Smarter Umrichter und effiziente Technik kombiniert

Pumpenmotor mit IE5-Klassifizierung

Die MGE-PM-Antriebe mit IE5-Klassifizierung gibt es zunächst in der Leistungsklasse zwischen 0,75 und 11 kW
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Der Einsatz energieeffizienter Motoren ist Standard in neu geplanten Produktionsanlagen – die klar nachweisbare Wirtschaftlichkeit spricht dafür ebenso wie die gleichermaßen klaren Vorgaben des Gesetzgebers. Grundfos hat nun mit dem MGE-PM eine besonders effiziente Permanentmagnet-Synchronmotorbaureihe mit der IE5-Klassifizierung entwickelt.

Der Wirkungsgrad eines Motors bzw. einer Pumpe allein betrachtet ist häufig zu kurz gegriffen; höher zu bewerten ist die Systemeffizienz der gesamten Installation: Was oft unterschätzt wird, ist die Bedeutung gut durchdachter Regelalgorithmen für den Betrieb der Pumpe und wie sie auf Veränderungen reagiert. Beim selbst entwickelten und produzierten MGE-Motor von Grundfos sind diese Regelalgorithmen im integrierten Mikrofrequenzumrichter hinterlegt: Der smarte Umrichter erhält sensorbasiert Daten zum Ist-Zustand und regelt per Drehzahlstellung das Pumpensystem.

Bereits die klassischen MGE-Motoren übertreffen deutlich die höchsten Wirkungsgradanforderungen gemäß Ökodesign-Richtlinie der EU (IE3 bis 22 kW). Mit dem MGE-PM-Motor hat das Unternehmen eine besonders effiziente Permanentmagnet-Synchronmotoren-Baureihe (PMSM) entwickelt. Den Antrieb gibt es zunächst in der Leistungsklasse zwischen 0,75 und 11 kW mit der IE5-Klassifizierung – die weltweit höchste Energieeffizienzklassifizierung für Elektromotoren (gemäß IEC 60034–30–2 für drehzahlverstellbare Motoren).
Verluste um weitere 20 % reduziert
Gegenüber einem IE4-Motor wurden die Verluste um weitere 20 % reduziert. Daraus resultieren ein geringerer Energieverbrauch und erheblich verringerte Lebenszykluskosten. IE5 bedeutet ganz konkret, dass sich die Investition in eine damit ausgerüstete Grundfos-Pumpe noch schneller als bisher amortisiert. Eingesetzt werden die Motoren in folgenden Baureihen:
  • Inline-Pumpen TPE
  • Norm- (NKE) und Blockpumpen (NBE) in den Ausführungen nach EN 733 sowie nach DIN EN ISO 2858 zum Transport größerer Wassermengen
  • Mehrstufige vertikale Hochdruckpumpen CRE, verfügbar in Grauguss, Edelstahl und Titan
  • Druckerhöhungsanlagen der Baureihen Hydro MPC, Hydromulti B/E, Hydro-Solo E und CMBE auf der Basis von CRE oder CME-Pumpen
  • Horizontale Kreiselpumpen CME für beengte Einbauverhältnisse
  • Eintauchpumpen MTRE
Durch verschiedene Funktionsmodule mit Basis-, Standard- und erweiterten Modulen mit der entsprechenden Anzahl von Ein- und Ausgängen sowie weiteren Schnittstellen kann der Betreiber passend zur jeweiligen Anwendung eine Vielzahl integrierter Pumpenfunktionen nutzen. Die Spanne reicht von der einfachen Prozessregelung mit konstanten Parametern (Druck/Volumenstrom/Füllhöhe/Temperatur) bis hin zu komplexen Regelungen. Exklusiv für die Inlinepumpe TPE3 sind zudem die Autoadapt- und Flowadapt-Funktionalitäten integriert. Bei der Autoadapt-Funktion überprüft die Pumpe regelmäßig die Anlagenverhältnisse und passt die Proportionaldruckkennlinie selbsttätig an. Auch wenn die Anlagenverhältnisse nicht genau bekannt sind (etwa beim Austausch einer Bestandspumpe), wird der Sollwert der Pumpe selbsttätig angepasst. Mithilfe der Flowadapt-Funktion überwacht die Pumpe kontinuierlich den Förderstrom und verhindert ein Überschreiten des Maximalwerts. Der Proportionaldruckregler basiert entweder auf einer linearen oder quadratischen Funktion und sorgt für eine weitere Energieeinsparung.
Die Motoren sind zudem sehr kommunikativ: Die Kommunikationsmodule CIM (Einsteckmodul) ermöglichen eine Datenübertragung über Feldbus-Standards wie Profibus/Profinet, Modbus oder SMS/GSM/GPRS, über die drahtlose Verbindung GSM/GPRS oder das Grundfos Remote Management. Die App “Grundfos Go“ erlaubt die Pumpensteuerung per Smartphone mit Zugriff auf die Betriebsdaten der Pumpe und der Anlage.


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