Sicherheit statt Stand-by. Logistikdienstleister steigert Verfügbarkeit mit Stratus Avance - prozesstechnik online

Logistikdienstleister steigert Verfügbarkeit mit Stratus Avance

Sicherheit statt Stand-by

Anzeige
Logistikdienstleister Enorica hatte seine Server bisher lediglich durch ein Stand-by-System abgesichert. Im Zuge einer Systemerneuerung wurde die hoch verfügbare Softwarelösung Stratus Avance auf zwei Wortmann-Servern installiert. Damit verfügt Enorica jetzt über eine einfach zu administrierende ausfallsichere Konfiguration.

Der Autor: Dr. Rainer Doh Redakteur PR-COM

Die Enorica Marketing Service GmbH mit Sitz in Norderstedt bei Hamburg ist spezialisiert auf die Branchen Pharmazie und Chemie. Das Unternehmen bietet seinen Kunden individuelle Beratung und optimalen Service in den Bereichen Lagerung, Logistik und Versand. Enorica entlastet sowohl mittelständische Unternehmen als auch Konzerne mit maßgeschneiderten Lösungen rund um Marketing, Logistik und Vertrieb von chemischen, kosmetischen und pharmazeutischen Rohstoffen sowie Lebensmittelzusatzstoffen.
Geschäftsführer Frank Neumann sagt über die Verfügbarkeit seiner früheren Server: „Wir hatten eigentlich immer ein schlechtes Gefühl.“ Gravierende Störungen, die den Betriebsablauf tatsächlich zum Stehen gebracht hätten, waren zwar nie aufgetreten, aber die Geschäftsleitung des Unternehmens war sich doch immer bewusst, dass in den eigenen IT-Systemen ein schwer zu kalkulierendes Ausfallrisiko bestand. „Wir sind darauf angewiesen, dass unsere IT, also vor allem unser Warenwirtschaftssystem und die angeschlossenen Systeme, immer zur Verfügung steht“, ergänzt Neumann. „Ohne IT könnte kein einziger Lkw unsere Auslieferung verlassen.“
Das Unternehmen hat zwei eng verwandte Geschäftsmodelle: Enorica übernimmt zum einen den Musterversand für die chemische Industrie; dabei werden chemische Rohstoffe aus großen Einheiten in kleinere Gebinde umgefüllt, konfektioniert und weltweit an die Industrie verschickt. Zum anderen beliefert Enorica im Auftrag von Arzneimittelherstellern den Pharmagroßhandel aus dem eigenen Lager. Die beiden Bereiche sind zwar räumlich und personell getrennt, aber die betrieblichen Abläufe sind ähnlich und ebenso die zentrale Aufgabe des Unternehmens: die angenommenen Bestellungen schnell und fehlerfrei bearbeiten und zur Auslieferung zu bringen. „Als Dienstleister müssen wir zweifelsfrei sicherstellen, dass dies reibungslos funktioniert“, merkt Neumann an. „Unterbrechungen in der Auslieferung würden unsere Reputation beeinträchtigen und damit auch unsere Geschäftsgrundlage infrage stellen.“
Enorica setzt zur Steuerung seiner betrieblichen Prozesse seit 2005 das Warenwirtschaftssystem Professional ERP des Neckarsulmer Herstellers Software-Schmiede ein. Die SAP-Systeme der Auftraggeber sind direkt angebunden, die Aufträge werden via Mail übernommen. Bis Anfang 2011 wurde die Lösung auf einem handelsüblichen Server betrieben, zur Absicherung gegen Systemausfälle stand neben einer unabhängigen Stromversorgung ein Stand-by-Server bereit, der im Störungsfall aktiviert werden sollte. „Wir haben zwar schon bei der Implementierung des Warenwirtschaftssystems an das Ausfallrisiko gedacht“, erläutert Neumann, „aber die Lösung mit einem Stand-by-Server war unbefriedigend: Wir konnten uns nicht sicher sein, dass die Übernahmen der Prozesse durch das Reservesystem im Ernstfall wirklich reibungslos funktionieren würde. Und versuchsweise ausprobieren wollte das natürlich auch niemand.“ Als die Server bei Enorica 2010 aufgrund ausgeschöpfter Kapazitäten ausgetauscht werden sollten, wurden daher auch Überlegungen angestellt, wie man die Verfügbarkeit des Systems verbessern könnte.
Zwei Server, ein System
Das Hamburger Systemhaus andatec schlug den Einsatz der Software Stratus Avance als optimale Lösung für Enorica vor. Bei Stratus Avance werden zwei Standard-x86-Server zu einem hochverfügbaren, virtualisierten System zusammengeschlossen, wobei die beiden Server für den Benutzer wie ein einziges System erscheinen. Die beiden physischen Systeme werden von Avance permanent synchronisiert, sollte einer der Server aufgrund einer Hardwarestörung ausfallen, könnte der jeweils andere den Betrieb automatisch fortsetzen. Ist der Fehler behoben, bringt Avance beide Server wieder auf den gleichen Stand. Sowohl Übergänge des Betriebs als auch Resynchronisation erfolgen vollautomatisch, ein Eingriff durch Benutzer ist nicht erforderlich.
Durch diese Technologie erreichen handelsübliche Server eine sehr hohe Verfügbarkeit von über 99,99 %, während Server, die lediglich durch Stand-by-Systeme abgesichert sind, bestenfalls auf eine Verfügbarkeit von 99,9 % kommen. Für kleinere Unternehmen wie Enorica ist dabei ein weiterer Aspekt wichtig: Stratus Avance benötigt nicht nur keine spezielle Hardware, sondern auch keine aufwendige Implementierung und Administration. Es fallen also keine Kosten für besonders geschulte Fachkräfte an. Stratus Avance verfügt außerdem über integrierte Prognosewerkzeuge, mit denen es die meisten Hard- und Softwareprobleme bereits identifizieren kann, bevor sie auftreten. Dabei kann das System von einer einzigen Management-Konsole gesteuert werden, bei Bedarf auch per Fernwartung, im Fall von Enorica erfolgt dies durch andatec. Zugleich ist die Lösung in das proaktive Störungsmanagement von Stratus integriert. Beim Ausfall einer Hardware übernimmt nicht nur die jeweilige Partnerkomponente den Betrieb, zugleich werden auch Hersteller und Systemhaus automatisch über die Störung informiert. In vielen Fällen erfährt der Anwender daher erst dann von der Störung in seinem System, wenn die benötigten Austauschteile angeliefert werden. Da Stratus Avance auf Basis der Virtualisierungslösung XEN arbeitet, ist die Virtualisierung in das System bereits integriert, es muss dafür keine weitere Software implementiert werden.
Kein schlechtes Gewissen mehr
Enorica betreibt Stratus Avance seit Anfang 2011 auf zwei synchronen Wortmann-Servern, wobei vier virtuelle Maschinen für Aufgaben wie Warenwirtschaft, Mail-Server und eine spezielle Versandsoftware eingesetzt werden. „Die Investitionen blieben erfreulicherweise überschaubar“, erklärt Neumann. „Insgesamt haben wir für die Server-Hardware und Stratus Avance kaum mehr ausgegeben, als für ein neues Stand-by-System fällig geworden wäre.“ Seit Inbetriebnahme des neuen Server-Systems kam es zu keinen Hardwarestörungen und Neumann geht auch davon aus, dass das auf absehbare Zeit so bleibt. Aber im Unterschied zur alten Konstellation muss er heute nicht mehr darauf hoffen, dass keine Fehler den Betrieb unterbrechen, sondern kann sich rund um die Uhr auf eine hoch verfügbare Server-Lösung verlassen.
prozesstechnik-online.de/cav1011485
Anzeige

cav-Produktreport

Für Sie zusammengestellt!

Webinare & Webcasts

Technisches Wissen aus erster Hand

Whitepaper

Hier finden Sie aktuelle Whitepaper

Top-Thema: Instandhaltung 4.0

Lösungen für Chemie, Pharma und Food

Pharma-Lexikon

Online Lexikon für Pharma-Technologie

Prozesstechnik-Videos

Hier finden Sie alle aktuellen Videos

phpro-Expertenmeinung

Pharma-Experten geben Auskunft

Prozesstechnik-Kalender

Alle Termine auf einen Blick

Top Produkt

Wählen Sie Ihr Top-Produkt und gewinnen Sie monatlich einen unser attraktiven Preise.
Anzeige

Industrie.de Infoservice

Vielen Dank für Ihre Bestellung!
Sie erhalten in Kürze eine Bestätigung per E-Mail.
Von Ihnen ausgesucht:
Weitere Informationen gewünscht?
Einfach neue Dokumente auswählen
und zuletzt Adresse eingeben.
Wie funktioniert der Industrie.de Infoservice?
Zur Hilfeseite »
Ihre Adresse:














Die Konradin Verlag Robert Kohlhammer GmbH erhebt, verarbeitet und nutzt die Daten, die der Nutzer bei der Registrierung zum Industrie.de Infoservice freiwillig zur Verfügung stellt, zum Zwecke der Erfüllung dieses Nutzungsverhältnisses. Der Nutzer erhält damit Zugang zu den Dokumenten des Industrie.de Infoservice.
AGB
datenschutz-online@konradin.de