Deutschland im Visier der Chemieparkbetreiber

Neue Investoren braucht das Land

Die Betreibergesellschaft des Standortes Knapsack macht sich für den Standort Deutschland stark
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Nach der Umstrukturierung der unternehmenshomogenen Standorte zu inhomogenen Chemiestandorten nehmen die Betreibergesellschaften die Aufgabe wahr, sich um Standortattraktivität zu kümmern. Damit sind sie die natürlichen Verbündeten all derer, die sich für den Standort Deutschland stark machen.

Der Chemiepark Knapsack war einer der ersten seiner Art in Deutschland. Die Betreibergesellschaft InfraServ Knapsack blickt auf nunmehr fast acht Jahre Standortentwicklung zurück. Das Betreiben und die Weiterentwicklung des Standortes gehört zu ihren ureigensten Aufgaben, zum Kerngeschäft. Sie muss dafür sorgen, dass auch in Zukunft noch zu attraktiven Marktbedingungen Chemie in Deutschland produziert werden kann.

Während in der globalisierten Weltwirtschaft der Fokus der klassischen Chemiekonzerne und -unternehmen bei Standortentscheidungen vorwiegend produktorientiert ist, liegt er bei den Standortbetreibergesellschaften auf den Ressourcen. Die Weiterentwicklung der Infrastruktur, die Gestaltung der Rahmenbedingungen für eine günstige Energieversorgung, das standortlogistische Feintuning und die kundenorientierte Optimierung der Standortdienstleistungen sind tägliche Herausforderung.
Auch wenn es unterschiedliche Modelle der konkreten Ausgestaltung von Chemieparks in Deutschland gibt, ähneln sich die Betreibergesellschaften in ihren Entwicklungsphasen. Nach der Gründungsphase, der Ordnung der neu entstandenen Geschäftsfelder und der Konsolidierung des Geschäftsmodells steht die InfraServ Knapsack derzeit vor einer neuerlich entscheidenden Weichenstellung für die Zukunft.
Wege zum Ziel
Chemiepark-Betreibergesellschaften sind in der Regel große mittelständische Unternehmen, ganz im Gegensatz zu den von ihnen an den Standorten betreuten weltweit operierenden, konzerngesteuerten Produktionseinheiten. Die noch jungen Entwicklungen des neuen Chemieparkmodells in Deutschland haben schon bald gezeigt, dass die mittelständisch strukturierten Gesellschaften gemessen an ihrer Wirtschaftskraft nur begrenzte Möglichkeiten haben, Standortentwicklungsinvestitionen in eigener Verantwortung vorzunehmen. Auf diese Entwicklung antwortet die InfraServ Knapsack auf dreierlei Weise:
  • Das Bestreben, den Standort weiterzuentwickeln, soll nicht nur von der InfraServ Knapsack als Kerngeschäft betrachtet werden, sondern auch von ihrem Besitzer. Der nächste Entwicklungsschritt der InfraServ Knapsack besteht daher darin, einen neuen Besitzer zu finden, der die Erfolgspotenziale des Geschäftsmodells erkennt und die Wachstumsstrategie aktiv investiv unterstützt.
  • Die Standortbetreibergesellschaften sind die „Kümmerer“ für zukunftsfähige Standortstrukturen in Deutschland. Diesen Zusammenhang gilt es, bei den politischen Entscheidungsträgern, sprich den Gesetzgebungsinstanzen und in der Öffentlichkeit, stärker zu verankern, als bislang geschehen. Mit einer entsprechenden Kommunikationsoffensive, unternehmensintern, lokal, regional und national, wird die InfraServ Knapsack für ihr Unternehmensmodell werben und Unterstützer für ihren Einsatz um den Standort Deutschland suchen.
  • Gemeinsam sind wir stark – Unter diesem Motto arbeitet die InfraServ Knapsack intensiv in den lokalen, regionalen Branchennetzwerken mit und unterstützt deren Bemühen, internationales Interesse auf den Investitionsstandort Deutschland zu lenken. Schwerpunkte sind die Kooperation mit der Regionalinitiative ChemCologne und der neu gegründeten VCI Fachvereinigung Chemieparks/Chemiestandorte, deren Vorsitzender jeweils der Geschäftsführer der InfraServ Knapsack, Prof. Horst-Dieter Schüddemage, ist.
Auf dem Weg, den Chemiepark Knapsack als attraktiven Produktionsstandort für Chemie weiterzuentwickeln, ist die InfraServ Knapsack schon weit gekommen. Umfassende industrielle Dienstleistungen, günstige Energieversorgung und innovative Contracting-Modelle locken neue Investoren an den Standort. So baut der norwegische Energiekonzern Statkraft in Knapsack ein modernes, 800-MW-Gas- und Dampfkraftwerk. Kurz vor dem Baubeginn steht ein weiteres Kraftwerksprojekt zur Herstellung des am Standort benötigten Prozessdampfes durch die Investoren Sotec und Remondis. Ein Produkt des existierenden Stoffverbundes im Chemiepark Knapsack ist Wasserstoff in ausreichenden Mengen. Folge: Fünf Partnerunternehmen bzw. -organisationen haben vor einigen Monaten das erste Wasserstoffanwendungszentrum Deutschlands gegründet. Eine gute Adresse für die Erprobung innovativer wasserstoffbasierter Technologieprojekte. Fazit: Eine Stärkung der Betreibergesellschaften von Chemieparks ist gleich bedeutend mit der Stärkung des Standortes Deutschland.
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