Maßgeschneiderte Füllstandmessung für Schüttgüter

Für jeden Topf den passenden Deckel

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Bei der Messung von Füllständen in Schüttgütern hat der Anwender oft die Qual der Wahl bei der Suche nach einem passenden Füllstandmessgerät. Denn: Wer nicht den passenden Deckel zu seinem Topf hat, kann kein ordentliches Messergebnis erzielen. Daher bietet Mollet für nahezu jede Füllstandmessaufgabe in Schüttgütern das richtige Messgerät an.

Autor Hans-Jürgen Rauchholz Verkaufsmanager, Mollet

Bei Schüttgütern gilt es bei der Auswahl des Füllstandmessgerätes zahlreiche Aspekte zu berücksichtigen. Erfordert mein Produktionsprozess eine kontinuierliche Füllstandmessung oder ist eine Voll-, Leer- und Bedarfs-Meldung ausreichend? Wie sieht die konkrete Einbausituation aus und welche Kräfte wirken auf mein Messgerät? Wie ist die Beschaffenheit meines Füllguts beispielsweise in Bezug auf Dichte, Leitfähigkeit, Anbackungen, Schüttkegelbildung, Staubentwicklung und Körnung? Unter welchen Prozessbedingungen wie z. B. Temperatur, Druck, Feuchtigkeit oder Hygienestandards muss das Messgerät arbeiten? Befindet sich die Messstelle in einem explosionsgefährdeten Bereich und welche Zulassungen muss der Sensor haben, damit er dort auch eingesetzt werden darf? Es erfordert viel Erfahrung oder kompetente Beratung, um für die jeweilige Applikation das passende Messgerät zu finden. Patentrezepte, sprich ein Standardmessgerät für alle Anwendungen, gibt es nicht. Die präzisen und zuverlässigen Füllstandsensoren von Mollet bringen in allen Bereichen der Prozesskette die erforderliche Messgenauigkeit. Je nach Messaufgabe und Einsatzort wird die geeignete Technologie angeboten, der passende Sensor dann individuell konfiguriert und exakt an die jeweilige Applikation angepasst.
Kontinuierliche Füllstandmessung
Für alle Schüttgüter mit den unterschiedlichsten Eigenschaften von Kunststoffgranulat über Zement bis hin zu Kohlenstaub ermöglicht Molosbob eine zuverlässige kontinuierliche Füllstandmessung in den Lagersilos der jeweiligen Produktionsschritte und arbeitet dabei nach dem Lotprinzip. Einfache Installation und ein fehlerfreier Dauerbetrieb auch bei wechselnden Schüttgütern oder sich ändernden Prozessbedingungen zeichnen dieses Messgerät aus. Probleme mit unerwünschten Reflexionen, wie sie bei den frei strahlenden Technologien häufig vorkommen, gibt es nicht. Ändern sich die Prozessbedingungen oder wird ein anderes Produkt in das Silo eingefüllt, kann das Lotsystem ganz normal weiterarbeiten. Eine aufwendige Parametrierung, wie sie bei anderen Technologien häufig erforderlich ist, um wieder ein richtiges Messergebnis erzielen zu können, gibt es nicht.
Molosbob liefert unbeeinflusst von den Schüttguteigenschaften genaue und zuverlässige Füllstandmessergebnisse bis zu einer Messhöhe von 42 m. Das Messgerät kann auch in staubexplosionsgefährdeten Bereichen der Kategorie 1/2D und bei Prozesstemperaturen bis zu +150 °C eingesetzt werden. Für den Messvorgang wird das Fühlgewicht an einem Edelstahlband in den Bunker oder das Silo hinabgelassen. Trifft das Gewicht auf die Füllgutoberfläche, verringert sich die Zugkraft am Band. Dies erkennt die LF20-Elektronik und zieht das Fühlgewicht wieder in die Endlage nach oben. Die abgespulte Länge des Bandes bis zum Auftreffen auf die Füllgutoberfläche wird gemessen und als 0/4…20 mA-Signal ausgegeben. Der Messwert entspricht der Füllhöhe und bleibt bis zur nächsten Messung erhalten. Es sind Einzel- oder periodische Messungen möglich. Der Start erfolgt durch einen externen Kontakt (z. B. Handtaster oder SPS) oder durch Programmierung direkt am Messgerät.
Füllstandmessung mit TDR
Die Sensoren der Moloswave-Baureihe sind eine Alternative für die kontinuierliche Füllstandmessung. Sie arbeiten nach dem Time- Domain-Reflectometry-(TDR)-Prinzip. Sie haben die erforderlichen Zulassungen für den Einsatz in staubexplosionsgefährdeten Bereichen mit der Atex-Zone 20/21. Mit umfassenden Konfigurationsmöglichkeiten und einem Messbereich bis zu 20 m sind diese Messgeräte eine ideale Lösung auch für schwierige Messaufgaben in den unterschiedlichsten Applikationen, sofern die Schüttgüter eine Mindestleitfähigkeit besitzen. Sowohl der MWF21 mit Stabsonde als auch der MWF27 mit Seilsonde ist mit zahlreichen Prozessanschlüssen und mit Sensorgehäusen aus Aluminium oder Edelstahl erhältlich. Moloswave-Sensoren bieten eine hohe Messgenauigkeit und Funktionssicherheit durch die bewährte 4-Drahttechnik. Sie werden in Silos und Behältern eingesetzt, in denen sie kontinuierlich den Füllstand unabhängig von Staubentwicklung, Anbackungen oder Kondensat messen. Innerhalb des Messbereichs lässt sich ein zusätzlicher Schaltausgang frei positionieren, über den beispielsweise eine Bedarfsmeldung ausgegeben werden kann. Die Sensoren sind verschleiß- und wartungsfrei sowie einfach zu installieren.
Vielfalt bei Rotationsmessgeräten
Molosroto-Sensoren lösen vielfältige Aufga-ben in den Bereichen Lagern, Transportieren und Verarbeiten. Feinste Pulver in der pharmazeutischen Industrie werden ebenso zuverlässig gemessen wie Sand und grober Kies in der Baustoffindustrie. Um diesem breiten Aufgabenspektrum entsprechen zu können, werden in der Molosroto-Baureihe 13 verschiedene Gerätetypen angeboten. Dazu gehört der Molosroto DF21, der sich durch einen großen Anwendungsbereich auszeichnet.
Auf einen Leermelder in großen Silos wirken erhebliche Kräfte ein, die bei vielen anderen Sensoren ein zusätzlich anzubringendes Schutzdach innerhalb des Silos erforderlich machen. Nicht so beim Molosroto DF25, der mit einem abgewinkelten Ausleger, einem Stützrohr aus Edelstahl, Verstärkungsrippen und einem soliden Flansch den Leerstand auch in sehr großen Silos ohne zusätzliche Schutzmaßnahmen zuverlässig überwacht.
Jeder einzelne Gerätetyp wird mit zahlreichen frei wählbaren Optionen individuell zusammengestellt. Die Kompakt- und Rundgehäuse sind wahlweise aus Aluminium oder Edelstahl. Für den Einsatz der Sensoren in Ex-Bereichen können die geeigneten Ausführungen gewählt werden. Die verfügbaren Elektronikeinheiten bieten alle erforderlichen Betriebsspannungen, mehrere Selbstdiagnosefunktionen und im Steuerkopf zusätzlich integrierte Signalleuchten. Mit den Optionen Schüttguttemperatur und Behälterdruck lässt sich das Molosroto-Messgerät exakt an die jeweiligen Prozessbedingungen anpassen.
Füllstandanzeiger mit Membran
Molosmembran-Füllstandanzeiger sind in der Lage ohne jegliche Betriebsenergie den Füllstand von Schüttgütern zuverlässig anzuzeigen. Da kein Strom benötigt wird, spart man sich auch das Verlegen von Leitungen für die Versorgungsspannung. Die Montage und Inbetriebnahme des Sensors ist überaus einfach. Es ist keine Justierung oder Kalibrierung notwendig. Die Membrane schließt bündig mit der Silowand ab, sodass keine Geräteteile in Silo oder Behälter hineinragen. Damit sind diese wartungsfreien Sensoren insbesondere als Rückstaumelder, Überfüllsicherung, Voll-, Leer, und Bedarfsmelder für Silos und Behälter, Fallrohre, Übergabestationen und Fördereinrichtungen bestens geeignet.
Molosmembran-Füllstandanzeiger sind mechanische Schalter für Schüttgüter mit einem Schüttgewicht von 0,3 bis 2,5 g/cm3, bei denen die Schwerkraft des Füllguts und Federkraft für die erforderliche Schaltenergie sorgen. Sobald das Füllgut den Sensor erreicht, erfolgt der Schaltvorgang durch den leichten Druck des Schüttguts auf die Membrane. Alle produktberührenden Teile dieser Messgeräte wie Haltering und Membrane sind aus Edelstahl erhältlich. Sofern dies nicht erforderlich ist, können dafür auch preiswertere Materialien wie beispielsweise Viton-Membranen oder Halteringe aus verzinktem Stahl geliefert werden. Auch bei den Gehäusen gibt es die Wahl zwischen Aluminium und Kunststoff. Je nach Geräteausführung sind Prozesstemperaturen von -30 bis +200 °C möglich und die Körnung des Füllguts kann bis zu 100 mm betragen. Darüber hinaus haben die Geräte auch die erforderlichen Zulassungen für den Einsatz in gas- und staubexplosionsgefährdeten Bereichen.
Halle 1, Stand 424
prozesstechnik-online.de/cav0914447
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