Robuste Hightech-Schläuche für fett- und ölhaltige Medien

Hygienisch einwandfreier Durchfluss

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Schlauchleitungen finden in der chemischen, kosmetischen und pharma- zeutischen Industrie vielfältigen Einsatz – zum Teil unter den härtesten Betriebsbedingungen. Um auf Dauer einen hygienischen Durchfluss zu gewährleisten, ist bei der Schlauchauswahl, der Armierung und der Reinigung Sorgfalt geboten. Spezifische Werkstoffkombinationen und eine ausgeklügelte Verfahrens- technologie tragen den gestiegenen Anforderungen der Anwender an Reinigung und Desinfektion Rechnung.

Der Autor: Willi Emde Leiter des Produktsegments Industrieschläuche, ContiTech

Anlagen, Apparate und Anlagenteile für die Herstellung pharmazeutischer und kosmetischer Produkte müssen gut zu reinigen sein, um eine Gefährdung der Endverbraucher auszuschließen oder zumindest auf ein akzeptables Minimum zu reduzieren. Das gilt auch für Schlauchleitungen, die als flexible Transportverbindung zum Durchleiten unterschiedlichster Medien unverzichtbar sind. Das heißt, das Schlauchmaterial muss so beschaffen sein, dass eine angemessene Reinigung und Desinfektion möglich ist. Dennoch können eine zu hohe Konzentration, falsche Einsatztemperaturen oder zu lange Standzeiten das Schlauchmaterial beschädigen. Um eine angemessene Reinigung und Desinfektion der Schläuche sicherzustellen, sind die Anwender gut beraten, vom Anbieter bzw. Lieferanten der Schläuche schriftliche Unterlagen über Reinigungs- und Desinfektionsmittelbeständigkeiten anzufordern. Diese Listen sollten neben den Grundreinigungsmitteln und verschiedenen Kombinationspräparaten auch exakte Aussagen über die Belastungsdauer sowie die maximalen Einsatztemperaturen und Konzentrationen enthalten. Aufgrund der Vielfalt und der ständig wechselnden Zusammensetzungen der Produkte können die Beständigkeitslisten jedoch nicht alle Reinigungsmittel erfassen. Ist ein Mittel nicht aufgelistet, empfiehlt sich eine Anfrage beim Schlauchhersteller.
Optimiertes Eigenschaftsprofil
Mit Blick auf die Hygienesicherheit setzen die Anwender zunehmend auf hoch konzentrierte und aggressive Reinigungs- und Desinfektionsmittel sowie auf Temperaturen von weit über 100 °C. Damit steigen auch die Anforderungen an die Schläuche kontinuierlich. Dank der materialtechnologischen und konstruktiven Kompetenz, die sich aus über 100 Jahren Erfahrung in der Herstellung von Qualitätsschläuchen speist, trägt ContiTech dieser Entwicklung mit dem Fluoropal Food + Drink gezielt Rechnung. Der Hightech-Schlauch ist speziell für den Einsatz in der Lebensmittel- und Getränkeherstellung sowie in der pharmazeutischen und kosmetischen Industrie entwickelt worden. So ist die weiße Innenschicht des Vielzweckschlauchs aus hochwertigem Fluorkunststoff nicht nur besonders geeignet zum Durchleiten von fett- und ölhaltigen Medien, sondern auch beständig gegenüber allen üblichen Reinigungs- sowie Desinfektionsmitteln und nahezu allen Chemikalien. Auch können ihr extremste Temperaturen bis plus 125 °C, kurzzeitig sogar bis plus 150 °C, nichts anhaben. Der robuste Vielzweckschlauch entspricht zudem den Richtlinien der US-amerikanischen Arznei- und Lebensmittelzulassungsbehörde FDA. Damit ist sichergestellt, dass eine Geschmacks- oder Geruchsveränderung des durchgeleiteten Mediums ausgeschlossen ist. Die textile Druckeinlage macht den Fluoropal Food + Drink flexibel und knickfest. Die sehr gute Ozon- und Witterungsbeständigkeit der hochtemperaturbeständigen EPDM-Außenschicht verleiht dem Markenschlauch sehr gute Produkteigenschaften und einen hohen Gebrauchsnutzen. In der Kombination mit dem Pressarmatursystem Pagufix 3000 entsteht eine Schlauchleitung für einen hygienisch einwandfreien Durchfluss.
Höchstmaß an Produktionssicherheit
Aufgrund der chemischen Reinigungsprozesse, denen die Schlauchleitungen unterzogen werden, sind für die Befestigung von Schläuchen gemäß der Sicherheitsregeln des Merkblatts T 002 der BG-Chemie „Schlauchleitungen – sicherer Einsatz“ ausschließlich Press- oder Schalenfassungen sowie in Ausnahmefällen einvulkanisierte Schlaucharmaturen zulässig. Als besonders hygienisch gelten verpresste Armaturen. Bei guten Systemen wie Pagufix 3000 ist die Presshülse länger als der Schlauchstutzen, so entsteht beim Biegen kein Totraum, in dem sich Medium absetzen kann. Press- und Schalenarmaturen gewährleisten überdies ein Höchstmaß an Produktionssicherheit.
Nicht am falschen Ende sparen
Spezifische Kautschukmischungen, eine ausgeklügelte Verfahrenstechnologie, hochwertige Druckträgermaterialien und eine professionelle Armierung gewährleisten aber nicht nur einen hygienischen Durchfluss, sondern auch eine lange Lebensdauer der Schläuche und ein Maximum an Arbeitssicherheit – selbst bei stärkster Beanspruchung. Zwar ist die Langlebigkeit des Schlauchmaterials auf den ersten Blick nicht zu erkennen, im Betriebsalltag stellt sich aber bald heraus, welches Material anfänglich zwar teuer wirkte, dann aber durch seine Lebensdauer, Zuverlässigkeit und Sicherheit immer preiswerter wurde. Bei der Entscheidung für Schlauch und Armaturensystem sollte deshalb nicht nur der Anschaffungspreis den Ausschlag geben, sondern nach dem Total- Cost-of-Ownership-Verfahren sollten die möglichen Folgekosten durch Austausch und Entsorgung vorzeitig ermüdeten Materials Berücksichtigung finden.
Regelmäßige Prüfung als Prävention
Gleichwohl unterliegen Schläuche einer natürlichen Alterung. Darüber hinaus kann die Alterung durch starke mechanische Beanspruchung wie Biegen, Auftrommeln mit Motorkraft etc. sowie durch thermischen Einfluss wie das Überschreiten der maximalen Dampfeinwirkungsdauer stark beschleunigt werden. Daher sollten Schläuche jährlich wiederkehrenden Prüfungen (Druck- und Dichtheitsprüfung sowie Sichtprüfung auf äußere Beschädigungen) unterzogen werden. Diese Präventivmaßnahmen helfen nicht nur, die Lebensdauer der Schlauchleitungen erheblich zu verlängern. Indem sie Beschädigungen rechtzeitig vor dem Leitungsausfall anzeigen, können sie Medienverluste sowie Hygiene- oder Personenschäden verhindern helfen. Diese Prüfungen können entweder intern durch eine hierfür „befähigte Person für Schlauchleitungen” vorgenommen werden oder extern durch den technischen Handel. Diese Unternehmen haben in der Regel ausgebildete, geprüfte „befähigte Personen” und entsprechende mobile Prüfeinrichtungen. Mit seinem umfassenden Kundendienst – von der Montage und Armierung über die Prüfung bis hin zur Wartung der Schlauchleitungen –, seinem technischen Fachwissen und seiner Beratungskompetenz stellt der technische Handel ein wichtiges Bindeglied zwischen Hersteller und Verwendern dar.
prozesstechnik-online.de/cav0912444
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