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Wer wartet schon gerne?

Wartungsarme und präzise Dosierpumpen für anspruchsvolle Prozesse
Wer wartet schon gerne?

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BIA Kunststoff- und Galvanotechnik gehört zu den führenden Herstellern von Kunststoffbauteilen mit metallischer Oberfläche für die Automobilindustrie. Bei der Dosierung von Zusatzstoffen für die Galvanikanlagen legt das Unternehmen Wert auf höchste Präzision, Zuverlässigkeit und geringe Instandhaltungskosten. Dabei vertraut man auf die Dosierpumpe Qdos von Watson-Marlow.

Am Unternehmenssitz in Solingen betreibt BIA insgesamt vier Galvanikanlagen, die zu den modernsten und leistungsfähigsten der Branche gehören. Mehr als 950 Mitarbeiter produzieren hier täglich mehr als 450 000 metallisierte Kunststoffteile. „Während früher vor allem glänzende Chromoberflächen gefragt waren, geht der Trend aktuell zu Mattchromoberflächen“, erläutert Alexander Zabel, Leiter Instandhaltung bei BIA. Mit eigenen Oberflächen wie BIA Black Diamond Chrome, dem haptisch erlebbaren BIA Texture Chrome oder dem durchleuchtbaren BIA Nachtdesign verfügt das Unternehmen über hohes Know-how im Bereich der selektiven Beschichtung. Bei der Realisierung der gewünschten Chromoberflächen kommt alles aus einer Hand: Von der Anlagenplanung über die Konstruktion, den Werkzeugbau und den Spritzguss bis hin zur Endprüfung. Dabei setzt BIA sowohl bei den verwendeten Materialien wie auch in der Produktion auf innovative Verfahren: „Unsere Kernkompetenz liegt im Bereich Galvanik“, sagt Alexander Zabel. „Unsere selbst konzipierten Galvanikanlagen gehören sicherlich zu den modernsten ihrer Art.“ Höchste Ansprüche stellt BIA auch an die Dosierstationen. Zu jeder der vier Galvanikanlagen gehört jeweils eine. Hier werden den Galvanikbädern über mehrere Pumpen Zusatzstoffe wie Glanzbildner, Netzmittel oder Beschleuniger zudosiert. „Bei einer modernen Galvanikanlage spielt die Frage wann, wo und in welcher Form zudosiert wird, eine entscheidende Rolle für die Qualität des Endproduktes“, erläutert Zabel. „Daher ist die Dosierstation ein zentraler Bestandteil der Anlage.“

Nur wenn hier mit höchster Genauigkeit gefördert wird, stimmt die Konzentration der Zusätze in den Galvanischen Bädern und damit letzten Endes die Qualität der Beschichtung auf den Kunststoffteilen. Neben der Präzision legt BIA größten Wert auf eine schonende, möglichst pulsationsfreie Förderung, da der geförderte Zusatz sonst „zerschlagen“ zu werden droht und seine gewünschte Wirkung im Elektrolyt somit nicht optimal entfalten kann.
Membranpumpen erreichen Grenzen
Standardmäßig kamen bei BIA an den Dosierstationen noch bis vor kurzem Membrandosierpumpen zum Einsatz. Dabei kam es jedoch immer wieder zu Problemen. „Die Pumpen lieferten einfach nicht die für uns essenzielle Präzision bei der Förderung“, so Zabel. „Wir mussten häufig auslitern, um die Genauigkeit sicherzustellen.“ Noch gravierender war jedoch die häufige und aufwendige Wartung, die bei den Membranpumpen sehr arbeits- und damit kostenintensiv war: „Wir dosieren hier zum Teil stark konzentrierte Säuren. Dabei kam es immer wieder vor, dass mediumfördernde Bauteile beschädigt wurden und ausgetauscht werden mussten. Außerdem verursachten die Membrandosierpumpen einen stark pulsierenden Förderstrom. Dies hatte einen negativen Einfluss auf die Qualität der geförderten Stoffe. Vor allem bei Tensiden ist uns eine gleichmäßige und pulsationsfreie Förderung wichtig, da sonst das Tensidgefüge zerstört werden kann. Die Pulsation der Membranpumpen verursachte außerdem einen regelrechten Schlag in die Leitung.“
Aus diesem Grund hatte man bei BIA schon länger nach Alternativen zu den Membranpumpen gesucht – fündig wurde man bei Watson-Marlow. Im Mai 2013 fiel die Entscheidung, die neue Qdos-Dosierpumpe von Watson-Marlow zunächst im Probebetrieb zu testen. „Von den Ergebnissen waren wir von Anfang an begeistert“, sagt Zabel. „Zunächst bietet Qdos eine hundertprozentige Genauigkeit. Wir fördern meist Mengen von 100 ml/min. Und wenn wir die Qdos auf 100 ml einstellen, dann fördert sie auch exakt diese Menge – selbst bei einer Förderstrecke von zum Teil mehr als 50 m.“ Das häufige Auslitern gehört damit der Vergangenheit an. „Im Gegensatz zu Membranpumpen kommt die Qdos auch vollständig ohne Zubehör wie Dichtungen oder Rückschlagventile aus, was die Installation vereinfacht“, ergänzt Zabel.
Durch das peristaltische Förderprinzip kommt lediglich der Schlauch mit dem Fördermittel in Berührung, es kann nichts verstopfen, korrodieren oder zerstört werden. Darüber hinaus überzeugt die Qdos auch durch eine sehr pulsationsarme Förderung. „Wir müssen uns keine Sorgen mehr wegen zerschlagener Zusätze machen. Selbst empfindliche Fördermittel wie Tenside kommen unversehrt und in der gewünschten Form in der Galvanikanlage an.
Der Vorteil der Qdos gegenüber anderen Pumpenarten liegt jedoch vor allem in den langen Wartungsintervallen, geringstem Wartungsaufwand, kurzen Ausfallzeiten und damit niedrigen Instandhaltungskosten. Das einzige Verschleißteil an der gesamten Qdos-Pumpe ist der patentierte ReNu-Pumpenkopf, der als komplettes Teil innerhalb weniger Minuten gewechselt werden kann. Dafür sind weder Werkzeuge noch eine spezielle Ausbildung nötig. „Von dem einfachen Austausch des Pumpenkopfes konnten wir uns allerdings noch nicht selbst überzeugen. Denn wir mussten von unseren Ersatzpumpenköpfen bislang noch keinen Gebrauch machen“, erläutert Alexander Zabel. „Die ersten Qdos-Pumpen haben wir im Mai 2013 installiert. Seitdem mussten wir uns nicht ein Mal um sie kümmern, sie funktionieren einfach reibungslos. Und das im Dauereinsatz an sechs Tagen in der Woche.“
Mittlerweile werden bei BIA in zwei der insgesamt vier Galvanikanlagen Qdos-Pumpen eingesetzt – zurzeit insgesamt zwölf Stück. Dabei wird es jedoch nicht bleiben. „Wir werden sukzessive alle Membranpumpen durch Qdos-Dosierpumpen von Watson-Marlow ersetzen“, sagt Alexander Zabel. „Die Qdos läuft einfach. Bislang haben sich die bei uns eingesetzten Pumpen als praktisch wartungsfrei erwiesen. Und das ist genau das, was wir wollen“, sagt Zabel. Und fügt hinzu: „Wer wartet schon gerne?“
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