Herstellen von Mischungen aus festen und flüssigen Stoffen

Das Unvereinbare vereinigen

Die Pulverisette 2 eignet sich zum Mischen fester und flüssiger Bestandteile im Labormaßstab
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Das Herstellen von Mischungen im Labormaßstab stellt oftmals eine besondere Herausforderung dar. Vor allem dann, wenn es sich um Fest-Flüssig-Mischungen handelt. Gute Ergebnisse liefert hier die Mörsermühle Pulverisette 2, wie einige Beispiele zeigen.

Mit der Mörsermühle Pulverisette 2 lassen sich im Labormaßstab auch schwierige Stoffe miteinander homogen mischen. Es wurden hierbei feste mit flüssigen Stoffen und flüssige mit festen Stoffen gemischt. Als feste Phasen kommen meist feine Pulver zum Einsatz, die während des Mischprozesses nicht weiter zerkleinert werden sollten. Die flüssigen Phasen reichen von Quecksilber über Salzlösungen bis zu Harzen.

Eine der wohl schwierigsten Aufgaben war die feine Verteilung von reinem flüssigem Quecksilber in einer Mischung aus feinen festen Metallpulvern. Bereits bei der Mischung von Hand mithilfe eines Spatels wurden bei unvorsichtiger Arbeitsweise problemlos bis zu ca. 3 mm große Amalgamkörner erzeugt. Mit der Mörsermühle Pulverisette 2, bestückt mit Achatgarnitur und speziellen Einstellungen zur Minimierung des Energieeintrages, konnte eine passende Lösung gefunden werden.
Aus dem Bereich der Mischungen flüssig/fest ist die Herstellung von gefüllten Pasten zu nennen. Besondere Herausforderung ist dabei, möglichst viel Feststoff in die hochviskose organische Phase einzubringen. Ein weiteres Beispiel dafür ist, wenn man in organische Binder (wie z. B. Kunstharz oder Firnis oder im einfachsten Fall Öl) feine metallische, keramische oder anorganische Pulver einzumischen hat. Es entstehen hochviskose Pasten, die in der Konsistenz mit Schuhcreme aus der Tube zu vergleichen sind. Die Fachleute sprechen von gefüllten Kompositmaterialien. Oftmals ist die Steigerung des Gehaltes an Feststoff Ziel aller Aktivitäten.
Im konkreten Fall war in ein Kunstharz hoher Viskosität ein metallisches Pulver einzutragen. Gewählt wurde die Mörsermühle Pulverisette 2, bestückt mit einer Mahlgarnitur aus gehärtetem Stahl. Mit Bearbeitungszeiten von bis zu 30 Minuten, schrittweiser Zugabe des Pulvers und unterstützt durch die leichte Erwärmung über die eingetragene Mahlenergie konnte bis über 80 Gew.-% Feststoff homogen untergemischt werden.
Ein Beispiel aus dem Bereich der Mischungen fest/flüssig ist das Dotieren von Keramikpulvern mit sehr geringen Mengen in Flüssigkeit gelöster Substanzen. Für den Versuch wurde die Mörsermühle Pulverisette 2, bestückt mit der Achatgarnitur ausgewählt. Die Eisennitratlösung wurde als Modelllösung eingesetzt, da diese farbig ist und damit die Homogenität der Mischung sehr leicht optisch zu beurteilen war. Während die Mühle arbeitete wurden etwa 1 ml Flüssigkeit in 50 g Pulver langsam eingeträufelt. Anschließend wurde weiter homogenisiert. Nach fünf Minuten war ein optisch einheitliches System erzeugt.
prozesstechnik-online.de/cav1211435
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