeiter.“
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Seit nahezu hundert Jahren stehen Kunststoffe für immer neue Anwendungen, die begeistern und faszinieren. Waren vor wenigen Jahrzehnten Verpackungsfolien, Kabelisolierungen und Festnetztelefone innovative Produkte aus Kunststoff, so sind es heute Mikroformteile für Herzkatheter und die minimalinvasive Chirurgie. In wenigen Jahren werden vielleicht mit energiesparenden Leuchtdioden und aufrollbaren Displays neue, weitere Technologiesprünge erzielt. Auch beim Ausbau erneuerbarer Energiequellen werden Kunststoffe eine Schlüsselrolle spielen: Von Rotorblättern für Windkraftanlagen, die einzig und allein durch Faserverbundkunststoffe darstellbar sind, über Membranen in Brennstoffzellen bis zu Photovoltaik-Elementen, die mithilfe der Kunststofftechnik in großem Stil auf Folien gedruckt werden sollen: Das Anwendungsspektrum von Kunststoffen in der modernen Energietechnik ist breit gefächert. Trotzdem hatte die globale Finanz- und Wirtschaftskrise die Unternehmen der internationalen Kunststoff- und Kautschukindustrie heftig getroffen, Produktions- und Umsatzeinbrüche in nie gekannter Höhe waren die Folge. Doch kurz vor der K 2010 herrscht in der Branche Zuversicht, denn die Auftragseingänge und Umsätze haben sich in den vergangenen Monaten sehr positiv entwickelt. Ulrich Reifenhäuser, Vorsitzender des Ausstellerbeirates der K 2010: „Zwar wird es noch geraume Zeit dauern, bis das Niveau des Jahres 2008 wieder erreicht werden kann, doch die aktuelle Entwicklung ist sehr ermutigend für Rohstoffhersteller, Maschinenbauer und Verarbeiter. Unsere Kunden befassen sich wieder mit neuen Projekten, zeigen Interesse an Innovationen, optimierten Verfahren und Produkten.“

Vor diesem erfreulichen Hintergrund laufen die Vorbereitungen für die weltgrößte Messe für Kunststoff und Kautschuk auf Hochtouren. Zur K 2010 vom 27. Oktober bis 3. November in Düsseldorf werden erneut rund 3100 Aussteller ihre neuesten Entwicklungen für alle Industriebereiche vorstellen. Unternehmen aus 57 Ländern sind bereits registriert. Alle 19 zur Verfügung stehenden Messehallen sind belegt. Die gesamte vermietete Ausstellungsfläche beträgt 164 100 m2 – rund 60 % davon wird von Firmen belegt, die nicht aus Deutschland stammen. Aus Deutschland sind derzeit 1058 Aussteller mit einer Nettofläche von 65 740 m2 angemeldet. Die Hersteller von Maschinen und Anlagen sind traditionell die größte Ausstellergruppe auf der K, sie belegen in den Hallen 1 bis 4 und 9 bis 17 rund zwei Drittel der gesamten Ausstellungsfläche. Anbieter von Rohstoffen, Halbzeugen und technischen Teilen stellen in den Hallen 5 bis 8a aus. Die Halle 8b an der Schnittstelle der Angebotsbereiche beherbergt u.a. die Gemeinschaftspräsentation der chinesischen Industrie. Ergänzt wird das Angebot der Aussteller durch weitere zukunftsweisende Aspekte, die in der Sonderschau „Visions in Polymers“ aufgegriffen werden. Unsere umfassende Vorschau zur K 2010 beginnt auf Seite 16.
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