Akzo Nobel ersetzt verteilte Steuerung durch ein zentrales Leitsystem

Aus drei mach eins

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Das Akzo-Nobel-Tanklager Nr. 6, am Standort Hilden bei Düsseldorf, ist ein integraler Bestandteil des globalen Geschäftsbereichs für Hochleistungsbeschichtungen und spielt in nahezu allen Produktionsbereichen eine wichtige Rolle. Um auch weiterhin höchsten Qualitäts- und Sicherheitsansprüchen zu entsprechen, hat das Unternehmen die verteilte Steuerung des Tanklagers durch ein zentrales Leitsystem ersetzt und im Zuge dessen die Anlage modernisiert.

Seit mehr als 145 Jahren dient der Akzo-Nobel-Standort Hilden der Lackherstellung. Für die Modernisierung des Tanklagers Nr. 6 am Standort suchte das Unternehmen einen Partner, der das Know-how eines Großunternehmens mit der persönlichen Nähe und Flexibilität eines Unternehmens vor
Ort in sich vereint. Gemeinsam mit Endress+Hauser wurde die konzeptionelle Entwicklung und Umsetzung des Projekts durchgeführt. Um die Zukunftssicherheit der Anlage sicherzustellen, wurden drei Zielsetzungen festgelegt. Diese setzten sich aus der Steigerung der Verfügbarkeit, der technischen Flexibilität sowie einer Verbesserung der Sicherheitstechnik, verbunden mit Arbeitssicherheit, durch eine Umsetzung nach SIL zusammen. Dabei war von besonderer Bedeutung, den laufenden Betrieb der Anlage während des Umbaus sicherzustellen und Stillstände zu vermeiden.

Der Projektleiter von Endress+Hauser begleitete das Akzo-Nobel-Projektteam dabei in enger Zusammenarbeit von Beginn bis zur Fertigstellung der Anlage. Diese beinhaltete die Beratung, das Engineering, die Programmierung, den Rück- und Aufbau der Anlage sowie die Inbetriebnahme und die Schulungen der Fachkräfte. Das Engineering setzte sich dabei aus der Integration des von Akzo Nobel entworfenen Lastenheftes in ein Pflichtenheft, die Schaltplanerstellung mit E-Plan, den Schaltschrankbau sowie die Programmierung und Migration der PCS7-Software zusammen. Bei der Geräteauswahl wurden mithilfe moderner Engineeringtools die Anforderungen von Akzo Nobel hinsichtlich Betriebssicherheitsverordnung, Ex-Schutz, VDE- und WHG-Vorgaben realisiert und die Komponenten nach SIL installiert.

Zusammenführung der Steuerungen

Ein weiterer wichtiger Punkt war die Zusammenführung der verschiedenen Steuerungen sowie die Visualisierung des gesamten Systems für das Bedienpersonal und den LKW-Fahrer auf einem 55″-Monitor an der Außenfassade der Anlage. Um das Tanklager zentral steuern zu können, wurden die drei alten Steuerungen auf eine PCS7-Steuerung migriert. Der Umbau wurde dabei Tank für Tank parallel zum laufenden Betrieb umgesetzt und getestet. Ebenso hat Endress+ Hauser den Rück- und Wiederaufbau der Anlage sowie die Schaltschrankbauplanung und Elektroinstallation durchgeführt. Nach erfolgreicher Montage wurde das Tanklager durch das Akzo-Nobel-Projektteam zusammen mit dem Programmierer und dem regionalen Service von Endress+Hauser in Betrieb genommen. Dazu gehörten die Parametrierung aller Systemkomponenten, die Simulation der Systemfunktionalitäten, Testläufe mit dem Verladeprodukt zur Kontrolle des Gesamtsystems sowie die Feststellung und Prüfung der Messgenauigkeit. Mit diesem Vorgang wurde sichergestellt, dass alle gelieferten Komponenten korrekt miteinander arbeiten. Alle Systemeinstellungen und Parametrierungen wurden dem Kunden in einer Projektdokumentation übergeben. Aufgrund der erfolgreichen Projektdurchführung sollen weitere Tanklager gemeinsam modernisiert werden.

www.prozesstechnik-online.de

Suchwort: cav0218endresshauser


Autor: Simon Merklin

Marketingmanager Automatisierung,

Endress+Hauser



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