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Mit Digitalisierung zu mehr Produktivität

Siemens auf der Hannover Messe 2015
Mit Digitalisierung zu mehr Produktivität

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Auf der Vorpressekonferenz zur Hannover Messe 2015 stellte Siemens in Erlangen das Konzept für den Messeauftritt sowie neue Produkte vor, die im April auf dem Stand D35 in Halle 9 zu sehen sein werden. Dabei steht über alle Geschäftsbereiche hinweg die Digitalisierung im Vordergrund. Denn die Digitalisierung hat sich zum entscheidenden Wachstumshebel in nahezu allen Branchen der Industrie entwickelt.

„Wir gehen davon aus, dass das Internet die Digitalisierung in der Industrie weiter beeinflussen wird“, sagte Anton S. Huber, CEO der Division Digital Factory, auf der Pressekonferenz im Vorfeld der Hannover Messe 2015. Als zentraler Schlüssel zu mehr Produktivität, Effizienz und Flexibilität steht sie daher im Mittelpunkt des Auftritts von Siemens auf der Hannover Messe 2015. „Produzierende Unternehmen stehen unter hohem Druck. Die Kunden erwarten, dass sie schnell Zugang haben zu den Waren und diese flexibel konfigurieren können. Wer das nicht bieten kann, fällt hinten runter“, so Huber. Mit einer einfachen Automatisierung der Produktion ließe sich dieses Ziel nicht erreichen. Einfache Automatisierung kann die Qualität der Produkte steigern, jedoch nicht die gesamte Wertschöpfungskette. „Heute sind echte Effizienzsprünge nur noch zu erreichen, wenn wir Systeme und Prozesse entlang des gesamten Produkt- und Produktionslebenszyklus eng miteinander verzahnen und optimieren. Die Digitalisierung eröffnet produzierenden Unternehmen ganz neue Möglichkeiten, Produkte und Lösungen schnell und effizient zu entwickeln und zu fertigen. Wer diese Chancen konsequent nutzt, besitzt entscheidende Wettbewerbsvorteile“, erklärte Huber.

Der Weg zu Industrie 4.0
Unter dem Motto „On the way to Industrie 4.0 – Driving the Digital Enterprise“ wird Siemens auf 3500 m² in Halle 9, Stand D35 verschiedenste Lösungen und Produkte aus den konzernweiten Wachstumsfeldern Elektrifizierung, Automatisierung und Digitalisierung ausstellen. Dabei wird die Einbindung erneuerbarer Energien in das Energiesystem ebenso betrachtet wie eine Vielzahl industrieller Lösungen wie Totally Integrated Automation (TIA), Integrated Drive Systems (IDS), Industriesoftware sowie datenbasierte Services. Im „Digitalisierungsforum“ seines Messestandes präsentiert das Unternehmen außerdem konkrete Anwendungsbeispiele für digitale Technologien in der Fertigungs- und Prozessindustrie sowie im Maschinenbau.
„Der komplette Produkt- und Produktions-Lifecycle lässt sich bereits heute durchgängig integrieren. Damit erhöhen wir die Produktivität und Effizienz unserer Kunden und stärken somit ihr Geschäft“ erklärte Huber. Besondere Aufmerksamkeit richtet Siemens dabei auf die Verschmelzung der virtuellen mit der realen Welt: „Die digitale Fabrik ist keine Vision mehr. Schon heute tragen wir einen bedeutenden Teil dazu bei. Unsere Softwarelösung Teamcenter fungiert als zentraler Data Backbone. Entscheidend für eine bessere Fertigung mit mehr Effizienz und einer kürzeren Time-to-Market ist die vollständige digitale Abbildung der gesamten Wertschöpfungskette eines Unternehmens.“ Siemens versorgt bereits 12500 Ingenieure weltweit mit Daten aus Teamcenter. Das Unternehmen arbeitet selbst mit der Software.
Lösungen für die Prozessindustrie
Auch in der Prozessindustrie geht Siemens neue Wege. „Die aktuellen Markttrends gehen in Richtung Modularisierung, die digitale Abbildung der Produktionsschritte und die Kommunikation der einzelnen Maschinen in der Anlage untereinander“, sagte Peter Herweck, CEO der Division Process Industries and Drives. „Mit unserem Portfolio für die Prozessindustrie bieten wir nachhaltige Lösungen von der Konzeption über das Engineering bis hin zur Instandhaltung und Modernisierung.“ Im Digitalisierungsforum des Messestandes zeigt ein Flüssigkeitskreislauf die digitale Integration einer Komponente in die vorhandene Anlage. Die Planung und das Engineering mit der Softwarelösung Comos in Verbindung mit dem Prozessleitsystem Simatic PCS 7 ermöglichen die Zusammenführung von Daten aus dem Engineering und der Automatisierung. Mit Comos Walkinside wird diese Integration realistisch in 3D visualisiert.
Maximale Energieeffizienz
In der Antriebstechnik präsentiert Siemens neue Komponenten des „Integrated Drive Systems“ (IDS). Simotics-Reluktanzmotoren mit maximaler Energieeffizienz und höchster Dynamik, eine neue Achshöhe der Niederspannungsmotoren Simotics FD sowie die modularen Hochspannungsmotoren Simotics HV M erweitern das umfangreiche Portfolio. Herweck: „Unsere Kunden aus den Prozessindustrien müssen heute mit einem hohen Maß an Komplexität umgehen und dabei maximale Energieeffizienz anstreben Mit IDS bieten wir ein umfangreiches und durchgängiges Angebot an integrierten Antriebssystemen: Nahezu jede Siemens-Antriebskomponente lässt sich nahtlos in jedes Antriebssystem, jede Automatisierungsumgebung und in den gesamten Lebenszyklus der Anlage integrieren. Damit verbessern wir den gesamten Workflow über alle Schritte der Wertschöpfungskette hinweg.“ Weil die Antriebe mit der Steuerungs- und Fertigungsebene durchgängig vernetzbar sind, werden intelligente, selbstoptimierende und autonome Fertigungsabläufe möglich.
Halle 9, Stand D35
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