Chemie

Porentiefe Reinheit

Aufgrund seiner Formfestigkeit eignet sich Vitrapor als Alternative zu Fasergeweben
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Seine exzellenten physikalischen und chemischen Eigenschaften und die variantenreiche Formgebung eröffnen Vitrapor viele Anwendungsmöglichkeiten – von herkömmlichen Filterwerkstoffen bis hin zur Forschung. Aber auch für optoelektronische und fluidtechnische Aufgaben in Medizin- und Verfahrenstechnik kommt er in Frage. Die moderne Herstellungs- und Bearbeitungstechnik erlaubt das unproblematische Fertigen von Einzelteilen und Serien.

Das Quarzmaterial Vitrapor erweitert in bisher nicht gekannter Weise die Anwendungsvielfalt von in Foliengießtechnik hergestellten Sinterprodukten. Der von Robu entwickelte Werkstoff auf Basis von amorphem Siliziumdioxid verfügt über eine Reihe herausragender physikalischer und chemischer Eigenschaften. An erster Stelle steht hier die besonders hohe Beständigkeit gegen abrupte Temperaturwechsel, die aus der geringen spezifischen Ausdehnung von Quarz resultiert. Unterstützt wird die thermische Widerstandsfähigkeit durch die Porosität des Materials. Dazu gesellt sich die Resistenz gegenüber chemisch aggressiven Stoffen.

Per se empfiehlt sich Vitrapor für alle Bereiche der Filtrationstechnik. Aufgrund seiner Formfestigkeit ist es hier eine Alternative zu Fasergeweben – auch in der Sterilfiltrationsklasse 0,45 µm. Vorteilhaft ist dabei, dass sich die Porosität bei der Herstellung durch Veränderung der Porengröße (0,5 bis über 5 µm) einstellen lässt. Im Bereich Filtertechnik und auf labortechnischem Gebiet hat Vitrapor das Zeug, herkömmliche Fasergewebe zu verdrängen.
Nicht nur in Stabilität und Formfestigkeit überflügelt das Material das bisherige. Während der Herstellung lassen sich mono- und mehrmodale Porendurchmesser anwendungsgerecht variieren, die Porengröße lässt sich also exakt einstellen. Nahezu universell erscheint auch die Formgebung des Sintermaterials. Zum einen erlaubt es das Gießverfahren, unterschiedliche Folienstärken von 1 bis 10 mm Dicke bei der Herstellung zu realisieren. Zum anderen bietet die zweidimensionale Formgebung mit leistungsstarken CO2-Schneidlasern und einer Schnittbreite von nur 0,05 mm viele Möglichkeiten der Gestaltung von Geometrie und Oberfläche.
Hohe Beständigkeit gegen Temperaturwechsel
Inzwischen zeigen auch Hersteller aus Bereichen wie Mikrowellentechnik und Ofenbau großes Interesse an Vitrapor. Sie beeindruckt vor allem seine enorme Temperaturwechselbeständigkeit: Dank seiner geringen spezifischen Ausdehnung verträgt das Siliziumdioxid sprunghafte Temperaturwechsel von bis zu 1000 °C. Berücksichtigt man noch die hohe chemisch-thermische Resistenz, so kommt der Werkstoff sogar für die Brennstoffzellentechnik in Betracht.
cav 471

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