Chemie

Im Handumdrehen sauber

ProCam Sanitary Membrandosierpumpe 3DS200 mit elektrischen Verstellungen und Druckschaltern
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Mit der Erweiterung der Dosierpumpenbaureihe ProCam um die CIP- und SIP- fähigen Aggregate ProCam Sanitary ist der Einsatz der bewährten Technik nun auch in Bereichen mit hohen Hygieneanforderungen möglich. Hochwertige Materialien mit geringer Oberflächenrauheit und eine strömungstechnisch optimierte Konstruktion der Membranpumpenköpfe und Ventile erleichtern die Reinigung der Komponenten vor Ort.

Jens Voigt

Die Dosierpumpen ProCam von Bran+Luebbe sind für die Dosierung, zum Mischen und zur Förderung von aggressiven, abrasiven, korrosiven, toxischen, explosiven, aber auch neutralen Flüssigkeiten geeignet. Der Anwendungsbereich der ProCam-Pumpen erstreckt sich von 0,5 bis 500 l/h je Pumpenkopf, bei einem maximalen Förderdruck bis 20 bar für mechanisch angelenkte Membranpumpen mit Feder/Nocken-Triebwerken, 30 bis 3000 l/h bei maximal 5 bar für Membranpumpen mit Verstellexzenter-Triebwerken und 0,1 bis 60 l/h bei maximal 80 bar für ProCam-Kolbenpumpen. Durch die Erweiterung auf die Baureihe ProCam Sanitary, mit Membranpumpen bis 500 l/h je Pumpenkopf bei maximal 20 bar, ist ein Einsatz auch im hygienischen Bereich der Kosmetikindustrie sowie in der pharmazeutischen Industrie und Biotechnologie möglich. Als Anwendungsbeispiele wären Parfümlösungen und Emulsionen für Cremes und Seife in der Kosmetik, Nährstoffe in der Biochemie und Pufferlösungen in der Chromatographie oder Lösemittel und Extrakte in der Pharmazie zu nennen.
Konstruktive Details
Einfache Reinigbarkeit und der Korrosionsschutz werden durch die Verwendung geeigneter Materialen, die über eine hohe Oberflächengüte mit geringer Rauheit verfügen, gewährleistet. Je nach Applikation kommen für die medienberührten Teile des Pumpenkopfs entweder Edelstahl 1.4571 mit einer Rauheit Ra von 0,8 µm oder Edelstahl 316 L mit Ra von 0,4 bis 0,8 µm zum Einsatz. Diese hohe Oberflächengüte wird durch Elektropolieren erzielt. Material nach Basel-Norm 2 (BN2) mit Deltaferritgehalt kleiner 1 % ist ebenfalls erhältlich. Die PTFE-Doppelmembranen und Ventildichtungen sind FDA-zertifiziert. Die Konstruktionen der Membranpumpenköpfe und der Ventile sind ebenfalls den Anforderungen an hygienische Sicherheit angepasst, indem sie strömungstechnisch so optimiert wurden, dass sie problemlos zu reinigen sind. Nicht nur der Pumpenkopf, sondern auch weitere Maschinenteile sind hygienisch ausgeführt, beispielsweise durch Lackierung mit FDA-zugelassenen Farben. Je nachdem, ob es sich um eine Lebensmittelapplikation oder eine Anwendung aus der Pharmazie handelt, wird eine entsprechende Anstrichprozedur durchgeführt. Die Membranpumpen der Baureihe ProCam Sanitary sind zudem CIP-fähig bis 150 °C und SIP-fähig mit Sattdampf von mindestens 121 °C. Die Pumpenanschlüsse sind in Clamp- oder Milchrohrausführung verfügbar. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, Mehrkopfpumpen mit bis zu sechs Triebwerken zur Rezepturdosierung vorzusehen.
Hohe Verfügbarkeit
Sind alle Teile einer Produktionsanlage gut zu reinigen und damit die hygienischen Risiken gering zu halten, ist mit einer höheren Verfügbarkeit zu rechnen, was wiederum eine höhere Produktionsrate bedeutet. Dies wird durch die zuverlässige und wartungsarme Ausführung der ProCam-Membranpumpen noch unterstützt. Die Pumpen zeichnen sich dabei durch ein kompaktes Triebwerksdesign und hermetisch dichte Pumpenköpfe mit serienmäßiger Membranzustandsüberwachung mittels Schlauchtülle oder Manometer bzw. Membranzustandssignalisierung durch ein Kontaktmanometer oder einen Druckschalter in Schutzart EExi aus. Aufgrund der geringen Hublängen und der aus laminiertem PTFE hergestellten Doppelmembranen lassen sich Standzeiten von über 20 000 Betriebstunden erzielen. Sollte es an der Arbeitsmembran trotzdem zu einem Schaden kommen, wird der Membranbruch unmittelbar angezeigt, die hermetische Abdichtung bleibt jedoch erhalten. Es ist dem Anwender überlassen, ob er die Membran sofort austauscht oder bis zum nächsten geplanten Stop der Produktion wartet, um eine Charge zu Ende zu fahren.
Flexibel einsetzbar
Ein weiteres Merkmal der ProCam-Baureihe besteht in ihrer Flexibilität und Anpassungsfähigkeit. Je nach Kundenwunsch können verschiedene Arten der Dosierstromeinstellung gewählt werden. So steht die serienmäßige manuelle Hublängenverstellung, ebenso wie eine elektrische Verstellung mit oder ohne Regler zur Verfügung. Der integrierte Regler ist in der Lage, ein 4…20-mA-Eingangssignal und -Ausgangssignal zu verarbeiten und kann so in einem Regelkreislauf eingebunden werden. Weiterhin stehen Antriebsmotoren für den Betrieb mit separaten oder integrierten Frequenzumformern bereit, auch für den explosionsgeschützten Bereich. Während die ProCam-Dosierpumpen in Edelstahlausführung bereits vor dem Inkrafttreten der Atex-Richtlinie für die Zonen 1 und 2 geeignet waren, sind es nun auch die Membranpumpen in Kunststoffausführung bis 500 l/h je Pumpenkopf. Durch eine einfache und innovative Modifikation kann auf kostenintensives Sondermaterial wie leitfähiger Kunststoff oder Hastelloy verzichtet werden, womit sich eine wirtschaftlich interessante Lösung für den Anwender bietet.
Die ProCam-Typen D850 und D3000 wurden mit Triebwerken der Novados H-Serie ausgerüstet, um die Atex-Richlinie 94/9/EG erfüllen zu können. Moderne Getriebetechnologie, integrierte Tauchschmierung zur Minderung der thermischen Belastung und ein modernes Dichtungskonzept zur Minimierung der Emissionen sowie eine optimierte Gehäuseform mit geschlossenem Pumpenhalter geben auch der Korrosion keine Chance. Durch diese Schritte sind auch die großen ProCam-Pumpen in den Gefahrenzonen 1 und 2 einsetzbar.
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