Textilmanagement für Berufs- und Schutzkleidung

Ein Service, der anzieht

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Zeiteinsparung, logistische Entlastung, Kostentransparenz und Rechtssicherheit veranlassen immer mehr Arbeitgeber dazu, ihre Mitarbeiter von Profihand anziehen zu lassen. Das gilt auch für die persönliche Schutzausrüstung, wie das Beispiel der italienischen Niederlassung der Arkema-Gruppe in Rho zeigt.

Autorin Dascha Guttenberger Leitung Produktentwicklung, Mewa

Rund 4,81 Mio. Arbeitnehmer trugen 2012 und damit mehr als zehn Prozent aller Erwerbstätigen in Deutschland Kleidung von Textilserviceanbietern. Grund für das kontinuierliche Anwachsen der Kundschaft sind die Vorteile von Kleidung im Servicepaket: Damit Mitarbeiter jeden Tag funktional, sicher und optisch einwandfrei gekleidet am Arbeitsplatz erscheinen, ist einiges zu organisieren und zu beachten. In der Industrie gehören nicht zuletzt rechtliche Aspekte des Arbeitsschutzes dazu. Textildienstleister bieten hier ihre Hilfe an. Sie stellen ihren Kunden passende Kollektionen für unterschiedliche Einsatzbereiche zur Verfügung, beraten vor Ort bei der bedarfsbezogenen Auswahl und sorgen dafür, dass jeder Mitarbeiter jederzeit saubere, normgerechte Kleidung vorrätig hat, ohne dass er sich selbst um Waschen, Ausbessern oder Nachkaufen kümmern muss. Auch muss niemand im Unternehmen mehr für Beschaffung und Lagerhaltung von Arbeitskleidung abgestellt werden.
Normgerechte professionelle Pflege
Schließlich muss Schutzkleidung nicht nur bei ihrer Anschaffung den Normen entsprechen, sondern auch normgerecht gepflegt werden. Selber waschen ist zum Beispiel bei einer Chemikalienschutzkleidung Typ 6 nicht ratsam: Damit ihre Schutzfunktion dauerhaft erhalten bleibt, muss sie in der Regel nach jedem Waschen nachgerüstet werden. Ein Verfahren, das nur von einem professionellen Textilserviceunternehmen durchgeführt werden kann.
Die Möglichkeit, Berufskleidung von Anbietern im Full-Service-Paket zu beziehen, besteht in Deutschland bereits seit den 1970er-Jahren – damals allerdings noch auf den klassischen Blaumann ohne Schutzfunktion beschränkt. Heute ist die Bandbreite an Kollektionen umfassend, einschließlich PSA. Dabei liegt die Anziehungskraft in den Servicevorteilen. Zeiteinsparung, logistische Entlastung, Kostentransparenz und Rechtssicherheit veranlassen immer mehr Arbeitgeber dazu, ihre Mitarbeiter von Profihand anziehen zu lassen. Hinzu kommen die steigenden Erwartungen der Träger an Qualität, Optik und Schutz am Arbeitsplatz. „Die Zahl der Träger steigt in Deutschland derzeit jährlich um rund drei Prozent“, berichtet Jürgen Gerdum, Präsident des Wirtschaftsverbands Textil Service – Wirtex e.V. und Vorstandmitglied der Mewa-Gruppe, einem der Marktführer im Bereich textile Dienstleistungen. Er ergänzt: „946 000 Menschen in Europa gehen in Mewa-Kleidung zur Arbeit. Die Unternehmensgröße spielt dabei keine Rolle. Zu unseren Kunden gehören Kleinbetriebe, Mittelständler und ebenso große international operierende Konzerne.“
Sicher eingekleidet
Einer davon ist die Niederlassung der Arkema-Gruppe in Rho, 15 km nördwestlich von Mailand. Dort müssen sich über 200 Mitarbeiter gegen Chemikalien wie Schwefelsäure schützen. Statt – wie jahrelang praktiziert – Schutzkleidung einzukaufen, verlässt man sich inzwischen auf das Mewa-Textilmanagement, berichtet Stefano Ruggeri, Leiter Safety & Inspection: „Wir haben unsere Mitarbeiter mit einer Schutzkleidung ausgestattet, die der Norm EN 13034 Typ 6 entspricht. Aufgrund ihrer Antistatikeigenschaften ist sie zudem nach EN 1149-3 und EN 1149-5 zertifiziert.“ Ein Grund für die Umstellung von Kauf auf textile Dienstleistung war für ihn die Sicherheit, dass im Schrank seiner Mitarbeiter immer normgerechte Kleidung bereitliegt.
Inspektionen richtig erledigen
Im Pflegepaket der Dienstleister ist die Prüfung der Kleidung vor Wiederauslieferung an den Kunden in der Regel enthalten. Sie kontrollieren die Kleidung nach dem Waschen auf Funktionstüchtigkeit und übernehmen die Wartung der Kleidung beziehungsweise ersetzen Kleidungsstücke, die nicht mehr funktionsfähig sind. Denn persönliche Schutzausrüstung muss laut PSA-Benutzerverordnung durch Wartung, Reparatur und richtige Lagerung immer gut funktionieren und in einem hygienisch einwandfreien Zustand sein. Diese Inspektionen sind notwendig. Sie stellen sicher, dass die Schutzkleidung weiterhin ihren Zweck erfüllt und den ursprünglichen Anforderungen gerecht wird. Eine solche Aufgabe kann man als Arbeitgeber an einen Dienstleister abgeben, wenn dort die Wartung und Inspektion durch geschultes und kompetentes Personal durchgeführt wird.
Allerdings bietet nicht allein der Service der Textilprofis Rechtssicherheit beim Thema PSA und ihrer Anschaffung. Auf Schutzkleidung spezialisierte Anbieter helfen Unternehmern auch bei der Auswahl. Sind auf der Basis einer Gefährdungsbeurteilung die Risiken an einem Arbeitsplatz definiert, kann der Dienstleister den Verantwortlichen bei der Entscheidung unterstützen, welche Schutzfunktionen einer Kleidung für den spezifischen Einsatzzweck wichtig sind.
prozesstechnik-online.de/cav0614478
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