Alternative für nicht regenerierbare Filtersysteme

Automatischer Rückspülfilter

Der automatische Rückspülfilter AutoFluid lässt sich leicht in bestehende Anlagen integrieren
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Der automatische Rückspülfilter AutoFluid amortisiert sich innerhalb eines Jahres. Er lässt sich als Ersatz für nicht regenerierbare Filtersysteme wie Beutel- oder Scheibenfilter einsetzen und sorgt für einen umweltschonenden Produktionsbetrieb. Eine Computersteuerung überwacht den voreingestellten Differenzdruck und regelt den Filtrations- und Rückspülprozess.

Peter Wink

Prozessfilter beeinflussen den Betrieb von Produktionsanlagen maßgeblich. Es lohnt sich daher für Industriebetriebe, die Wirtschaftlichkeit der eingesetzten Filter regelmäßig zu überprüfen und den Einsatz neuer technischer Lösungen abzugleichen. In die Kalkulation sind neben den Anschaffungskosten für Filter die gesamten Betriebskosten wie Maschinenstillstände für Wartung, Ersatzteile, Verbrauchsstoffe, Personaleinsatz und Entsorgung von Filtermaterialen einzubeziehen. Das Filtersystem AutoFluid von Mann+Hummel bietet in dieser Hinsicht viele Vorteile:
• niedrige Betriebskosten im Vergleich zu nicht regenerierbaren Filtersystemen bei gleichzeitig höherer Filterleistung
• vollautomatischer Betrieb spart Personalkosten
• lange Filterstandzeiten
• migrationsfreier Filterbetrieb
• eine spezielle Ventilsteuerung ermöglicht schnelle Reinigungsvorgänge mit geringen Rückspülmengen und Druckabsenkungen
• geringer Produktverlust
• geringe Filterfläche und kompakte Bauweise
• einfache und schnelle Wartung ohne Spezialwerkzeuge
Aufbau und Funktion
Der AutoFluid Automatikfilter ist ein Rückspülfilter mit vier Filterkammern. Eine Computersteuerung überwacht den voreingestellten Differenzdruck und regelt den Filtrations- und Rückspülprozess. Der Filter lässt sich leicht in bestehende Anlagen integrieren. Durch die individuell einstellbaren Betriebsparameter ist er optimal an die jeweiligen Betriebsbedingungen anpassbar, zum Beispiel an die Art und Menge des Überkorns oder die Viskosität des zu filternden Mediums. Das abzufilternde Medium fließt von der Rohseite in das Gehäuse und durchströmt die Filterelemente von außen nach innen. Das zurückgehaltene Überkorn setzt sich an der Oberfläche der Filterelemente ab. Das gefilterte Medium strömt durch die Reinseite aus dem Filter. Die ausgefilterten Partikel führen zu einem Anstieg des Differenzdruckes. Bei Erreichen eines bestimmten, voreingestellten Differenzdruckes erfolgt ein Rückspülen aller vier Filterelemente nacheinander ohne Betriebsunterbrechung des Gesamtsystems. Während des Abreinigungsprozesses wird im jeweiligen Filterelement der Zulauf geschlossen und der Schmutzaustrag geöffnet. Nach Beendigung des Rückspülzyklusses hat der Filter den Anfangsdifferenzdruck wieder erreicht. Der Automatikfilter ist für Spaltweiten von 10 bis 100 µm erhältlich und eignet sich auch für den Einsatz im hochviskosen Bereich. Er ist für Nenndurchflüsse bis 100 m3/h bei 850 mbar Differenzdruck ausgelegt. Als Werkstoffe stehen Edelstahl oder Aluminium auch chemisch vernickelt zur Verfügung; eine Ex-Schutz Variante rundet das Programm ab.
Filtration von Wachsemulsionen
Für die Filtration von Wachsemulsionen setzte ein Chemiekonzern Beutelfilter mit einer Filterfeinheit von 5 µm ein. Diese Beutelfilter verblockten sehr schnell und mussten daher häufig gewechselt werden. Hohe Kosten für Personaleinsatz, Maschinenstillstandzeiten, Entsorgung der Beutel und ein nicht unerheblicher Produktverlust waren die Folge. Nach einer Testphase stellte der Chemiekonzern auf AutoFluid um und spart nun durch dessen vollautomatischen Betrieb und robusten Aufbau Handlings- und Wartungskosten. Die Kosten für Maschinenausfallzeiten wurden reduziert.
Ein weiterer positiver Aspekt: der Produktverlust ist nahezu null. Stoffe, die über den Rückspülkanal den Filter verlassen, können wieder verwertet werden. AutoFluid lässt sich auch in zahlreichen anderen Applikationen einsetzen, zum Beispiel bei der Stippenfiltration von Farben und Lacken oder der Filtration von Reinigungsmedien sowie Kühl-, Prozess- und Brauchwasser.
E cav 235
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