Vereinfachte Mehrkanalfernwartung. Regler machen das Wassermanagement komfortabler - prozesstechnik online

Regler machen das Wassermanagement komfortabler

Vereinfachte Mehrkanalfernwartung

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Für eine gleichbleibende Wasserqualität müssen stetig Werte überwacht werden wie pH-Wert, Temperatur, Füllstände, Leitfähigkeit sowie Gehalt von Ozon, Wasserstoffperoxid und Peressigsäure. Das alles kann über einen einzigen Controller erfolgen oder aber über mehrere kleinere Geräte.

Autor Oliver Brehmer Mess- und Regeltechnik, MPT Meß- und Prozeßtechnik

Der Regler Webmaster von Walchem vereint die Hauptanforderungen an ein modernes Wassermanagement, nämlich Messen, Aufzeichnen, Fernüberwachen und natürlich Regeln in einem einzigen Gerät. Das System erfasst die Daten und verteilt sie intelligent über verschiedenste Medien wie z .B. Inter- und Intranet, Mobiltelefon oder Fax. (vgl. cav7/13 Kennziffer 450). Auf der Achema präsentiert nun der amerikanische Hersteller neue Geräte, die einerseits spezifischer einsetzbar und andererseits noch einfacher zu bedienen sind. Bei allen Reglern überzeugt das große Display, dessen Menüführung über Symbole die Konfiguration leicht macht. Ein universeller Sensoreingang bietet eine hohe Flexibilität, da ein und derselbe Controller mit nahezu jedem benötigten Sensortyp genutzt werden kann: Leitfähigkeit (konduktiv oder induktiv), verstärkte pH-/Redox-Signale oder Desinfektion. Neu ist die Sprachauswahl: So ist auch eine deutsche Menüführung einstellbar. Insgesamt wurden drei Gerätetypen herausgebracht.
Beispielsweise die W100W-Reihe: Drei pH-/Redox-Geräte sind erhältlich: für Elektroden mit integriertem Verstärker, für Elektroden ohne integrierten Verstärker, aber mit BNC-Stecker oder für Elektroden ohne integrierten Verstärker und ohne Stecker. Mit drei Signalausgängen ist der Controller flexibler einsetzbar als vergleichbare Einstiegsgeräte. Jeder Ausgang bietet folgende Funktionen:
  • Sollwertregelung
  • Zeit- oder volumenproportionale Reglung
  • Bereichsüberwachung
  • Timer oder Alarm
  • Aktivierung je nach Status eines Kontakteingangs
  • Steuerung durch Impulse von einem Wasserzähler
  • Aktivierung zusammen mit einem der anderen Regelausgänge
Außerdem verfügen die Geräte über einen zuschaltbaren HLK-Modus mit Spezialalgorithmen zur Kühl- und Kesselwasserkonditionierung. Zu den typischen Anwendungen gehören die Abwasserbehandlung und die Biozid-Steuerung in Kühltürmen. Bei der W100P-Reihe handelt es sich um Schalttafel-Einbaugeräte, die jeweils in einem kompakten ¼-DIN-Gehäuse in einen Steuerschrank eingesetzt werden können. Mit einem Universal-Sensoreingang, vier Relaisausgängen und einem Analogausgang für 4…20 mA ist der Controller noch flexibler einsetzbar.
Es sind die gleichen Regelfunktionen möglich wie bei der W100W-Reihe. Der Anwendungsbereich entspricht ebenfalls der W100W- Reihe.
Die W600-Reihe punktet mit einem hintergrundbeleuchteten LCD-Display mit Touch-screen-Funktion. Die Geräte verfügen über zwei Steckplätze, die wahlweise mit universellen Sensoreingängen oder mit dualen 4…20-mA-Eingängen für Fluorometer wie dem Little Dipper (siehe nachfolgendes Anwendungsbeispiel) bestückt werden können. Sechs Signalausgänge sind hier verfügbar. Sämtliche Messwerte und Schaltzustände werden vom internen Datenlogger kontinuierlich erfasst und können am Display grafisch dargestellt werden. Die gespeicherten Daten stehen am USB-Port zum Download zur Verfügung. Hier sind die gleichen Funktionen möglich wie bei den anderen beiden Gerätetypen.
Wenn die Ethernet-Option installiert ist, können die Controller auch über Inter- oder Intranet per Computer, Smartphone oder Tablet bedient werden.
Anwendungsbeispiel
Mit der Neuauflage eines optischen Sensors, des sogenannten Little Dippers, können kleinste Konzentrationen von Fluoreszenzfarbstoff im Kühlturm- oder Kesselwasser gemessen werden. Zuvor wird dieser Farbstoff dem Prozesswasser in einem festen Verhältnis zum Inhibitor hinzugefügt. Durch die Messung der Farbstoffkonzentration weiß der Benutzer, wie viel von dem Wirkstoff sich im Wasser befindet.
Der Sensor wird in der Messstrecke eines W600– oder WebMaster-Controllers installiert, der über die Software zur Kalibrierung des Sensors und zur Umrechnung der Messwerte verfügt. Die Wasserprobe fließt am optischen Fenster des Little Dipper vorbei. Eine Lichtquelle beleuchtet die Probe und regt den Farbstoff in der Lösung an, wodurch dieser bei einer bestimmten Wellenlänge fluoresziert (Licht emittiert). Die Intensität des emittierten Lichts ist proportional zu der Konzentration des Farbstoffes in der Probe. Der Little Dipper überträgt ein 4…20-mA-Signal proportional zur Konzentration des Farbstoffes an den Controller. Anhand dieses Messwertes steuert der Controller dann die Inhibitorpumpe.
Halle 11.0, Stand A8
prozesstechnik-online.de/cav0615481
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