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Gasdetektoren für Wasseraufbereitungsanlagen

Mit kompetenter Beratung fällt die richtige Wahl leichter
Gasdetektoren für Wasseraufbereitungsanlagen

In Wasseraufbereitungsanlagen ist es wichtig, dass der eingesetzte Gasdetektor zu den Gegebenheiten vor Ort passt. Es kann ebenso zu sprunghaften wie auch zu schleichenden Anstiegen der Konzentration brennbarer oder toxischer Gase kommen und es können raue oder korrosive Umgebungsbedingungen herrschen. Daher sollte der Betreiber auf bewährte Produkte und auf die Expertise eines erfahrenen Anbieters setzen.

Die Behandlung von Abwasser ist ein sehr komplexer Prozess, der mit einigen systemimmanenten Gefahren verbunden ist. So können brennbare und toxische Gase wie Methan und Schwefelwasserstoff entstehen. Darüber hinaus kann es in einigen Bereichen einer Kläranlage zu einer Anreicherung von Sauerstoff und Ozon kommen, was wiederum ein erhöhtes Sicherheitsrisiko für die Mitarbeiter bedeutet. In anderen Wasseraufbereitungsanlagen wird zur Regelung des pH-Werts Kohlenstoffdioxid eingesetzt, das in erhöhten Konzentrationen ebenfalls toxisch wirkt und zu einem Sauerstoffmangel führen kann. In der Trinkwasseraufbereitung wiederum bilden sich häufig Ammoniak und Chlor. Um zu verhindern, dass diese Gase unbemerkt aus den Wasserspeichern und -leitungen entweichen, müssen etwaige Leckagen zuverlässig entdeckt und behoben werden können. Teledyne Gas & Flame Detection bietet dafür eine ganze Reihe von Detektoren an, in denen unterschiedliche Sensoren verbaut sind. Die Experten verfügen darüber hinaus über langjährige Erfahrung auf diesem Gebiet und können kompetent beraten.

Sicherheit geht vor

Die Mitarbeiter einer Wasseraufbereitungsanlage sowie alle anderen Personen, die sich hier aufhalten, können sehr einfach vor Explosionen, Vergiftungen und Feuer geschützt werden, wenn die persönliche Schutzausrüstung mit einem tragbaren Gasdetektor ausgestattet wird. Für vorübergehende oder mobile Einsätze bei beengten Platzverhältnissen bietet Teledyne eine große Bandbreite an tragbaren Gaswarngeräten, die speziell für die Anforderungen im Wasser- und Abwassersektor entwickelt wurden.

Häufig bietet es sich auch an, mobile Gaswarngeräte und stationäre Gaswarnanlagen miteinander zu kombinieren. Mit fest installierten Gaswarnanlagen können die Prozesse in einer Wasseraufbereitungsanlage leichter automatisiert werden. Dadurch lassen sich die Betriebskosten verringern und das Risiko von Bedienfehlern sinkt.

Eine sorgfältige Auswahl des passenden Gaswarngeräts ist nicht nur für den Gesundheitsschutz aller beteiligten Personen unerlässlich, sondern trägt auch entscheidend zu einer Reduzierung der Gesamtbetriebskosten (TCO) bei. So können Metalle wie Stahl, Kupfer und Messing in Gegenwart von Schwefelwasserstoff korrodieren. Dies wiederum bedeutet, dass die Sensoren eines Gasdetektors sinnvollerweise mit einem Edelstahlgehäuse versehen werden sollten.

Die richtige Sensor-Technologie

Auch die Wahl der passenden Sensor-Technologie will sorgfältig überlegt sein. Zur Erkennung gefährlicher Gase kommen üblicherweise elektrochemische Sensoren, Halbleitersensoren, Infrarotsensoren (IR) oder katalytische Sensoren zum Einsatz.

In Wasseraufbereitungsanlagen, in denen eine zu niedrige oder zu hohe Sauerstoffkonzentration zu vermeiden ist und geringe Mengen toxischer Gase wie Schwefelwasserstoff oder Chlor auftreten können, fällt die Wahl meist auf elektrochemische Sensoren. Besonders verbreitet ist hier der intelligente Gasdetektor Teledyne DGi-TT7-E. Dieses einfach zu bedienende Gerät verfügt über ein integriertes, alphanumerisches Display, das auch bei Tageslicht lesbar ist und die jeweilige Gaskonzentration vor Ort sowie die entsprechende Warnstufe anzeigt.

Unter rauen Einsatzbedingungen erweisen sich Halbleitersensoren als langlebiger. Daher werden sie in der Regel dann eingesetzt, wenn es in einer Anlage zu einer hohen Schwefelwasserstoffkonzentration kommt oder die Umgebungsluft besonders warm oder feucht ist. Aufgrund seines guten Ansprechverhaltens, seiner hohen Signalstabilität und seiner langen Lebenserwartung wird der stationäre Detektor CTX 300 gern verwendet, wenn die Konzentrationen von Sauerstoff, Kohlenstoffdioxid und anderen Gasen überwacht werden müssen. Der CTX 300 überträgt alle relevanten Daten in Rekordzeit. Dazu ist die Wartung des Geräts dank der vorkalibrierten Sensoren und des optional erhältlichen LCD-Displays besonders einfach.

Infrarotsensoren eignen sich vor allem zur Detektion von Methan oder Kohlenstoffdioxid oder für einen Einsatz in korrosiven Atmosphären mit hohem H2S-Gehalt. Sensoren, die auf diesem Messverfahren basieren, machen sich die Tatsache zunutze, dass alle Gase Strahlung in einem ganz bestimmten Wellenlängenbereich absorbieren. Die IR-Sensorzellen von Teledyne sind so robust, dass sie nur einmal pro Jahr gewartet werden müssen und der Hersteller eine fünfjährige Garantie gewähren kann. Ein Beispiel eines solchen IR-Gasdetektors ist die Ausführung GD10 mit siliziumintegrierter Infrarot-Optik. Das Gerät ist so zuverlässig, dass es sogar mit einer 15-jährigen Herstellergarantie geliefert wird.

Die häufigste Alternative zu einem IR-Sensor ist ein katalytischer Sensor. Dieser ist zwar weniger langlebig, verbraucht dafür aber auch weniger Strom. Da sich viele Wasseraufbereitungsanlagen an abgelegenen Standorten befinden und mit Sonnenenergie betrieben werden, ist dies häufig ein wichtiges Argument.

Teledyne empfiehlt in solchen Fällen den intelligenten Gasdetektor DG-TX7, der zwei katalytische Oxycol-Sensoren enthält. Darüber hinaus hat das Unternehmen auch Testkits zur Probenahme in Wasseraufbereitungsanlagen im Angebot. Diese eignen sich beispielsweise für Bereiche mit einer hohen H2S-Konzentration.

An der Vielzahl der aufgezählten Möglichkeiten sieht man, dass die Auswahl des am besten geeigneten Detektors nicht immer einfach ist. Die jeweils beste Lösung zu finden, gelingt in jedem Fall in Zusammenarbeit mit einem Spezialisten leichter.

Teledyne Oldham Simtronics, Arras cedex, Frankreich


Autor: Jan Nostadt

Branch Manager,
Teledyne Gas & Flame
Detection

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