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Dimensionierungs-Tool für die Wasseraufbereitung ergänzt

Dimensionierungs-Tool für die Wasseraufbereitung praxisgerecht ergänzt
Mit Ultrafiltration und Wasserbibliothek

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Das Dimensionierungstool für die Wasseraufbereitung Lewaplus wird bereits in 60 Ländern auf sechs Kontinenten eingesetzt Bild: Lanxess
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Pünktlich zur Aquatech hat der Spezialchemie-Konzern Lanxess seine Auslegungssoftware Lewaplus für die Wasserindustrie umfassend ergänzt. Die Dimensionierung von Umkehrosmose- und Ionenaustausch-Systemen ist jetzt noch praxisgerechter und komfortabler. Zudem gibt es die Möglichkeit, die Methode der Ultrafiltration in die Planung einzubeziehen.

Die Ultrafiltration dient als Vorbehandlung für die Umkehrosmose – und zunehmend auch für Ionenaustauscher-Anwendungen. Sie klärt und desinfiziert das Wasser in einem Schritt und ist eine Alternative zur konventionellen Filtration bei der Wasserreinigung, mit einer deutlich konstanteren Wasserqualität im Filtrat. Die Ultrafiltration ersetzt oft auch andere konventionelle Behandlungstechniken und die Mikrofiltration, da sie auch kleinere Partikel entfernt und damit die Ablagerungen in den folgenden Prozessschritten deutlich reduziert. Dadurch ist ein stabilerer Prozess möglich. Rund ein Drittel aller neu gebauten UO-Anlagen haben eine vorgeschaltete Ultrafiltration – die Tendenz ist steigend. Lanxess vertreibt weltweit hochwertige Ultrafiltrationsmembranen und -systeme der Marke Gigamem des französischen Herstellers Polymem. Um komplexe Wasseraufbereitungsanlagen auch mit Ultrafiltrationstechnologie auszulegen, hat das Unternehmen jetzt auch diese Vorbehandlung in seine Software integriert.

Wasserbibliotheken anlegen

Lewaplus bietet den Nutzern darüber hinaus auch die Möglichkeit, eine eigene Wasserbibliothek anzulegen. Denn häufig hat der Anwender keine oder nur eine unvollständige Wasseranalyse für seine Anlagenplanung zur Verfügung. Er kann dann auf die Daten zurückgreifen, die in Lewaplus hinterlegt sind. Bei Lanxess plant man, die Stammdaten mit zusätzlichen Wasserarten zu erweitern. Jetzt sind bereits Parameter von Seewasserqualitäten unterschiedlicher Regionen enthalten.

Kosten im Blick

Auf der Aquatech wurde auch ein neues Kostenmodul vorgestellt, das in Lewaplus zur Verfügung steht. Mit ihm können die
Investitions- und Betriebskosten einer
Ionenaustauscheranlage bestimmt werden. Die Investitionskosten schließen Installationskosten der Anlage sowie die Beschaffungskosten der Ionenaustauscherharze ein. Die Betriebskosten umfassen Aufwendungen für die Regeneration sowie für Wasserversorgung und Abwasserentsorgung. Eine Kostenprognose unterstützt den Benutzer beim Abschätzen der Kosten über die geplante Gesamtlaufzeit der Anlage (Total Cost of Ownership).

Die neuen Berechnungsoptionen stehen für alle Ionenaustauscher-Module in Lewaplus zur Verfügung und ermöglichen so den Kostenvergleich verschiedener Anlagenentwürfe und Prozesse. Sie erweitern die bereits vorhandene Kostenkalkulation für UO-Anlagen. Gleiche Berechnungsparameter erlauben einen direkten Vergleich der Kosten von Umkehrosmose- und Ionenaustauscher-
Anlagen.

Lanxess AG, Köln


Autor: Dr. Jens Lipnizki

Leiter Technisches Marketing Membranen,

Lanxess

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