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Ein Radarsensor für alle Fälle

Die Anwendung steht im Mittelpunkt
Ein Radarsensor für alle Fälle

War die Wahl des passenden Füllstandsensors bislang aufwendig und oft mit Rückfragen verbunden, so krempelt der Vegapuls 6X diesen Vorgang von Grund auf um. Im Mittelpunkt steht erstmals nicht mehr das Radarmessgerät, sondern die optimale Anwendung. Ein Radarsensor ist für alle Anwendungen einsetzbar – egal ob Feststoffe oder Flüssigkeiten gemessen werden sollen.

Seit über 30 Jahren nimmt die Radarmesstechnik im Portfolio des Füllstandspezialisten Vega einen besonderen Stellenwert ein. Die lange Erfolgsgeschichte umfasst Meilensteine, wie das Zweileiter-Radargerät und den 80-GHz-Radarsensor für Flüssigkeiten. In der Summe sind inzwischen weit über eine Million Radarmessgeräte weltweit im Einsatz. Immer ging es darum, die Sensoren weiter zu verbessern, sie noch zuverlässiger, genauer, robuster oder flexibler zu machen. So haben sich die Vega-Spezialisten auch dieses Mal mit der Frage auseinandergesetzt, wie sich der Füllstandsensor weiterentwickeln lässt, der scheinbar alles hat, was die Technik von heute zu leisten vermag. Das führte schließlich zu einem generellen Umdenken. Wenn die Sensortechnologie immer ausgereifter ist, muss es um die Erleichterung des Einsatzes gehen. Entstanden ist nun die Geräteserie Vegapuls 6X mit einem Radarsensor, der weit mehr bietet als die besten technischen Features.

Einfachheit steht im Fokus

Klassischerweise beginnt die Suche nach einem geeigneten Radarsensor mit der Frage, welche Frequenz den konkreten Einsatzfall wohl am besten abdecken könnte. 26 GHz, 80 GHz? Oder womöglich doch besser 6 GHz? Es folgen Überlegungen zu Medieneigenschaften, die die Messung beeinflussen könnten, anschließend zu den Besonderheiten vor Ort an der Messstelle. Dann wiederum geben womöglich Temperaturbereiche oder aggressive Medien Anlass zum Grübeln. Reicht dafür ein Standard-Prozessanschluss aus oder sind besondere Materialien für höchste Anforderungen die bessere Wahl – schon, weil man damit im Zweifelsfall auf der sicheren Seite ist? Und worauf sollte zusätzlich geachtet werden, wenn der Sensor große Füllhöhen messen soll oder etwa ganzjährig Wind und Wetter ausgesetzt sein wird? Solche und unzählige weitere Fragen machen eines deutlich: Wer die Wahl hat, hat die Qual. Kunden müssen aus einer Vielzahl von Radarsensoren wählen. Weil außerdem die Anwendungsbereiche an Vielschichtigkeit zunehmen und die Prozesse komplexer werden, ist bei der großen Zahl der Angebote ein guter Marktüberblick gefordert.

Der Radarsensor im Vegapuls 6X misst alle erdenklichen Füllstandanwendungen und macht damit die komplizierte Auswahl überflüssig. Das Gerät kann mithilfe eines Konfigurationstools ganz einfach anwendungsspezifisch zusammengestellt werden. Das Wichtigste dabei: Es gibt zunächst nur einen Sensor zur Auswahl. Nach der Eingabe, ob es sich um eine Feststoff- oder Flüssigkeitsanwendung handelt, beginnt die gezielte anwendungsspezifische Konfiguration. Es können bereits alle Einstellungen für die Inbetriebnahme im Konfigurator hinterlegt werden. Das Radarmessgerät wird dann fertig ausgeliefert und muss nur noch angeschlossen werden.

Sicherheit in vier Stufen

Der Vegapuls 6X wartet darüber hinaus mit einem umfassenden Sicherheitskonzept auf. Die funktionale Sicherheit ist gewährleistet, indem der Sensor die Anforderungen des korrespondierenden Integrity Level erfüllt. Zertifiziert nach IEC 61508 weisen Vegapuls-6X-Geräte außergewöhnlich gute SIL-Kennzahlen auf, die den Sicherheitsaufwand für Anlagenbetreiber reduzieren. Gleichzeitig ist der Schutz von Menschen, Umwelt und Maschinen den strengen Vorgaben entsprechend umgesetzt.

Ein weiterer Fokus liegt auf der Cybersecurity. Hier erfüllt der Vegapuls 6X konform nach IEC 62443 die strengsten Anforderungen an sichere Kommunikation und auch Zugangskontrolle. Er gewährleistet damit ganzheitliche Sicherheit des Prozesses bis in das Leitsystem.

Ein wichtiger dritter Punkt der umfassenden Sicherheitsausstattung ist ein System zur Selbstdiagnose. Es erkennt lückenlos, ob die sichere Funktion des Sensors beeinträchtigt wurde und leistet einen wesentlichen Beitrag zur höheren Verfügbarkeit und Leistungsfähigkeit des Sensors.

Zentral über diesen wichtigen Eigenschaften steht ein Radar-Chip der zweiten Generation direkt aus dem Hause Vega. Weil am Markt kein Chip verfügbar war, der alle Anforderungen erfüllt hätte, machte sich das Forschungs-und-Entwicklungs-Team an die Arbeit, diesen selbst von Grund auf zu designen. Das Ergebnis fasst ziemlich komplett die Radarerfahrung aus mehr als drei Jahrzehnten zusammen. Der Chip zeichnet sich durch einen geringen Energieverbrauch, hohe Empfindlichkeit, skalierbare Architektur und universelle Einsetzbarkeit aus. Ganz ohne zusätzliches Kabel lassen sich das Antennensystem und der Chip direkt miteinander verbinden.

Der Vegapuls 6X komplettiert das Radarmesstechnikprogramm durch vier wichtige Innovationen: mehr Sicherheit und Selbstdiagnose, spezielle Radar-Chiptechnologie und einfachere Bedienung. Darüber hinaus hat die Technik heute insgesamt einen so hohen Stand erreicht, dass nicht die sichere Funktion der Knackpunkt ist, sondern eigentlich nur noch die falsche Sensorwahl ein Risiko darstellen kann. Durch die neue Herangehensweise bietet sich mit dem Vegapuls 6X in in den allermeisten Fällen immer die richtige Sensorausführung für die jeweilige Anwendung. Für den Rest an Spezialanwendungen stehen weiterhin die erfahrenen Anwendungstechniker und das weitere Geräteprogramm von Vega zur Verfügung.

Vega Grieshaber KG, Schiltach


Autorin: Claudia Homburg

Marketing,

Vega

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