Schlauchleitungen für einen hygienischen Produktionsprozess

Glatter Durchfluss

Der Lactopal-Schlauch entspricht der Empfehlung XXI des BfR und der FDA. Zusammen mit der Pressarmatur Pagufix ist ein hygienischer Betrieb auf Dauer möglich.
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Produkte zur Ernährung oder Behandlung von Menschen sind so weit wie möglich von schädlichen Einflüssen frei zu halten. Sichere Produkte lassen sich aber nur mit Anlagen herstellen, die sich zuverlässig reinigen lassen. Das gilt auch für Schlauchleitungen, die als flexibles Anlageteil vielfältig eingesetzt werden.

Die EU-Maschinenrichtlinie verpflichtet die Hersteller von Maschinen für die Lebensmittelindustrie – und seit Dezember 2009 die Hersteller von Maschinen für die pharmazeutische Produktion – Anlagen, Apparate und Komponenten zu bauen, die leicht zu reinigen sind und die eine Gefährdung der Endverbraucher ausschließen oder zumindest auf akzeptables Minimum reduzieren. Um dies zu gewährleisten, empfiehlt Hubert Butterwegge, Leiter Vertrieb Industrieschläuche der ContiTech AG, sich beim Anbieter oder Lieferanten der Schlauchleitungen schriftliche Unterlagen über Reinigungs- und Desinfektionsmittelbeständigkeiten anzufordern. „Nützlich sind Beständigkeitstabellen, die neben den Grundreinigungsmitteln wie Wasser, Dampf, Natronlauge verschiedene Kombinationspräparate aufführen.“ Praxistauglich seien solche Tabellen allerdings nur dann, wenn sie überdies die Belastungsdauer sowie die maximalen Einsatztemperaturen und Konzentrationen enthalten. Damit das Schlauchmaterial keinen Schaden nimmt, ist in diesem Zusammenhang auch der Hinweis wichtig, dass bei den Standdesinfektionen übers Wochenende die Konzentration vieler Desinfektionsmittel nur halb so hoch sein sollte wie die vom Hersteller der Mittel empfohlene.

Durch ungeeignete und unsachgemäße Einbindung der Armaturen in den Schlauch kann es ebenfalls zu Hygieneproblemen und Schlauchausfällen kommen. Aufgrund der chemischen Reinigungsprozesse sind für die Schlauchleitungen in der Lebensmittelindustrie die Sicherheitsregeln des Merkblatts T002 der BG-Chemie „Schlauchleitungen – sicherer Einsatz“ anzuwenden. Das heißt: Für die Befestigung der Schläuche sind nur Press- oder Schalenfassungen sowie in Ausnahmefällen einvulkanisierte Schlaucharmaturen zulässig. Bisher gebräuchliche Schlauchbefestigungen mittels Schlauchschelle, Spannband, Schlauchbinder oder gar Montagedraht sind dagegen nicht mehr zulässig. Press- und Schalenarmaturen gewährleisten ein höheres Maß an Sicherheit. Da bei ihnen die Festigkeit der Verbindung zwischen Schlauch und Armatur höher ist als der Berstdruck des Schlauchs, ist ein Ausreißen der Armatur ausgeschlossen. Zudem wird wildes Schlagen des unter Druck stehenden Schlauchs vermieden.
Viele der althergebrachten Armaturen- und Einbindesysteme stellen darüber hinaus ein erhebliches Hygienerisiko dar. Denn wird eine derart konfektionierte Schlauchleitung am Schlauchende stark gebogen, kann sich der Schlauch teilweise vom Schlauchnippel abheben. Dabei entsteht ein Totraum, in dem sich Medium absetzen kann. Schmutznester sind die Folge, die unter Umständen nicht ausreichend gespült und desinfiziert werden können. Bei verpressten Armaturen entsteht kein unhygienischer toter Raum. Insbesondere dann, wenn die Außenhülse der Armaturen wie bei der Pressarmatur Pagufix 3000 länger ist als der Innenstutzen.
An den Betrieb anpassbar
Das Armaturensystem entspricht nicht nur den Anforderungen der T002 für den sicheren Einsatz von Schlauchleitungen. Die Pressarmatur Pagufix 3000 setzt auch in puncto Qualität und Verpresstechnologie Maßstäbe. Serienmäßig aus dem Werkstoff 1.4301 hergestellt, gibt es die Pressarmatur auch in anderen Werkstoffen und diversen Sonderausführungen, wodurch sie den jeweiligen betrieblichen Erfordernissen optimal angepasst werden kann. Gemeinsam mit dem Lactopal- oder dem Lactopal-L-Schlauch verfügen die Anwender über eine hygienegerechte und sichere Leitung.
Lactopal und der flexible Lactopal L sind Vielzweckschläuche für die Lebensmittel-, pharmazeutische und kosmetische Industrie, die sich besonders zum Leiten fett- und ölhaltiger Medien eignen. Beide Schläuche entsprechen der Empfehlung XXI des BfR und der FDA, zudem ist die weiße, porenfreie und glatte Innenschicht beständig gegen übliche Reinigungsmittel. Auch kann der Schlauch zur Sterilisation mit Dampf bis zu 110 °C kurzfristig sogar bis 130 °C behandelt werden. Die Innenschicht des Schlauchs ist extrudiert und nicht gewickelt, denn das hat Nachteile. „Gewickelte Innenschichten können durch mechanische Einwirkungen oder zu hohe Temperaturen an den Wickelnähten aufbrechen und so zu einer hygienischen Schwachstelle werden“, warnt ContiTech-Mann Butterwegge.
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