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PAT als Dienstleistung

Systemanbieter senkt Total Cost of Ownership
PAT als Dienstleistung

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Die Konzentration von Gas- und Flüssigkeitsgemischen in Prozessanlagen lässt sich mit der Prozessanalysenmesstechnik (PAT) präzise bestimmen. Dies erhöht Anlagen- und Arbeitssicherheit sowie den Umweltschutz und verbessert die Prozessführung. Enorm sind darüber hinaus die Einspareffekte, die der Anwender mit dem PAT-Einsatz realisieren kann. Hier setzt die BIS Prozesstechnik mit ihrem Dienstleistungsspektrum an. Als PAT-Systemanbieter verfügt das Unternehmen sowohl über Planungs- und Montagepersonal als auch über Instandhaltungsspezialisten.

Die BIS Prozesstechnik, ein Tochterunternehmen der Münchner Bilfinger Berger Industrial Services AG, betreut unter anderem die Industrieparks in Höchst und Griesheim in vielen Fragen zur Instandhaltung und Betriebsbereitschaft. Mit PAT unterstützt sie ihre Kunden bei folgenden Aufgaben:

  • Erhöhung der Arbeitssicherheit durch die Warnung vor dem Auftreten gefährlicher Stoffe
  • Erhöhung der Anlagensicherheit durch Vermeiden von gefährlichen Betriebszuständen in verfahrenstechnischen Anlagen oder ihrer Umgebung aufgrund des Entweichens gefährlicher Substanzen, beispielsweise brennbarer Gase
  • Umweltschutz – hierzu zählen die Emissionsmessungen im Kraftwerkskamin auf Staub, SO2, NOx, CO, Hg oder die Überwachung eines Kläranlagenauslaufs auf Phosphat, Nitrat, organischen Kohlenstoff, pH, CSB
  • Verbesserung der Prozessführung – bessere Informationen aus dem Prozess erhöhen die Ausbeute, minimieren den Energiebedarf und sichern die Qualität der hergestellten Produkte
Probenzuführung kann sehr komplex sein
Im Gegensatz zu vielen Laboranalysatoren messen Prozessanalysengeräte vollautomatisch. Die Probe wird ihnen entweder über eine Leitung zugeführt oder ein Sensor wird direkt in den produktführenden Anlagenteil eingebaut. Dazu suchen die Experten von BIS Prozesstechnik aus bis zu 80 Möglichkeiten das physikalische oder chemische Messverfahren heraus, das die Kundenanforderungen am besten erfüllt. Gleichzeitig planen sie die passende Probenzuführung. Da die zu messenden Medien stark verschmutzt, erstarrend, kondensierend, reaktiv, korrosiv, klebrig oder hochviskos sein können, kann dies durchaus ein komplexes Unterfangen sein. Das Probenhandhabungssystem muss daher auch individuell ausgelegt werden.
Die Kunden vertrauen auch bei Messtechniken, die manchmal für grundsätzlich einfach und problemlos gehalten werden (beispielsweise pH-Messungen) auf die Expertise der BIS Prozesstechnik. In Entsorgungsanlagen und Chemiebetrieben widerstehen oft nur ganz bestimmte pH-Sensoren den dort vorkommenden Chemikalien. Und für pharmazeutische Anlagen müssen genau die Sensoren selektiert werden, die die geforderten Messabweichungen streng einhalten. Hierzu ist eine Expertendatenbank mit vielfältigen Applikationen vorhanden, die die jahrzehntelange Erfahrung des Unternehmens widerspiegelt.
Anteil der präventiven Instandhaltung sinkt
Bei der PAT sind empfindliche Bauteile wie Sensormembranen und Küvettenfenster den verschmutzenden oder korrosiven Einflüssen der Prozessmedien ausgesetzt. Als Folge erhöht sich der Instandhaltungsbedarf. Über einen Zeitraum von zehn Jahren macht die Instandhaltung im Schnitt 60 bis 70 % der Gesamtkosten aus. Doch instandhaltungsoptimiertes Systemdesign und optimierte Instandhaltungsdienstleistungen sind ein wirksames Gegenmittel gegen hohe Kosten.
Als PAT-Systemanbieter verfügt BIS Prozesstechnik sowohl über Planungs- und Montagepersonal als auch über Instandhaltungsspezialisten. Somit liegt die Erfahrung über instandhaltungsoptimiertes Design im eigenen Hause vor. Mit Geräteherstellern wurden Systemvarianten entwickelt, die ein hohes Maß an Eigendiagnose bieten und Instandhaltungsbedarf über Statusmeldungen liefern. Dadurch reduziert sich der Grad der präventiven Instandhaltung – es kann zu einem zustandsabhängigen Service übergegangen werden. Bei der planbaren Instandhaltung selbst setzt BIS Prozesstechnik auf applikationsabhängige Wartungs- und Inspektionspläne. Die Instandhaltungsintensität wird den Einsatzbedingungen der PAT-Systeme so angepasst, dass die Verfügbarkeit den Anforderungen entspricht. Mit Hilfe einer Instandsetzungsstatistik wird darüber hinaus untersucht, welche Messstellen eine auffällige Störungshäufigkeit aufgewiesen haben. In diesen Fällen werden mit den Kunden Designverbesserungen besprochen und umgesetzt.
PAT erfüllt viele Wünsche
Die Anforderungen der Kunden aus Chemie und Pharmazie, aus Kunststoff- und Farbenproduktion sowie Abwasser- und Abfallentsorgung sind unterschiedlich. Die einen haben ihren Schwerpunkt auf Einsparung von Instandhaltungskosten einer bestehenden Messtechnik. Andere legen Wert auf niedrige Lebensdauerkosten der Analysetechnik und nehmen höhere Investitionen in Kauf. Innovative Kunden verfügen über sehr moderne Produktionsanlagen mit nicht ganz optimierten Prozessen und wollen mit neuen Messverfahren ihre Qualität oder Ausbeute verbessern. Der „Qualitätskunde“ wiederum stellt Produkte her, die bestimmte Regularien erfüllen müssen. Bei ihnen muss die Messtechnik exakt und rückführbar kalibriert sowie überprüft werden.
Der Einsatz von PAT ermöglicht in vielen Bereichen enorme Einspareffekte. Gerade bei Kolonnenregelungen, Edukt- oder Produktqualifizierung sowie Verfahrensführung zur Vermeidung von Fehlchargen lassen sich Investitionsrücklaufzeiten von unter einem Jahr realisieren. Und die Technologie entwickelt sich weiterhin dynamisch. Bessere Geräte, neue Sensoren und innovative Signalverarbeitung eröffnen der Prozessanalysenmesstechnik ein weites Feld an Möglichkeiten.
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