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Sensoren frei wählbar

Analysenmessgerät nutzt offenen Standard
Sensoren frei wählbar

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Neben den marktüblichen analogen Sensoren unterstützt das Analysenmessgerät Stratos Pro auch den Memosens-Standard für kontaktlose digitale Sensoren. Mit diesem Standard verfolgen Hersteller und Systemlieferanten das Ziel einer herstellerunabhängigen Austauschbarkeit der Sensorik. Das Widescreendisplay des Messumformers zur Bestimmung von pH-Wert, Redox-Potenzial, Leitfähigkeit oder Sauerstoff wechselt zudem entsprechend des jeweiligen Betriebszustands seine Farbe.

Mit einer farbigen Darstellung und einer übersichtlichen Anzeigegestaltung be-rücksichtigt Knick die Ergebnisse einer Namur-Studie, die als größte Ursache für Ausfallzeiten die Fehlbedienung von Analysengeräten identifiziert. Das Widescreen-LC-Display des Messumformers Stratos Pro zur Bestimmung von pH-Wert, Redox-Potenzial, Leitfähigkeit oder Sauerstoff erlaubt durch die Signalisierung des jeweiligen Betriebszustands in sechs verschiedenen Farben die intuitive Erfassung des jeweiligen Betriebsmodus. Im Messmodus ist das Display weiß. Die Anzeige im Informationsmodus leuchtet grün, das Diagnosemenü türkis. Der Hold-Modus, in dem sich das Gerät zum Beispiel während einer Kalibrierung befindet, wird durch ein orangefarbenes Display signalisiert. Diagnosemeldungen, zum Beispiel Wartungsbedarf oder Sensorverschleiß, werden mit einem Magenta-Farbton gemeldet. Intensives Rot signalisiert dem Bediener eine Alarmmeldung; rotes Blinken des Displays macht ihn auf unzulässige Eingaben aufmerksam. Sprachenunabhängige, selbsterklärende Piktogramme sorgen auch bei den Anzeigeelementen für hohe Übersichtlichkeit. Längere Textanzeigen in großer, gut lesbarer Schrift lassen sich horizontal scrollen, da Betrachter eine Laufzeile auf diese Weise leichter und zuverlässiger erfassen als Text in umspringenden Zeilen. Dabei sorgt das kontraststarke LC-Display auch bei schwierigsten Lichtverhältnissen jederzeit für gute Lesbarkeit.

Keine Einschränkungen
Dank der Schaltungstechnologie, über die die 2-Leiter- und die 4-Leiter-Ausführungen des Stratos Pro verfügen, unterliegt die Auswahl der verwendbaren Sensoren keinen Einschränkungen. So können sowohl Analogsensoren als auch Memosens-Sensoren unterschiedlicher Hersteller problemlos mit dem Gerät betrieben werden. Der offene Memosens-Standard spezifiziert Steckersysteme für Sensoren, die Messdaten und Speisespannung induktiv übertragen.
Kernstück der Memosens-Technologie ist eine Messwertverarbeitung, die auf Basis induktiver, kontaktloser Datenübertragung und Energieversorgung bereits im Sensorsteckkopf erfolgt. Sensorrelevante Daten können direkt im Sensor gespeichert und ausgewertet werden. Zudem zeichnet sich das System durch einen Bajonettverschluss aus, der ohne Kabelverdrehung das einfache Stecken und Trennen ermöglicht und die digitalisierten Messwerte kontaktlos vom Sensor zum Stratos Pro überträgt. Die Steckverbindung hat keine Kontakte und ermöglicht durch induktive Kopplung eine perfekte galvanische Trennung und störungsfreie Datenübertragung.
Der Anschluss eines Solution Grounds als Potenzialausgleich wird bei dieser Technik nicht benötigt. Weitere Vorteile der Memosens-Technik liegen in der Speicherung sensorspezifischer Daten im Sensorkopf, wodurch sich die Sensoren im Labor vorkalibrieren lassen, und in der problemlosen Handhabung der Sensoren unter rauen Bedingungen – sogar ein Stecken des Systems unter Wasser ist möglich. Bei herkömmlicher Sensortechnologie können unterschiedliche Faktoren wie Feuchtigkeit, Korrosion und Ablagerungen an den Kontakten die Messwerte verfälschen. Auch zu lange oder ungeeignete Kabel verursachen hier Störungen, die zum Ausfall der Messung führen können. Die Memosens-Technik verbessert deutlich die Qualität der Messungen bei einer gleichzeitigen Verringerung der Instandhaltungskosten. Die bereits vorkalibrierten Sensoren erreichen eine längere Lebensdauer als herkömmliche Produkte und reduzieren mögliche Prozessstillstandzeiten. Die neuen Analysenmessgeräte aus der Stratos-Pro-Serie verbinden die Vorteile der kontaktlosen Übertragungstechnik mit leistungsfähigen Funktionen zur vorausschauenden Diagnostik. Dazu zählen die Ermittlung der Sensorreststandzeit, Verschleißanzeige, Kalibrierhistorien mit adaptivem Kalibriertimer sowie eine kontinuierliche Sensorüberwachung.
2-Leiter- und 4-Leiter-Geräte
Knick bietet Stratos Pro in 2-Leiter- und in 4-Leiter-Ausführungen an. Obwohl die 2-Leiter-Ausführungen mit sehr geringen elektrischen Leistungen auskommen müssen, verfügen auch sie über die farbige Display-Hinterleuchtung. 2-Leiter-Ausführungen sind in Ex- und Nicht-Ex-Varianten erhältlich. Die Modelle für den Einsatz in explosionsgefährdeten Umgebungen sind für die Ex-Zone 1 / Class 1 Division 1 (mit Sensor in Zone 0) ausgelegt. Zur Übertragung eines zweiten Messwerts verfügen die Geräte über einen weiteren Stromausgang. Ebenso besitzen sie für eine externe Hold-Auslösung oder die externe Umschaltung von Parametersätzen zwei Digitaleingänge. Darüber hinaus sind sie mit einem analogen Stromeingang zur Erfassung eines Temperatur- oder Drucksignals ausgestattet. Lieferbar ist auch eine Gerätevariante für den Betrieb zweier Leitfähigkeitssensoren, um beispielsweise den pH-Wert gemäß der VGB-Richtlinie 450 L zu berechnen. Die 4-Leiter-Versionen sind mit einem VariPower-Weitbereichsnetzteil ausgestattet, das den sicheren Betrieb bei Netzversorgungen von 20…253 V(AC/DC) auch bei unterschiedlicher Qualität des jeweiligen Versorgungsnetzes gewährleistet. Auch der Betrieb im Ex-Bereich Zone 2 / Class 1 Division 2 ist möglich. Sowohl die 2-Leiter- als auch die 4-Leiter-Geräte unterstützen Hart-Kommunikation und sind für marktübliche Asset-Management-Systeme der führenden Prozessleitsystemhersteller zertifiziert.
Für die Praxis gerüstet
Das Kunststoffgehäuse mit der Schutzart IP 67 zeichnet sich durch Bruchsicherheit, Korrosionsresistenz und UV-Beständigkeit aus und ermöglicht den Einsatz des Stratos Pro auch unter extrem rauen Bedingungen und in Temperaturbereichen von -20 bis +65 °C auch im Ex-Bereich.
Die hohe Kratzfestigkeit des Displayfensters basiert auf einem gehärteten, 3 mm dicken Sicherheitsglas, das mit einer speziellen Fertigungstechnik während des Spritzvorgangs direkt mit dem Kunststoffgehäuse verbunden wird. Die glatte Front mit speziell abgedichteten Elastomer-Bedientasten, die praktisch nicht hervorstehen, bietet keine Angriffsfläche für mechanische Einwirkungen. Die gesamte Elektronik ist vollständig im Türmodul eingekapselt. Das große Untergehäuse lässt sich getrennt vormontieren. Unbefugtes Öffnen des Gehäuses löst über einen Türkontaktschalter eine Logbucheintragung aus, was insbesondere für pharmazeutische Prozesse erforderlich ist (Audit Trail nach 21 CFR Part 11). Das Logbuch kann bis zu 200 Einträge speichern.
Online-Info www.cav.de/0710427
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