Chemie

Mit Sicherheit schön

Der Linx-Drucker ist ein richtiges Arbeitspferd. Im Gegensatz zu vielen anderen Druckern existiert bei den 62ern ein permanenter, kontinuierlicher Tintenstrahl.
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Seit 2004 müssen Kosmetika über eine so genannte PAO-Codierung verfügen. Sie gibt an, wie lange ein Kosmetikum nach dem Öffnen der Flasche noch haltbar ist. Der Augsburger Kosmetikhersteller Dr. Grandel setzt hierfür einen Linx-6200-Drucker ein. Vorteil dieser Drucker ist der integrierte Logo-Editor, mit dem das Logo – ein Tiegel mit geöffnetem Deckel – direkt im Drucker erzeugt werden kann.

Die Wurzeln des Unternehmens liegen in der Pfadermühle mit 1000-jähriger Tradition. Diese erhielt Dr. Felix Grandel 1936 als mütterliches Erbe. Als Chemiker und Ernährungswissenschaftler war er aber weniger an der Mehlerzeugung interessiert, als vielmehr an den Nebenprodukten der Mühle, wie Weizenkleie und Schrot. Eines der ersten Ergebnisse seines Forscherdrangs war die Extrahierung von Vitamin E aus den genannten Rohstoffen – Grundstein der daraus entstehenden Keimdiät GmbH. Heute wird das Unternehmen in nächster Generation von Michael Grandel erfolgreich geführt und hat sich zum bedeutendsten konzernunabhängigen Hersteller von Markenprodukten rund um das Thema natürliches Gesund- und Schönsein entwickelt. Tochtergesellschaften und Auslandsvertretungen in mehr als 40 Ländern mit über 230 Mitarbeitern sorgen für weltweite Verbreitung. Die Säulen des Unternehmens bilden heute die Bereiche Kosmetik und Nahrungsergänzungsmittel.

Ein so international ausgerichtetes Unternehmen weist natürlich alle gängigen Qualitätszertifizierungen wie zum Beispiel der GMP auf. Folglich sind damit auch entsprechende Kennzeichnungsaufgaben verbunden. Jüngstes Beispiel für diese Kennzeichnungspflicht im Kosmetikbereich ist die seit Mitte 2004 geforderte PAO-Codierung. PAO bedeutet Period After Opening und gibt in Monaten an, wie lange ein kosmetisches Präparat nach dem Öffnen verwendet werden kann. Der Verbraucher erkennt es an dem Symbol eines stilisierten offenen Kosmetiktiegels.
Schon seit vielen Jahren setzt man bei Dr. Grandel auf InkJet-Kennzeichnungstechnik von Bluhm Systeme. Im Einsatz sind dort fünf Continous-InkJet-Drucker Linx 6200 für die Kennzeichnung von Haltbarkeitsdatum und Chargennummern.
Konstanter Tintenstrahl
Die Linx-Continous-InkJet-Drucker sind richtige Arbeitspferde. Im Gegensatz zu vielen anderen Druckern existiert bei den 62ern ein permanenter, kontinuierlicher Tintenstrahl. Die elektrisch leitfähige Tinte schießt im Druckkopf aus der Düse heraus, fliegt durch eine Ladeelektrode und wird, je nachdem wo der Tropfen hinfliegen soll, entsprechend aufgeladen. Weiter geht’s in Richtung der Ablenkplatten. Hier wird ein elektrisches Feld mit einer Spannung von 8000 V gebildet. Je nachdem welche Ladung die Tintentröpfchen in der Ladeelektrode mitbekommen haben, werden sie positionsgenau abgelenkt. Entweder geht die Flugbahn Richtung Produkt, um das gewünschte Schriftbild zu erzeugen, oder es geht geradeaus weiter, hinein in das Gutter. Dieses Gutter ist die Rückführ- und Absaugeinrichtung der Linx-Drucker. Von hieraus gelangt die Tinte, die nicht für das Drucken benötigt wird, wieder zurück in den Tintenkreislauf. Dies alles geschieht mit unglaublicher Geschwindigkeit und Präzision. Pro Sekunde werden dabei 80 000 Tropfen gebildet, aufgeladen, von den Sensoren gemessen und abgelenkt. Sie bilden das gewünschte Schriftbild. Würde man die Größenverhältnisse auf einen 1 cm dicken Wasserstrahl hochrechnen, käme dies der Situation gleich, als wolle man mit einem Gartenschlauch ein ca. 1 m großes Fenster in 65 m Entfernung treffen.
Logos selbst erstellen
Über die Aufgabe des PAO weiß Martin Schmitz, Betriebsleiter und Prokurist bei Dr. Grandel, zu berichten: „Für alle unsere Chargenkennzeichnungen setzen wir die Linx-Drucker ein. Die besonders kleinen und kniffligen Codierungen werden von einem Linx 6200 in unserer Außenstelle, der Behindertenwerkstatt UWA, durchgeführt. Der Aufdruck der Period-After-Opening musste jedoch in Verbindung mit dem Logo des aufgeklappten Tiegels erfolgen. Einer der zahlreichen Vorteile des Linx-6200-Druckers ist der integrierte Logo-Editor. Mit diesem einfach zu bedienenden Editor haben wir dann direkt auf dem Drucker das benötigte Logo erzeugt und auch auf die anderen Drucker übertragen. Somit konnten wir auch diese neue Kennzeichnungsaufgabe mit den Bluhm-Druckern schnell und einfach lösen.“ Die Frage, warum gerade die Linx-Drucker so erfolgreich bei Dr. Grandel eingesetzt werden, beantwortet Schmitz: „Seinerzeit gab es bei unseren Codierungen eine besondere Aufgabenstellung. Die Verpackungen waren mit einer speziellen Lackierung versehen, auf denen die Codierfarbe nicht rechtzeitig trocknete. Mit Bluhm Systeme haben wir verschiedene Tests gefahren, aus denen eine besondere, schnell trocknende Tinte resultierte. Mit dieser speziellen Tinte konnten die nötigen, extrem kurzen Trocknungszeiten von max. zwei Sekunden realisiert werden.“
Stark durch einfaches Handling
Die Continous-InkJet-Drucker zeichnen sich durch einfaches Handling und höchste Flexibilität aus. Der Bediener wird nicht mit unnötiger Technik belastet. Die Drucker melden sich, wenn ihnen z. B. Tinte oder Solvent fehlt. Sauber, schnell und einfach lassen sich die Nachfüllkartuschen mit den gewünschten Flüssigkeiten befüllen. Und wenn die Zeit gekommen ist, dass die Drucker eine Wartung haben möchten, so wird auch dies per Meldung im Display in Klarschrift angezeigt. Ein großer Vorteil dabei: Erscheint die Meldung des erforderlichen Service, bleiben die Drucker nicht einfach mitten in der Produktion stehen, sonder arbeiten unverzagt weiter. Bei der nächsten passenden Gelegenheit können dann die entsprechenden Arbeiten vollzogen werden. Zum Thema des Handlings nochmals Martin Schmitz: „Unsere Mitarbeiter kommen sehr gut mit den Linx-Druckern zurecht. Im Rahmen der kleinen Losgrößen in den Ulrich-Werkstätten-Augsburg muss sehr häufig, dabei schnell und einfach ein Textwechsel durchgeführt werden. Und das klappt alles prima.“ Auch in der normalen Produktion bei Dr. Grandel werden die Drucker immer an anderen Standorten eingesetzt. Mit wenigen Handgriffen lässt sich das System von einer Produktionslinie an die nächste umsetzen.
Die nächsten Schritte die man bei Dr. Grandel plant: Einige Mitarbeiter sollen in das Thema der Service- und Wartungsarbeit von Bluhm Systeme eingewiesen werden, um die jährliche Systemwartung selbst durchzuführen.
Halle 1, Stand 147
cav 512

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