Fehlbetankungen vermeiden. In die Zuführleitung integrierte Inlinemesssensoren - prozesstechnik online

In die Zuführleitung integrierte Inlinemesssensoren

Fehlbetankungen vermeiden

Dichtesensor L-Dens 4X7 – selbst auf engstem Raum in die Produktleitung integrierbar
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Durch einfaches Nachrüsten einer Produkterkennung an bestehenden Übergabestellen werden Mensch, Natur und Anlage geschützt. Inline-Dichtemesssensoren zeigen eine mögliche Fehlbetankung im Mineralöltanklager innerhalb weniger Sekunden an. Dadurch lassen sich große finanzielle, gesundheitliche und Umweltschäden vermeiden.

Je nach Größe des Tanklagers treffen pro Tag mehrere Lieferungen mit verschiedensten Petro-Produkten im Unternehmen ein. Nach der Wareneingangskontrolle muss das Produkt vom Transportmittel (Lkw, Zug, Schiff) in den entsprechenden Lagertank gepumpt werden. Wird der Schlauch trotz Warnhinweisen falsch angeschlossen und die Entladung gestartet, ist es schon zu spät. Bis der Fehler bemerkt wird, kann so viel Zeit vergangen sein, dass der Inhalt des Tanks nicht mehr verwendet werden kann. Im besten Fall kann der Inhalt des Tanks um eine Qualitätsstufe herabgesetzt werden (z. B. aus Superbenzin wird Normalbenzin). Zumeist muss das Gemisch allerdings neu raffiniert werden, d. h. der Inhalt des Tanks muss ins Verkehrsmittel umgepumpt, in die Raffinerie transportiert, dort wieder aufgearbeitet und zurücktransportiert werden. Um diese Tätigkeiten durchzuführen, müssen nicht selten die Anlagen umgebaut werden. Währenddessen kann die Kapazität des leeren Tanks nicht genutzt werden, da dieser gereinigt werden muss. Der wirtschaftliche Schaden ist immens. Durch eine in die Zufuhrleitung integrierte Inline-Dichtemessung kann dies vermieden werden. Der Sensor erkennt innerhalb von Sekunden einen Dichteunterschied zum Sollprodukt und gibt ein Alarmsignal an die Warte weiter. Der Betankungsvorgang wird dadurch automatisch gestoppt.

Leicht integrierbar
In der Industrie gibt es zahlreiche weitere Anwendungen, bei denen eine Produktunterscheidung von elementarer Wichtigkeit ist. Ein klassisches weiteres Beispiel ist die Differenzierung der Chemikalien Schwefel- und Salzsäure. Je nach Applikation muss die geeignete physikalische Messgröße zur Unterscheidung der Substanzen herangezogen werden. Neben den erwähnten Dichtesensoren finden auch Schallgeschwindigkeitssensoren und Inline-Refraktometer Verwendung.
Neben hoher Messgenauigkeit, Wartungsfreiheit sowie hoher Robustheit ist die einfache Integration eines Sensors ein wesentliches Argument für die Wahl dieser Prozessmesstechnik. Die Amortisationszeit der Gesamtinvestition muss innerhalb wirtschaftlich sinnvoller Grenzen bleiben. Dementsprechend lautet die Anforderung, dass sich die Sensoren leicht in die Anlagen integrieren lassen und die laufenden Kosten minimal sind. Die Sensorik von Anton Paar entspricht genau diesen Anforderungen. Basierend auf einem modularen Konzept zeichnen sich die Geräte durch geringes Gewicht und Kompaktheit aus. Neben dem typischen Bypass-Adapter stehen eine Vielzahl von Inline-Adaptern zur Verfügung, die über Flanschverbindungen direkt am Rohr installiert werden können. Dadurch können die hochgenauen, wartungsfreien Sensoren von Anton Paar leicht in die Anlage integriert werden. Unterschiedliche Schnittstellen und die Wahl zwischen verschiedenen produktberührenden Materialien komplettieren die Produktpalette.

Tobias Ochss
Produktmanager Prozessmesstechnik,Anton Paar

Gerald Schwarz
Produktspezialist Prozessmesstechnik,Anton Paar


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