Optimales Schnittstellenmanagement bei Alexion

Komplettsystem aus einer Hand

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Für Alexion in Irland baute Müller ein maßgeschneidertes Komplettsystem für einen sicheren Warentransport, das zugleich auch den Personenschutz gewährleistet Bild: Müller
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Müller Processing beschäftigt sich seit über 50 Jahren mit dem Schnittstellenmanagement und kann mittlerweile auf unzählige Projekte zurückblicken. Ein echtes Vorzeigeprojekt ist ein Materialhandlingsystem für hochaktive Wirkstoffe, das im letzten Jahr beim Biotechspezialisten Alexion in Irland in Betrieb gegangen ist. Ein ganzes Jahr lang haben in einem gemischten Projektteam die Experten von Alexion und Müller Processing an der kundenspezifischen Lösung bis zur perfekten Umsetzung gearbeitet.

Für die Erweiterung der Produktionskapazitäten in Irland benötigte Alexion ein maßgeschneidertes Komplettsystem für einen sicheren Warentransport, das zugleich auch den Personenschutz während des Handlingprozesses berücksichtigt und gewährleistet. Das Handlingsystem sollte darüber hinaus den Warentransport innerhalb der Reinraumklasse C über mehrere Stockwerke bewerkstelligen. Ziel war es, die Materialien von 150 bis 500 kg über mehrere Stockwerke zu transportieren, um so die Einfüllstutzen an den Reaktoren mit Rohstoffen zu beschicken. Eines der wichtigsten Entscheidungskriterien des Projektes: Die Produktionsabläufe sollten zum einen mit Blick auf Volumenhandling, Bedienfreundlichkeit und Sicherheit effizient gestaltet und verbessert werden. Ein optimaler Arbeitsablauf entsteht, wenn Mensch und Maschine Arbeitsschritte perfekt aufeinander abstimmen können. Ein wichtiger Aspekt ist die Berücksichtigung des Personenschutzes, der u.a. über codierten Signalaustausch und parallel geschaltete Sicherheitssteuerungen (SPS Steuerung) gewährleistet werden kann. Eine Besonderheit des Projektes bei Alexion war der hohe Automatisierungsgrad, des es perfekt mit der entsprechenden Steuerung abzustimmen galt, dass für das Bedienpersonal jederzeit manuelles Eingreifen und eine doppelte Absicherung möglich ist, z. B. durch manuellen Signalaustausch des Transportkorbes je Stockwerk, Not-Aus und physische Gegenbestätigung für Freigaben. Für die Ingenieure von Müller Processing eine Selbstverständlichkeit und in einer sicheren Produktion eine unbedingte Notwendigkeit.

Hauptbestandteile der neuen Anlagen sind mobile Hubsäulen und Müller-Plattformsäulen im GMP-Design aus Edelstahl, die große Reaktoren in Reinraumzonen der Klasse C mit Rohmaterial beschicken, deren Einfüllstutzen zum Teil in 5 m Höhe liegen. Dort müssen dann automatisiert die Gebinde mit Hub- und Plattformsäulen aufgenommen werden, um sie an den Einfüllstutzen anzusetzen. Insgesamt lassen sich in den flexiblen Anlagen, je nach Auslegung, 150 kg bis 1,5 t variabel in verschiedene Stockwerke vertikal transportieren.

www.prozesstechnik-online.de

Suchwort: phpro0419müller


Autorin: Nadine Leisinger

Manager Marketing Services,

Müller


Matthias Meier ist Head of Global Customer Service & Marketing bei der Müller GmbH
Bild: Müller

Nachgefragt bei Matthias Meier

Herr Meier, ist die Zusammenarbeit im Projekt Alexion typisch für Müller Processing?

Meier: Ja, solche Umsetzungen sind typisch für uns. Vor allem der Ansatz, mit dem Kunden gemeinsam die Lösung zu entwickeln, hat sich über die letzten Jahre bewährt.

Worin liegt Ihre besondere Stärke bei solchen Projekten?

Meier: Wir verfügen über jede Menge Erfahrung und eine breite Palette an maßgeschneiderten Modulen für Misch-, Handling- und Containmentlösungen. Optimal aufeinander abgestimmt, sorgt die Vielfalt an Komponenten in unserem Portfolio für einen reibungslosen Produktionsprozess und verbessert so Anlageneffektivität bei gesenkten Gesamtbetriebskosten.

Welche weiteren Vorteile hat der Anwender bei diesen Projekten?

Meier: Eines unserer Rezepte heißt One-Stop-Shopping und bedeutet Komponenten und Module aus einer Hand auf einer einheitlichen Gerätebasis. Das bringt mehrere Vorteile, denn Komponenten und Systeme sind perfekt aufeinander abgestimmt. Insgesamt bedeutet das weniger Schnittstellen, weniger Abstimmungsbedarf, weniger Bedienungsvielfalt und weniger Komplexität und Fehlerquellen für den Anwender. All diese Faktoren summieren sich zu einem enormen Sparpotenzial.

Welche Dienstleistungen bieten Sie darüber hinaus an?

Meier: Service, Ersatzteilmanagement sowie anlagenspezifische Schulungen gehören auch zum Müller Processing Portfolio. Proaktiver After Sales Service ist hier unser Leitspruch. Durch vorausschauende Wartungen werden für unser Kunden die Kosten transparenter und planbarer. Unter einem effizienten Ersatzteilmanagement verstehen wir die Bevorratung nicht aller, jedoch der richtigen Ersatz- und Verschleißteile. Hier kommt uns wieder unsere Erfahrung zu Gute. Regelmäßige Trainings für das Bedienerpersonal gehören ebenso zu wichtigen und vorbeugenden Maßnahmen, damit ein sicherer Anlagenbetrieb gewährleistet bleibt.



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