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Das Runde muss ins Eckige

Vibrationssiebmaschinen mit pfiffigen Details
Das Runde muss ins Eckige

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Das Runde in das Eckige zu bringen, ist nicht immer ganz so einfach. Das wissen selbst die besten Fußballspieler. So ähnlich verhält es sich auch in der Siebtechnik. Um es dann doch etwas einfacher zu machen, hat Engelsmann eine neue Generation Vibrationssiebmaschinen entwickelt – die Baureihe JEL VibSpeed.

Der Autor: Christian Wernicke Leitung Vertrieb Innendienst/ Marketing, J. Engelsmann

Ziel war es, die erfolgreich am Markt bestehende JEL Konti-Baureihe zu erweitern und zu ergänzen. Insbesondere wurde bei dieser Entwicklung auf Flexibilität und Reinigung geachtet, denn die Industrie muss ihre Produktion immer schneller den Bedürfnissen des Marktes anpassen. Wer heute mit einer Eindecker-Siebmaschine auskommt braucht vielleicht schon morgen eine Doppeldeckerausführung.
Oder es wird heute ein problemloses Produkt verarbeitet, und beim folgenden Produkt kann beispielsweise eine automatische Reinigung des Siebbelages erforderlich sein. Das Thema Reinigung bei wechselnden Produkten ist immer ein Dauerbrenner. Hier wurde ganz gezielt das Anforderungsprofil der Anwender in den Mittelpunkt gestellt und entsprechend umgesetzt. All diese Punkte und noch ein klein wenig mehr berücksichtigt die Baureihe JEL VibSpeed.
Die Siebmaschine steht als Eindecker- oder Doppeldeckerausführung zur Verfügung. Damit ist die Maschine aber keinesfalls auf diese Ausführung beschränkt – sie kann problemlos umgerüstet werden. Beim Umrüsten vom Doppeldecker auf die Eindeckerausführung muss der Anwender lediglich den Mittelrahmen mit den entsprechenden Einlegern ausbauen. Dafür sind nur ein paar kleine und einfache Handgriffe notwendig. Sollte aus der Eindecker- eine Doppeldeckerausführung werden, so kann jederzeit der entsprechende Umrüstsatz bezogen und verbaut werden. Auch hier sind die Umrüstarbeiten gering.
Auch die Siebeinleger wurden unter dem Gesichtspunkt des flexiblen Einsatzes in Details verbessert. So wurde darauf geachtet, dass sie jederzeit mit einem auf das Produkt optimierten Reinigungssystem für das Siebgewebe angepasst werden können, wie etwa die Ballreinigung und die Dreiecksreinigung. Im Übrigen kann der Anwender diese Systeme jederzeit umrüsten, die Einleger sind so konstruiert, dass dies möglich ist. Zusätzlich ist die Baureihe auch mit einer Ultraschallabreinigung lieferbar.
Dichtungsprinzip modifiziert
Die JEL VibSpeed wurde auch hinsichtlich der Siebqualität und der Flexibilität der Einstellmöglichkeiten optimiert. So ist es jederzeit möglich, die Siebmaschine teilweise an neue Produkte anzupassen. Vor allem die Siebeinleger wurden durch ein spezielles Dichtungsprinzip modifiziert, sodass die Siebmaschine gerade bei feinen Produkten ihre Stärken ausspielen kann. Darüber hinaus können die Antriebe (Vibratoren) in ihrer Wirkrichtung verstellt werden. Das bedeutet, dass dadurch die Erregung des Siebgewebes und infolgedessen die Wurfparabel des Produktes verändert werden kann. Ebenso kann der Anwender die Unwucht verstellen.
Leicht zu reinigen
Eine weitere wichtige Eigenschaft bei Siebmaschinen ist, dass sie sich leicht reinigen lassen. Viele Bediener müssen beispielsweise nach einem Produktwechsel oder auch bei wechselnden Chargen reinigen. So ist die Siebmaschine mit einem aufklappbaren Deckel ausgestattet. Dadurch entfällt das lästige Handling mit dem Deckel bzw. den einzelnen Deckelteilen. Bei aufgeklapptem Deckel können ohne zusätzliche Werkzeuge alle Einleger schnell und unkompliziert nach oben herausgenommen werden – ein Vorteil bei beengten Platzverhältnissen. Nach dem Herausnehmen der Einleger ist die Maschine frei zugänglich. Zusätzlich sind im Innenraum durch die spezielle auf Reinigung optimierte Konstruktion ausschließlich glatte Fläche vorhanden. Durch diese Aspekte lassen sich bei der Reinigungszeit signifikante Einsparungen erreichen. Bei einer auf Kostenoptimierung ausgelegten Produktion können dies entscheidende Wettbewerbsvorteile sein.
Neigung verstellbar
Eine weitere Möglichkeit, die Siebmaschine an veränderte Anforderungen anzupassen, ist die Siebneigung. Im Auslieferungszustand hat die Siebmaschine einen Neigungswinkel von 5°. Dieser Winkel kann jederzeit geändert werden. Standardmäßig kann die Neigung um ±2° verstellt werden. Dadurch wird die Geschwindigkeit des Siebgutes und damit die Verweilzeit auf dem Siebgewebe beeinflusst.
Bei der Neuentwicklung dieser Baureihe wurde bewusst auf eine Lagerung mithilfe von Gummipuffern verzichtet, um den damit zusammenhängenden Abrieb zu vermeiden. Zum Einsatz kommen Edelstahlfedern. Diese Federn haben zusätzlich den Vorteil, dass sie eine längere Standzeit aufweisen.
Besonders hervorzuheben ist die modifizierte Deckelspannung an der Baureihe. Die hier verwendeten optimierten Deckelspanner sind in selbstnachstellender Ausführung: Der Deckel ist rundum einheitlich gespannt. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass beispielsweise bei gesetzter Deckeldichtung die Spanner dieses automatisch ausgleichen.
Die Siebmaschine gibt es bis zu einer maximalen Siebfläche von 7,5 m2. Bei der Eindeckerversion reicht das Spektrum von 0,24 bis 3,75 m2, bei der Doppeldeckerausführung von 0,48 bis 7,5 m2. Je nach Größe der Siebmaschine haben die Einleger eine Breite von 250 bis 1250 mm bei einer einheitlichen Länge von 500 mm.
prozesstechnik-online.de/cav0113434
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