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Flexibel einsetzbare Druckluftmembranpumpen

Chamäleon für (fast) alles
Flexibel einsetzbare Druckluftmembranpumpen

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Druckluftmembranpumpen beeindrucken durch ihre vielfältigen Einsatzmöglichkeiten. Sie sind leicht, einfach im Handling und sicher im Ex-Bereich. Aggregate wie die C-Serie von Almatec passen sich somit perfekt an die örtlichen Gegebenheiten an und machen die Pumpen zu einem wahren Chamäleon der Pumpentechnik.

Basis der großen Bandbreite von Anwendungen und damit der Popularität von Druckluftmembranpumpen sind die grundlegenden Charakteristika dieser Pumpenbauart (siehe Kasten). Die ersten beiden Punkte erklären, warum sich Druckluftmembranpumpen großer Beliebtheit für eine flexible Nutzung erfreuen: Bei Ortsänderung entsteht kein Aufwand zur Ausrichtung der Pumpe. Die Installation lässt sich zusammenfassen mit „aufrecht hinstellen, Flüssigkeitsleitungen und Luftversorgung anschließen, los geht’s“. Auch der bei vielen anderen Pumpenarten erforderliche Aufwand zum Vorfüllen entfällt: Statt mühsamem, je nach Flüssigkeit auch gefährlichem Hantieren, um das Medium in die Pumpe zu bringen, füllt sich die C-Serie im Betrieb einfach selber, denn sie saugt das Medium aus der Vorlage an – natürlich im Rahmen der Physik.

Teure Steuerung überflüssig

Einmal in Betrieb lässt sich die C-Serie leicht und problemlos vom Benutzer regeln. Man braucht keine Steuerelektronik und/oder teure Frequenzumrichter – die zudem ohne Fremdlüfter bei langsamem Lauf die Motortemperatur ansteigen lassen (kritisch bei Atex) –, man reguliert einfach mit einem Nadelventil die Luftmenge und damit den Pumpendurchsatz. Darüber hinaus wird die Pumpe bei z. B. temperaturbedingter Änderung von Dichte oder Viskosität selbsttätig langsamer oder schneller, ohne dass sie Schaden nimmt. Und wenn die Flüssigkeit einmal ganz ausbleibt, z. B. weil der Behälter leer ist, läuft sie trocken einfach weiter, auch im Schlürfbetrieb mit wechselndem Flüssigkeitsanfall.

Das Medium wird dabei sehr schonend und scherarm gefördert und darf auch durchaus Feststoffe enthalten, denn je nach Baugröße lässt die Pumpe auch Feststoff nennenswerter Größe passieren – das können z. B. bei 2″-Pumpen je nach Bauart durchaus 10 bis zu 50 mm sein. Auch muss man sich keine Sorgen um die Wellenabdichtung machen – die gibt es nicht. Eine Druckluft-Membranpumpe wie die C-Serie hat weder Antriebs- noch andere rotierende Teile im Fördermedium und damit auch keine Wellenabdichtungen. Risiken und Wartung von Gleitringdichtungen (einschl. Zusätzen wie Spülung etc.) entfallen, stattdessen wirkt eine rein statische Abdichtung, die im Sinne der TA Luft hermetisch dicht ist.

Überlastsichere Aggregate

Sicherheit wird bei Druckluftmembranpumpen großgeschrieben. Denn: Die Aggregate sind überlastsicher. In der industrieüblichen Bauart kann die Pumpe nur maximal so viel Druck aufbauen, wie der Anwender ihr über den Antriebsluftdruck mitgibt – das kann z. B. der maximal zulässige Druck eines Filters sein. Erreicht der Auslassdruck den Antriebsluftdruck, bleibt die Pumpe einfach stehen. Das bedeutet den Wegfall der Berstgefahr bei Blockade der Druckleitung und Überlastschutz für Leitungen/Filter und somit auch einen einfachen Ein-Aus-Betrieb über Ventile im Medium.

Da bei einer Druckluft-Membranpumpe weder Funkenrisiko aus elektrischem Antrieb noch Eigenerwärmung eine Rolle spielen und statische Ladungen über leitfähige Werkstoffe ableitbar sind, stellen sie als weiteren Sicherheitsaspekt leichte und kompakte Einheiten für den Einsatz im Ex-Bereich dar – auch bei mobilen Einsatzfällen, die auch die Installation im Ex-Bereich und den möglichen (Notfall-)Betrieb mit gespeicherter Luft erleichtern.

Viele Werkstoffe möglich

Druckluftmembranpumpen bieten eine riesige Bandbreite an Werkstoffen: Die Innenausstattung der Aggregate wird in einer großen Zahl von Elastomeren und Thermoplasten gefertigt – vom schwarzem Gummi wie Neopren oder Buna bis hin zu PTFE. Auch die Gehäuse werden in diversen Metallen von Gusseisen über Aluminium bis hochwertigsten Edelstählen angeboten, aber auch in zahlreichen Kunststoffen bis hin zu Hochleistungskunststoffen wie PTFE oder PFA. So kann man je nach mechanischen und chemischen Eigenschaften oder der Temperatur des Mediums die Pumpe fast immer an die Aufgabe anpassen. Im Bereich Kunststoff kann man dann durch Wahl einer Pumpe in massiver Blockbauweise weitere, vor allem sicherheitsrelevante konstruktive Vorteile nutzen. Hierzu zählen hohe Stabilität und Steifigkeit, statisches Gewicht sowie glatte und chemisch hoch beständige Oberflächen.

Modellserie abgerundet

Die Almatec-C-Serie ist durch zwei weitere Baugrößen C40 (1½“) und C50 (2″) nach oben abgerundet worden. Die Baureihe gilt als effiziente Alternative für den Bereich der Druckluftmembranpumpen in Kunststoff. Die produktberührten Gehäuseteile bestehen wahlweise aus abrasionsfestem Polyethylen oder aus chemisch nahezu universell beständigem PTFE (auch leitfähig). Das Pumpenprogramm kann auf der Ifat 2020 in Halle B1, Stand 417 besichtigt werden.

Almatec Maschinenbau GmbH, Duisburg


Autor: Peter Schüten

Produktmanager,

Almatec


Druckluft-Membranpumpen: Eigenschaften

  • einfache Inbetriebnahme
  • selbstansaugend
  • trockenlauffest und feststoffgängig
  • schonende Verdrängungsförderung
  • stufenlos über Luftmenge regelbar
  • selbsteinstellend bei Veränderungen des Mediums
  • keine Antriebe oder rotierenden Teile im Fördermedium
  • keine Wellenabdichtungen
  • überlastsicher – erreicht der Gegendruck den Antriebsluftdruck, hält die Pumpe an und startet wieder bei Druckabfall – ohne Regelung oder Überwachung via MSRT-Einrichtungen
  • einfach im Atex-Bereich einsetzbar
  • stromloser Antrieb via Druckluft


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